welches stativ?

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Anka N. Anka N.   Beitrag 1 von 34
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Hallo ihr lieben,
seit heute bin ich super stolze besitzerin eine Canon EF 70-200mm 2,8L Objektives,
welches ja gefühlt mind. 30 kg wiegt ;)
so jetzt meine Frage: kann jemand ein schönes,Stativ empfehlen am liebsten ein für reisen etc.
(am beste ein nicht so schweres bin sowieso schon immer wie ein Packesel beladen) ;)
Vielen Dank
SP3.1 SP3.1 Beitrag 2 von 34
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wie schwer (stativ mit kopf) darf es werden ?
wieviele euros darf es kosten ?
Anka N. Anka N.   Beitrag 3 von 34
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So leicht bzw klein wie geht aber dennoch stabil will ja nicht das mir das gute stück runterfällt
sollte gut im rücksack verstaut werden können und ja so zwischen 50 und 100 euro hab ich gedacht
thumb „Das könnte
  Dir gefallen!“
Marc Schlueter Marc Schlueter Beitrag 4 von 34
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Zwischen 50 und 100,- ist es völlig egal welches Stativ du nimmst. Die sind alle Mist. Ein leichtes, stabiles und billiges Stativ gibt es einfach nicht!

Realitycheck:
-ein kleines (Packmaß), leichtes, stabiles (Carbon-)Stativ das ausreiched stabil für dein 70-200/2.8 ist wird für 250-350,- zu finden sein (zb Feisol)
-ein guter Kugelkopf kostet ab 150-200,- (FLM, Arca Swiss)
-ein guter Schnellwechseladapter ab 50,- (ProMediaGear)
-eine passende Schnellwechselplatte fürs Objektiv gibts ab 30,- (bei Ebay aus China)
-eine passende Schnellwechselplatte für eine Kamera kostet 30 bis 130,- (RSS, Kirk, ProMediaGear)

http://bythom.com/support.htm
SP3.1 SP3.1 Beitrag 5 von 34
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wie marc schon schreibt, 50-100 eur da gibt es nix zu empfehlen.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 6 von 34
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nachdem du auch einen Kugelkopf brauchst, würde ich an die 50 eine Null anhängen. Dann wirst du glücklich damit
marillo marillo Beitrag 7 von 34
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Das gute Objektive Geld kosten hast du schon gemerkt, bei guten Stativen ist es leider nicht anders. Wenn es leicht und stabil sein soll, sind die Anforderungen an Materialien und Verarbeitung sehr hoch und das hat auch seinen Preis. Schau bei Feisol nach Classic oder Tournament Stativen, m. E. das beste P/L Verhältnis. Dazu einen Markins Q3, Gitzo GH1780 oder Arca Swiss P0, die sind leicht und können was ab. Letzterer hat eine oben liegende Panorama Ebene, was äußerst sinnvoll ist.
.c.j. .c.j. Beitrag 8 von 34
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Meine "Vorschreiber" haben recht. Für 50EUR wirst Du nichts vernünftiges bekommen. Ich würde fast sogar sagen, dass die Anforderung, dass deine teure Ausrüstung nicht herunterfallen sollte, in dieser Preisklasse nicht zuverlässig erfüllt wird.

Was das Stativ aber eigentlich können muss, ist es, die Kamera mit dem Objektiv (hier sind Gewicht und Brennweite entscheidend) schwingungsfrei zu halten und extern auftretende Schwingungen möglichst gut zu dämpfen.

Das geht nur mit hochwertigen Materialien sowie robusten Konstruktionen. Darum kosten gute Stative auch richtig viel Geld.
Werner J. Meier Werner J. Meier Beitrag 9 von 34
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Wie bei allem im Leben kann man glücklicher sein, wenn man die Ansprüche etwas reduziert.

Beim Stativ wäre das eine etwas geringere Höhe und etwas höheres Gewicht in Kauf zu nehmen. Dann wäre auch zu einem günstigen Preis ein brauchbares Stativ aufzutreiben.

Um erste Erfahrungen zu sammeln tut es auch ein Stativ, das nicht die Welt kostet. Man lernt sogar schneller als mit einem Top-Stativ, welchen Einfluss die Einstellungen haben und was negative Auswirkungen verursacht. Viel Geld ist damit ohnehin nicht veschwendet und wenn man nicht gerade den grössten Schrott aussucht, so ist das alle mal besser als gar kein Stativ. Es ermöglicht immerhin auch Aufnahmetechniken die ohne es nicht möglich wären. Unter Idealbedingungen werden die Aufnahmen genau so gut, wie sie mit teuren Lösungen möglich sind.

