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Über mich

 


"Ich habe Hemmungen, meine Werke auszustellen; ich habe das Gefühl, dass ich dem Publikum meine gehütetsten Geheimnisse preisgebe. Lieber würde ich ganz nackt mitten in einer wohlbekleideten Menschenmenge spazieren gehen. Wären andere nackte Leute darunter, würde mir dies Sicherheit geben, mir das Gefühl vermitteln, normal zu sein, mein Inkognito zu wahren [...]." (Man Ray)

Wie oft ziehen wir das Betrachten von Bildern dem der Wirklichkeit vor.
Ermöglicht ersteres doch die Projektion, um uns selbst erträglich sein zu können, während letzteres allzu oft nur den Ausweg lässt, die Augen vor uns selbst zu schließen.

"Wir müssen unser Dasein so weit als es irgend geht, annehmen;
alles, auch das Unerhörte muss darin möglich sein.
Das ist im Grunde der einzige Mut, den man von uns verlangt: mutig zu sein zu dem Seltsamsten, Wunderlichsten und Unaufklärbarsten, das uns begegnen kann."
(R.M.Rilke)

"[.] unser Denken ist so kurz, unsere Freiheit so unterworfen, unser Diskurs so wiederkäuend, dass wir uns darüber klar sein müssen, dass im Grunde dieser Schatten ( >Gewalt, Leben und Tod, Verlangen, Sexualität<) unterwärts das Meer ist, aus dem wir trinken müssen." (Michel Foucault)


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das, was ich sehe, muss ich nicht fotografieren, das kann ich mir so merken.
wenn ich einen Menschen fotografiere, muss ich ihn nackt fotografieren, ausgezogene Puppen sehe ich in den Schaufenstern schon.

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