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Beugungsunschärfe

Wenn Lichtstrahlen durch ein anderes Medium hindurchstrahlen, hindurchleuchten, wie z.B. Glas, Linsen, Prismen, Objektive oder Flüssigkeiten, werden diese gebrochen mit anderen Worten "abgelenkt". Wenn Lichtstrahlen jedoch "an einer scharfen Kante" wie z.B. den Zentralverschluß oder der Blende abgeschnitten, abgegrenzt werden, kommt es dort zu der sogenannten Licht-Beugung. Das heist, die Lichtstrahlen werden zu einen sehr geringen Teil über die scharfe Kante gebogen. Wenn nun die Strahlen einer entfernten Lichtquelle, wie Sonne oder kräftige Lampe, danach auf einer hellen Fläche auftreffen, kann man da nicht nur Licht und Schatten(das weggeschnittene Licht), sehen, sondern im Schatten nahe an der Grenze zum Licht noch etwas diffuses Licht, das durch die Lichtbeugung entstanden ist. Bei sehr lichtstarken Objektiven ist die Lichtbeugung zwar auch da aber nur in äußerst minilaler Menge, fast unsichtbar. Bei sehr kleinen Blendenöffnungen wie z.B unter einen Millimeter, oder ab Blende 22 nach oben wie Blende 32, 45, usw. bei Kleinbild und größer, bei den superkleinen Objektiven in Digitalcameras kann das schon ab Blende 11 der Fall sein, saß die Lichtbeugung schon zu einer beachtlichen Beugungsunschärfe führen kann. Man sagt, je kleiner die Blendenöffnung desto besser die Bild-Schärfe und die Tiefenschärfe, aber zu klein, dann kann sich die Beugungsunschärfe bemerkbar machen.




  Letzte Änderung: 13:12, 30. Sep 2011 von Christina Diedrich . Basiert auf dem Text von Partyreporter-Horst . - Aufrufe: 887
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