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Was ist neu?

Ernst Lipps


Basic Mitglied
[fc-user:1763611]

Über mich

Erwartung"
Erwartung"
dannpet

Verzeih' mir dannpet, wenn ich Dich nicht noch um Erlaubnis gefragt habe, dieses Bild auf meiner Seite zu verlinken. Aber die ZEIT und ihre Umstände erfordern das unmittelbare Handeln.
Danke Dir für Dein Verständnis, das ich stillschweigend voraussetzen darf.





Retro - es war einmal ...
Retro - es war einmal ...
Ernst Lipps


- O -
- O -
Ernst Lipps



http://www.ernstlipps.de/Blog

Ich werde nicht zusehen, wie unerbittlich reaktionäre Kräfte das Volk sturmreif schießen und eine Stimmung der Angst und des Misstrauens schüren. Ein in sich ruhender Mensch folgt seinen Prinzipien, und nicht den Mächtigen.

Identity:

ich bin ich, und sonst niemanden. Weder rechts, noch mitte, noch links.
Weder Staat, noch Partei, weder Affe, noch Löwe. Ich bin ich.
Identität oder Identity ist nicht das, was man von aussen etikettiert bekommt, sondern das, was man im Inneren geworden ist.

_______________________________________________________________



Die Deutschen werden eines Tages beweisen müssen, dass sie nicht nur geschwiegen haben, als Edward Snowden sie darauf aufmerksam gemacht hat, dass ihr blindes Vertrauen ein Irrtum ist, und dass sie Gefahr laufen, sich freiwillig überwachen zu lassen - der Sicherheit wegen - und dass sie die beste aller Demokratien sind die es je gegeben hat und geben wird. Dass diese kindlich und kindisch anmutende Naivität unverantwortlich ist. Und dass jede(r) im kleinen die Möglichkeit hat, seine EINSTELLUNGEN / attitudes zu ändern. Das dauert zu lange, schneller lässt sich das Verhalten ändern. Wie, das ist jedem seine/ ihre Sache.

Das ist kein Aufruf, das ist eine Meinung!


1984
1984
Ernst Lipps





Es ist vorbei,

das grosse Fressen!
Denn darum ging's bei Hamburg '17: wer frißt wen, wer kann, wer darf, wer wird?
Eine globale Parallelwelt, unvorstellbar reich und mächtig, abgehoben, bis an die Zähne
bewaffnet und bewacht.



Von außen betrachtet, mit Blick auf die Elbphilharmonie,
eine illustre Party; Weltenlenker, Politprominenz, Waffen- und Finanzverschieber,
Einflüsterer, Päpstinnen des Kapitals... die Reihe der Weltkulissenschieber und
Strippenzieher gibt sich die Ehre - welche Ehre?
Wo es doch einzig darum geht, alles sicherer zu machen, wasserdicht.
Überhaupt, Sicherheit, ganz groß geschrieben.
Für den Bürger, den Kleinen Mann, in Liebe umarmt und erdrückt,
mit Sicherheit.

Wer muss nun vor wem oder was geschützt werden?
Eine gute Frage.

Da sitzen die Spitzbuben, hochoffiziell, von den Medien gestreichelt,
von Armeen geschützt und bewacht - warum?
Alle haben mächtig viel Dreck am Stecken.
Das ist menschlich, könnte sympathisch wirken, wenn
die Mafiosi kniefällig bekennen täten, statt heuchlerisch
sich fünf Mal am Tag bekreuzigen.

Wo bin ich da hineingeraten, in welches Jahrhundert,
in dem ich nichts darf, außer arbeiten und funktionieren,
wenn ich eine Arbeit habe?
Ansammlungen, Streiks, Protest, Aufmärsche des Volkes,
alles verboten, zu ohnmächtig, zu unbedeutend,
nicht systemrelevant.

Schreien, eine Latte vom Zaun brechen, verboten.
Anti-Aggressions-Übungskurs belegen!
Fortbildung in Gehorsamspsychologie.
Und überhaupt: Sprache..., verboten, jedes zweite Wort:
rassistisch, sexistisch, gewaltverherrlichend,
antidemokratisch, hassgeleitet - nix davon,
verboten, einzig, deutscher Gutmensch.
Wo packt man all den Müll hin,
die semantischen Einheits- und Einwegpappbecher,
die Abschlußworte in ihrer leeren Nichtigkeit?