Falls du also erst ein günstiges Stativ wählst ist das weiter nicht schlimm, denn du erkennst an dessen Einschränkungen, was für dich am wichtigsten beim nächsten Stativkauf ist.

\Werner
.c.j. .c.j. Beitrag 10 von 34
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Wäre ein Gebrauchtkauf eine Option für Dich?

Ein gutes gebrauchtes Stativ kann noch viele Jahre halten und du bekommst meist sehr viel mehr für dein Geld als wenn Du billigen Kram neu beim Händler kaufst.
thumb „Das könnte
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Marc Schlueter Marc Schlueter Beitrag 11 von 34
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Ich bin, wie so viele, den Weg gegangen den Werner beschrieben hat. Erst ein billiges Stativ, dann ein 'preiswertes', dann ein etwas 'besseres', dann ein grösseres 'stabiles' und dann ein schweres, stabiles, gebrauchtes Stativ gekauft.
Nach langen Jahren des rumärgerns, rumbastelns und rumschleppens hatte ich die Nase gestrichen voll und im nachhinein gesehen hab ich dabei eine ganze Menge Geld verbrannt.

Ein wirklich stabiles, leichtes und preiswertes Stativ kostet zwar am Anfang viel mehr Geld als man ausgeben möchte aber es ist ein Investition für die nächsten 10-20 Jahre und man vermeidet unnütze Ausgaben, Ärger und Rückenschmerzen... ;)
http://marcschlueter.wordpress.com/2011 ... ct-tripod/
Werner J. Meier Werner J. Meier Beitrag 12 von 34
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Wie schwierig es ist das richtige Stativ zu finden zeigt Marc sehr schön, indem er ein 1.05kg schweres, 138cm hohes Stativ mit kleinem Packmass und ohne Mittelsäule empfielt. Ich hingegen bevorzuge ein 3.5kg schweres, über 2m hohes Stativ das eine schnell umkehrbare Mittelsäule besitzt.

Deshalb ist das erst gekaufte Stativ immer ein Fehlkauf. Dieser hilft aber ungemein die eigenen Wünsche einzugrenzen. Vergessen sollte man dabei auch nicht, dass neue Kamerakomponennten mit mehr Gewicht eventuell zugekauft werden und somit die Eigenschaften von Stativ, Kopf und Schnellwechselsystem hinfällig sind.
Marc Schlueter Marc Schlueter Beitrag 13 von 34
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Werner J. Meier schrieb:

Zitat:Wie schwierig es ist das richtige Stativ zu finden zeigt Marc
sehr schön, indem er ein 1.05kg schweres, 138cm hohes Stativ
mit kleinem Packmass und ohne Mittelsäule empfielt. Ich
hingegen bevorzuge ein 3.5kg schweres, über 2m hohes Stativ das
eine schnell umkehrbare Mittelsäule besitzt.


DAS "richtige" Stativ zu finden ist etwa so einfach wie DIE "richtige" Fototasche. Aktuell hab ich drei "richtige" Stative: ein kleines Tischstativ, das 'kleine' Feisol CT-3442 (1,5kg bei 1,48m mit Kugelkopf) und ein 'schweres' Feisol CT-3472 (3,4kg mit Kopf) je nach Zweck.

Die Fragestellerinn wünschte sich übrigens was kleines, leichtes... :))

Zitat:Deshalb ist das erst gekaufte Stativ immer ein Fehlkauf. Dieser
hilft aber ungemein die eigenen Wünsche einzugrenzen. Vergessen
sollte man dabei auch nicht, dass neue Kamerakomponennten mit
mehr Gewicht eventuell zugekauft werden und somit die
Eigenschaften von Stativ, Kopf und Schnellwechselsystem
hinfällig sind.


Wenn man seine Prioritäten klar eingrenzen kann und in Qualität 'investiert' muß das erste Stativ kein Fehlkauf sein.
marillo marillo Beitrag 14 von 34
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Werner J. Meier schrieb:

Zitat:Wie schwierig es ist das richtige Stativ zu finden zeigt Marc
sehr schön, indem er ein 1.05kg schweres, 138cm hohes Stativ mit kleinem Packmass und ohne Mittelsäule empfielt.


