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Über mich

 

«An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter. Ein Foto wird meistens nur angeschaut - selten schaut man in es hinein. Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.»

-Ansel Adams


Within every man and woman a secret is hidden, and as a photographer it is my task to reveal it if I can. The revelation, if it comes at all, will come in a small fraction of a second with an unconscious gesture, a gleam of the eye, a brief lifting of the mask that all humans wear to conceal their innermost selves from the world.”

–Josef Karsh



Jeder Mensch ist einzigartig und hat eine einzigartige Sichtweise auf die Welt. Fotografie ist für mich die Kunst, die Welt intensiv zu sehen, zu fühlen und die eigene Sichtweise auf die Dinge so wiederzugeben, dass der Betrachter etwas fühlt oder erkennt. Wenn ich die Bilder von genialen Fotografen wie Ansel Adams

(z. B. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/21/Adams_The_Tetons_and_the_Snake_River.jpg
; http://www.artdaily.org/index.asp?int_sec=11&int_new=54044#.UMy9rKxX8-o )

oder Yousuf Karsh

(http://iconicphotos.wordpress.com/2009/07/31/winston-churchill-by-yousef-karsh/ , http://www.karsh.org/#/the_work/portraits/george_bernard_shaw/ )

ansehe, dann fällt es mir ganz leicht mich in sie hineinzuversetzen, ich bekomme das Gefühl, dem Abgebildeten ganz nah zu sein und ich denke, es geht fast jedem so. Wenn ich dann noch an das erste Zitat von Ansel Adams denke, wird mir klar, dass ich in meinem Leben noch nie ein wirklich gutes Bild gemacht habe.


Ich bin noch Schüler und fotografiere seit Anfang 2012 mit einer DSLR (Pentax-System) und davor mit einer Bridge. Was Motive angeht habe ich mich bislang hauptsächlich auf die Natur konzentriert, wobei die Makrofotografie mich besonders fasziniert hat, da sie einem so vieles, was man zuvor nicht gesehen hat, offenbart.
Allerdings habe ich eigentlich immer aus dem einfachen Verlangen heraus fotografiert „schöne Bilder“ zu machen, die Bilder wurden dann auch „schön“, allerdings nichts Ausdruckstarkes und unterm Strich nur technisch guter
Schrott.


Vor sehr kurzem ist mir ein Buch in die Hände gefallen, „Die Kunst der Fotografie“ von Bruce Barnbaum.
Es hat meine Sicht auf die Fotografie sehr verändert und mich dazu gebracht ernsthaft nachzudenken, wo meine Interessen liegen und warum ich eigentlich fotografiere.
Zum Beispiel ist mir klar geworden, dass mich an Tieren ihre Natürlichkeit und Wildheit fasziniert, von der in Zoos aber nicht viel übrig ist. (Man stelle sich einen Grizzly oder Leoparden in freier Wildbahn vor, der den ganzen Tag im Kreis herumläuft, sein Leben lang…) und die eigenen Bilder nur so gut werden, wie man sich für das fotografierte interessiert.
Im Moment bin ich dabei, mich in Hinsicht Motive und Motivation neu zu orientieren.


Zu den Anmerkungen: Ich freue mich jederzeit über ernst gemeinte positive, vor allem aber über negative Kritik, da nur letztere mir hilft, mich zu verbessern. Bitte MACHT MICH AUF MEINE FEHLER AUFMERKSAM. ;)


Jedem, der sich durch diesen langen Text gequält hat wünsche ich gutes Licht und viel Spaß am Fotografieren! :)

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