Es ist vorbei

Moment mal, gerade bin ich aufgewacht, ich habe geträumt,
es sei endlich vorbei, Alptraum und Mummenschanz.
Irrtum, es steht alles noch bevor,
wiederholt, auf der Agenda, es ist nichts vorbei.
Wir müssen es ertragen, zusehen, aushalten,
heimlich uns daran ergötzen, an der eigenen Machtlosigkeit angesichts
des Monströsen, an den Knüppeln und Wasserwerfern,
an den schwarzen Stahlhelmen, den Berittenen,
den Ordnern und Sperrbezirken.
Die sogenannte Demokratie schützt sich vor sich selbst.
Sie ist wehrhaft, eine offene Gesellschaft die da draußen,
die Krawallos und Krakeeler, die
nichts zu sagen haben, aber so tun als ob...

Nichts ist vorbei, nie und nimmermehr.
Das transatlantische schwarze Stahlnetz
liegt dicht über Land und Volk...

... die Zukunft kommt, die Traumgeborene



Ernst Lipps



Hamburg, das Tor zur WELT - im SPIEGEL der ZEIT
Hamburg, das Tor zur WELT - im SPIEGEL der ZEIT
Ernst Lipps


Ende der 60er Jahre erhob sich die Jugend der Welt gegen den Vietnam- und stellvertretend gegen alle Kriege der Welt: "Make Love not War". Es waren auch traumatisierte Opfer der Kriege, die die Schnauze voll hatten von diesen Schweinereien.

Heute werden Kriege im klassischen und im neokapitalistischen Sinne (Börsenspekulationen auf Nahrungsmittel) geführt. Man braucht nicht zwingend jemanden abmurksen, man gibt ihm einfach nichts zum Fressen.

DER SCHWARZE BLOCK
DER SCHWARZE BLOCK
Ernst Lipps

Kommentare 51

  • dannpet 22. Juli 2017, 10:05

    PS: Der folgende musiklalische Link ist etwas versackt unter den Worten hinter der von dir ungefragten und von mir nachgefragten Verlinkung...
    daher hole ich ihn hier an die Oberfläche zurück ... ...

    Meine Freiheit, deine Freiheit
    https://www.youtube.com/watch?v=u8-4n9yxZ_s
  • dannpet 22. Juli 2017, 9:52

    ... ich bin dabei. Daher die Ungeduld ;-)



    Guten Morgen Ernst,

    Erlaubnis stillschweigend erteilt, jetzt und immer.
    Ich bestehe sogar darauf!!!

    -Lese deinen Text und frage mich: Wer macht das alles möglich?-
    dann ein Wort:
    Opportunismus ...
    und ein Gedanke:
    ... ist das Privileg der Knechtschaft

    Somit liegt in meinem Satz: "Erlaubnis stillschweigend erteilt, jetzt und immer.", der sich auf deine ungefragte Verlinkung bezieht, nun bezogen auf deinen Text, eine gehörige Portion Ironie.
    Manchmal genügt es einfach die Lesart zu ändern. Was eben noch richtig war ist im nächsten Moment schon wieder falsch!


    Peter D.
  • Ernst Lipps 20. Juli 2017, 8:54

    Peter,
    zeitnah ist jetzt.
    Alles andere ist bloß ein Verschieben des nein.
    Mach' es jetzt, oder nie (Grundregel der Fotografie).
  • dannpet 20. Juli 2017, 1:14

    "Man braucht nicht zwingend jemanden abmurksen, man gibt ihm einfach nichts zum Fressen."

    ... stimmt, gab's aber auch schon. Aushungern nimmt etwas Zeit in Anspruch ist aber sehr effektiv und vor allem der Mob macht davor die Augen zu.
    Stichwort: Flüchtlinge

    ... gerne benutztes Wort um Abschiebung zu rechtfertigen: "Wirtschaftsflüchtlinge"
    ... niemand will es sehen, Hunger und Armut... auch das ist Krieg, denn dieser Krieg führt nicht mit einem lauten Knall, sondern leise, mit dennoch nicht weniger Grausamkeit zum Tode.

    Der Schmerz in meinem Herzen sitzt noch sehr tief, als ein mir lieber, nahestehender Mensch, einer der es eigentlich besser wissen sollte, mir genau diesen Scheiß an den Kopf knallte und meinte derartige Flüchtlinge nutzten unsere Gutmütigkeit nur aus.

    Argumente, wie: Du musst das Gesamte sehen und Beispiele, die weitschweifend beim Sehen helfen sollten, nutzen da nichts.
    Sie werden abgetan mit einem "Du schweifst ab, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun."