So klein und leicht wie möglich war die Vorgabe der TO, Marcs Empfehlung kann ich nur beipflichten. Einzig bei RRS findet man Alternativen, aber zu deutlich höherem Preis.


Zitat:Ich hingegen bevorzuge ein 3.5kg schweres, über 2m hohes Stativ das
eine schnell umkehrbare Mittelsäule besitzt.


In vielen Fällen etwas überdimensioniert, aber wer gerne schleppt kann es mögen ;-)

Zitat:Deshalb ist das erst gekaufte Stativ immer ein Fehlkauf.


Bei mir waren es mehr Fehlkäufe, glaube bei den vielen Anderen auch.

Zitat:Dieser hilft aber ungemein die eigenen Wünsche einzugrenzen. Vergessen
sollte man dabei auch nicht, dass neue Kamerakomponennten mit
mehr Gewicht eventuell zugekauft werden und somit die
Eigenschaften von Stativ, Kopf und Schnellwechselsystem
hinfällig sind.


Für eine Kombi mit 70-200mm 2.8 ist das von Marc genannte Stativ völlig ausreichend, für Leichtere natürlich auch. Für schwerere Kombinationen braucht es ein stärkeres Stativ, aber auf Reisen hat man die eher selten dabei.
Werner J. Meier Werner J. Meier Beitrag 15 von 34
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marillo schrieb:

Zitat:Werner J. Meier schrieb:

Zitat:Wie schwierig es ist das richtige Stativ zu finden zeigt Marc
sehr schön, indem er ein 1.05kg schweres, 138cm hohes Stativ

mit kleinem Packmass und ohne Mittelsäule empfielt.

So klein und leicht wie möglich war die Vorgabe der TO, Marcs
Empfehlung kann ich nur beipflichten. Einzig bei RRS findet man
Alternativen, aber zu deutlich höherem Preis.


Zitat:Ich hingegen bevorzuge ein 3.5kg schweres, über 2m hohes

Stativ das
Zitat:eine schnell umkehrbare Mittelsäule besitzt.


In vielen Fällen etwas überdimensioniert, aber wer gerne
schleppt kann es mögen ;-)


Die Gewichtsdifferenz eines wirklich stabilen und funktionalen Stativs zu einem in der Höhe und Funktionalität beschränkten Leichtgewicht sind gerade mal 2 kg. Die spar ich mir lieber mit was anderem das weniger wichtig ist. Sperrig ist jedes Stativ und ich bemerke beim tragen kaum einen Unterschied ob ich das 057er oder ein 190er trage. Aber ich schätze dafür die Stabilität und Funktionalität des 057ers beim fotografieren, denn damit macht einfach alles mehr Spass und es sind kaum Grenzen gesetzt, auch wenn das Wetter mal etwas stürmischer wird.

Zitat:Zitat:Deshalb ist das erst gekaufte Stativ immer ein Fehlkauf.


Bei mir waren es mehr Fehlkäufe, glaube bei den vielen Anderen
auch.


Kleines Packmass, leicht und günstig muss es sein. Man ist mit der Stabilität dann nicht zufrieden und kauft nach einer Weile eines, das die Kriterien nicht mehr ganz erfüllt, dafür aber stabiler ist. Später kauft man mal eine längere Brennweite und schon reicht die Stabilität dafür nicht mehr aus. Das Spiel beginnt von neuem und früher oder später merkt man, dass die Arbeitshöhe auch ein sehr wichtiges Kriterium ist. Spätestens dann hat man seine Wünsche zu gunsten der Funktionalität und nicht der Performance beim mittragen bereits massiv revidiert.
Zitat:
Zitat:Dieser hilft aber ungemein die eigenen Wünsche einzugrenzen.

Vergessen
Zitat:sollte man dabei auch nicht, dass neue Kamerakomponennten mit
mehr Gewicht eventuell zugekauft werden und somit die
Eigenschaften von Stativ, Kopf und Schnellwechselsystem
hinfällig sind.


Für eine Kombi mit 70-200mm 2.8 ist das von Marc genannte
Stativ völlig ausreichend, für Leichtere natürlich auch. Für
schwerere Kombinationen braucht es ein stärkeres Stativ, aber
auf Reisen hat man die eher selten dabei.


Dafür reicht auch ein Berlebach Mini, doch die mögliche Arbeitshöhe ist damit noch geringer. Dafür ist es günstiger, leichter und passt besser in die Fototasche, wenn das die wichtigen Kriterien sind.

\Werner
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