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Abwedeln

Der Begriff Abwedeln stammt aus den Zeiten der analogen Dunkelkammertechnik und beschreibt ein Verfahren im Positivprozess, bei dem einzelne Bildteile eines Negativs gezielt geringer belichtet werden als andere.

Man kann durch Abwedeln gezielt die Schatten eines Bildes in der Schwärzung anheben, um hier noch minimal vorhandene Zeichnung zu verstärken.

Hilfsmittel dabei sind sogenannte Abwedelmasken, bei denen man eine Pappmaske in der Kontur der abzuwedelnden Stelle geschnitten und an einem dünnen Draht befestigt. Bei der Belichtung des Positivpapieres wird nach einer gewünschten Grundbelichtung dann die Maske in den Strahlengang des Vergrößerers gehalten und immer leicht bewegt (gewedelt). Dieses Abdecken bewirkt in dem maskierten Bereich eine geringere Belichtung als im Rest des Bildes.

Die Bewegung der Maske dient dem Zweck, den Übergang zwischen dem weniger und dem normal belichteten Teil möglichst unscharf zu halten. Aus demselben Grund wird ein möglichst dünner Draht benutzt, um nicht durch den Draht einen Schatten im Bild zu bekommen.


  Letzte Änderung: 18:10, 4. Jan 2007 von Franz-Josef Wirtz . Basiert auf dem Text von Norbert T.. - Aufrufe: 9527
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