    ----------------------------------------------------------
    na ja, das wollte ich gar nicht schreiben...

    Ich wollte eigentlich über das Wort "zeitnah" sinnen, welches du an anderer Stelle bereits gelesen hast. Wie lang darf "zeitnah" eigentlich sein? Ich habe mich mit mir selbst auf ein unbestimmtes "nicht mehr lange" geeinigt...
    Manchmal ist einem "zeitnah" eben nicht "zeitnah" genug und man erstickt die eigene Ungeduld mit kleinen Wortspielerein ;-)

    ja genau das wars wohl...
  • Ernst Lipps 19. Juli 2017, 15:08

    Melanchomikerin,
    Du / Sie, jeder
    Mensch hat nur sein eigenes winziges Staubkornatombeschissenes Leben,
    die einzige, einmalige, letzte erste Chance.
    Danach kommt das Feuer, oder die Würmer...

    Mach' was draus!
  • Melanchomikerin 9. Juli 2017, 17:15

    Ja, ich bin auf der Suche. Ich bin immer auf der Suche. Nach irgendwas. Dem Kern, dem Sinn, dem Mir. Dem unter der Oberfläche. Da, wo andere aufhören zu suchen, fange ich an zu suchen. Und wer nimmt sich heute schon noch die Zeit, der zu werden, der er ist? Rhetorische Fragen. Ich kann sie mir einfach nicht abgewöhnen.
  • Ernst Lipps 8. Juli 2017, 17:38

    Der nächste G20, bitte in der südlichen Sahara, oder am Wendekreis des Krebses ..., das hat unbestreitbare Vorteile.

    Und Beethovens 9.bleibt von der Instrumentalisierung verschont!
  • dannpet 1. Juli 2017, 0:35

    2x45 ct, damit entfallen 10 auf die zurückgelegten Flüge in meiner Tasche :)

    Mit deinen Zeilen hier direkt unter mir, ... ach nein, dazu später! ...
    Hg :)
  • Ernst Lipps 28. Juni 2017, 14:20

    Ja lieber dannpet,
    das Universum ist deshalb so gross, damit es morgen nicht schon wegen Überfüllung geschlossen werden muss. Sehr tröstlich zu wissen.
    Deshalb lässt es auch allen hoffnungslos verlorenen Träumern und Träumerinnen viel Raum, ihren verschlungenen Gedanken und Wegen, den songlines, zu folgen.

    Aber bevor jetzt wieder welche die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und beide Augenlider zum Himmel heben: "Nicht der schon wieder...!", konstatiere ich, dass es nur den Träumern - und dafür gibt es schlagende Beweise - vergönnt sein kann, ausgelatschte Pfade zu ignorieren ... usw, usw....

    Und so ist mir, sei's bloß kein Fake, gerade eben eine neue songline vor die Füße gefallen .... und die Träumerei geht weiter ..., denn nur Träume führen zu den Sternen, den jahrtausendalten und nicht zu den menschengeschaffenen.
  • dannpet 27. Juni 2017, 10:00

    Erst erwartet man zuviel von den Menschen, später dann, wenn man sie kennenlernen durfte (inklusive sich selbst), zu wenig.
    Du beschreibst es umgekehrt! Auch ich erwarte heute noch zuviel von den Menschen, was impliziert das? Ich kenne die Menschen noch immer nicht? Mit Sicherheit, doch auch oder vor allem: Ich bin, wie du ein Träumer und genau das gibt mir Hoffnung ;-)

    meinen Gruß... ...
    PS:
    Ein herrlicher Vierzeiler!!! (träumerisch)
  • Laura Daddabbo 15. Juni 2017, 16:27

    A big thank you Ernst!!!!!
    captiva
    captiva
    Laura Daddabbo

    ciao, Laura :-)
  • Sonja Grünbauer 11. Juni 2017, 16:09

    Afrikanische Wärme ist das ;-) VG Sonja und vielen Dank
    am Strand
    am Strand
    Sonja Grünbauer
  • Blackswan Barbara 10. Juni 2017, 6:23

    Vielen lieben Dank für deine Anmerkung
    LG
    Barbara
  • Laura Daddabbo 6. Juni 2017, 10:27

    Thank you Ernst and sorry for my delay, I'm so glad you like my work!!!!!!
    past
    past
    Laura Daddabbo

    ........... I'm going to still commit many other crimes :-)))))
    have a good day, ciao. Laura
  • Carlo.Pollaci 4. Juni 2017, 22:34

    Thank you very much.
    Marika
    Marika
    Carlo.Pollaci