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Aufziehen des FotosGerade bei großen Abzügen ist Fotopapier oder ein Ausdruck selbst in einem Rahmen hinter Glas zu dünn und instabil um nicht wellig zu werden. Dem kann man abhelfen indem man das Foto in einem Spannrahmen aufspannt oder es auf eine steife Unterlage aufklebt. VideoanleitungWie man Fotos schnell und einfach aufziehen kann wird in diesem Video erklärt.
AufspannenDas Poster kann in Posterschienen oben und unten am Bild frei hängend oder rundum bzw. über die Ecken in einem Spannrahmen gespannt werden, ähnlich einer Leinwand in einem Keilrahmen. Weblinks
AufklebenDas Foto wird vollflächig etwa mit Sprühkleber oder doppelseitiger Klebefolie (z. B. LOMACOLL oder GUDY 831) auf einer steifen Unterlage aufgeklebt. Wegen der Spannung, die beim Trocknen entsteht, sind Pappen bestenfalls als Trägermaterial für kleinere Bilder geeignet. Ähnlich wie bei Sperrholz mit mindestens drei versetzt verleimten Furnierschichten kann die "Kartoffelchipswölbung" nicht ohne weiteres verhindert werden. Besser ist es, andere Untergründe wie eben Sperrholz oder ähnliches zu nehmen. Typische Materialien sind Leichtschaumplatten wie KAPAline, KAPAplast oder KAPAmount (jeweils mit unterschiedlicher Beschichtung) sowie DIBOND oder FOREX. Bei den zwar etwas teueren, trotzdem aber besonders zu empfehlenden KAPAfix-Platten ist der Kleber bereits auf der Platte. Die Verarbeitung geht in diesem Fall schnell und im Vergleich zu den anderen Methoden ist es (auch für Einsteiger) sehr einfach brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Das Ganze erfordert vielleicht etwas Übung und Geschick, damit es keine Knitter, Falten oder Blasen gibt. Man kann es natürlich auch machen lassen. PraxisbeispielEine sehr einfache und billige Variante mit sehr guten Ergebnissen ist das Aufkleben auf MDF-Platten. MDF (mitteldichte Faserplatte) gibt es in jedem Baumarkt und kosten pro qm ca 1,50 €. In vielen Baumärkten kann man sich die Platten kostenlos auf den Millimeter zuschneiden lassen. Das Photo wird mit ganz normalen Holzleim aufgeklebt. Hierbei ist wichtig, dass der Leim ganz dünn aufgetragen wird (-> Spachtel benutzen!). Tipp: man kann die Ränder der Platte auch noch (logischerweise vor dem Aufkleben) anstreichen um nicht unbedingt das BRAUN der Platte zu haben. Finde ich aber gar nicht so schlimm... Die Ergebnisse sehen sehr gut aus und können aufgehängt oder aufgestellt werden. Das Ganze ist unschlagbar günstig. Es werden kein spezielles Equipment oder Materialen benötigt. Alles very basic! Ich find's klasse! Siehe:
noch ein PraxisbeispielHier wird nicht auf MFD-, sondern auf oben erwähnte Leichtschaumplatten aufgeklebt. Dabei bleibt das Bild sehr leicht und dennoch formstabil. Die Platte kann auf der Rückseite z.B. mit Klettstreifen versehen werden um auf tuchbespannten Aufstellern zu halten. Alternativ kann sie auch an jeder glatten Oberfläche mit ein wenig (da sehr leicht) doppelseitigem Klebeband oder Powerstrips befestigt werden. Es müssen nicht unbedingt die höherpreisigen Marken-Leichtschaumplatten sein. Im Shop [1] (http://www.leichtschaumplatten.com) kann alles dafür benötigte erworben werden:
Vorgehensweise:
Da dieses Verfahren praktisch eine "Bastelei" ist, ist es nicht frei von Fehlern. Je nach verwendeten Platten und Kleber kann es zu (Chips-)Wölbung kommen die sich nur minimieren läßt, wenn man Photo und Platte wenigstens einen Tag lang unter selben Bedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) lagert bevor man sie zusammenklebt und anschliessend einen weiteren Tag unter Druck "aushärten" läßt. Eine Wölbung ist mir allerdings unter bestimmten Bedingungen auch schon bei den unbehandelten Platten aufgefallen. Im direkten Sonnenschein (einschliesslich einhergender Erwärmung) wölben sich die Platten bis zu 8mm auf einer Länge von 40cm. Sobald sie sich wieder im Schatten befinden bildet sich die Wölbung zurück. Weblinks
Siehe auch
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