Dies ist eine Bezahl-Funktion
Bezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos / Woche hochladen
> Jetzt Bezahl-Mitglied werden
 
ad ad ad
 
 
 
spacer.gif

Belichtungsmessung

Um - bei einer gegebenen Empfindlichkeit des Films oder des Sensors - ein gut belichtetes Foto zu erhalten, ist eine möglichst exakte Belichtung notwendig, d.h. eine passende Kombination aus der Blende und der Belichtungszeit.

(Man kann sich das bildlich vorstellen, wie ein Eimer Wasser, der unter einem Wasserhahn steht und vollständig gefüllt werden muss. Die Größe des Eimers entspricht der Empfindlichkeit, die Dicke des Wasserstrahls der Blende und die Dauer des Einlaufens der Belichtungszeit. Nur wenn alle drei Parameter berücksichtigt werden, bleibt der Eimer nicht zum Teil leer, läuft nicht über, sondern wird genau voll.)

Um diese beiden Werte (Blende und Belichtungszeit) einstellen zu können (egal ob manuell oder automatisch von der Kamera) ist es nötig zu wissen, wie die Lichtverhältnisse im Motiv sind, d.h. wie intensiv das Licht durch das Objektiv auf den Film bzw. Sensor dringt. Und genau zu diesem Zweck ist eine Belichtungsmessung erforderlich. Dazu gibt es verschiedene Methoden

Belichtungsmessmethoden

- TTL-Messung: Die Messung erfolgt kurz vor der Belichtung direkt durch das Aufnahmeobjektiv. Diese Art der Messung ist praktisch an allen Spiegelreflexkameras zu finden. Ab den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte sich diese Methode der Belichtungsmessung durchgesetzt. Auch die meisten kompakten Digitalkameras arbeiten nach diesem Prinzip. Mit dieser Methode werden automatisch vorgeschraubte Filter sowie Brennweitenveränderungen erfasst.

- Messung mit separat an der Kamera angebrachtem Belichtungsmesser: Diese nur noch selten anzutreffende Methode misst das Licht außerhalb des Aufnahmeobjektivs. Damit müssen z.B. Filterfaktoren manuell korrigiert werden.

- Messung mit externem Belichtungsmesser: An sehr einfachen älteren Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras waren keine Belichtungsmesser integriert. Somit brauchte man einen separaten Belichtungsmesser. Die damit ermittelten Werte musste man auf die Kamera (Belichtungszeit) bzw. das Objektiv (Blende) übertragen. Die Verwendung eines externen Belichtungsmessers hat aber gegenüber den eingebauten auch Vorteile, nämlich die von der Kamera unabhängige direkte Messung von Motivdetails. Deswegen werden diese Belichtungsmesser insbesondere in der professionellen Fotografie auch heute noch oft eingesetzt.


Inhaltsverzeichnis

Weblinks

Belichtungsmessung - Messmethoden


Ein guter Einstieg mit umfangreichen Erklärungen über Belichtungsmessung und Messmethoden, Handbelichtungsmesser, Graukarte, Verschlußzeit-, Blenden- und ASA-Reihen und das auch noch alles auf deutsch!

Handbelichtungsmesser


Lichtmessung vs. Reflektionsmessung


Belichtungsmesser der Kamera richtig benutzen


Histogramm benutzen


Sonne lacht - Blende 8 ?


Schnee zu dunkel?


Graukarte




  Letzte Änderung: 11:32, 2. Jan 2012 von Tobias Stang . Basiert auf dem Text von Alex RUSTBOY und Frank Bothe und anderen. - Aufrufe: 34405
Der Textinhalt dieser Seite steht unter der Creative Commons License. Alle Fotos und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt, wenn nicht anders angegeben. Der Text spiegelt nicht unbedingt die Meinung der fotocommunity wider.