Schlechtere Bildqualität durch Filter?

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Victoria Oldenburg Victoria Oldenburg Beitrag 1 von 10
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Hallo zusammen,

ich habe mir kürzlich einen UV-Filter zugelegt um eine bessere Farbqualität in meinen Bildern zu haben. Leider habe ich das Gefühl, das - entgegen der "Gebrauchsanleitung" - neben der Farbqualität nicht auch die Schärfe (durch wegnehmen von Dunstschleiern..) besser wird, sondern im Gegenteil eher deutlich schlechter. Zahlreiche Bilder haben nicht mehr die Tiefenschärfe, die ich sonst hatte.

Ich nutze den UV-Filter (müsste nen Hama Filter sein) auf meiner EOS 60d und meinem Canon EF 100-400. Der Effekt entstand häufig bei stark bewegten Bildern (Pferd-Reiter-Kombinationen)

Hattet ihr das auch schonmal?

VG
Victoria
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 2 von 10
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Das wurde schon mal diskutiert.
Dein Eindruck trügt demnach nicht.

Lass ihn weg, zumal kameraintern bereits ein UV-Sperrfilter verbaut ist.
Luminol Luminol   Beitrag 3 von 10
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Die Filter werden einem gern im Laden aufgeschwätzt! Hab beim ersten Objektiv auch einen dazu gekauft. Jetzt liegt er im Schrank, den brauch kein Mensch!

Sinnvolle Filter sind Grau- und Polfilter, aber UV-Filter machen das Bild - wie du selbst gemerkt hast - fast immer schlechter als besser!
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Karl Günter Wünsch Karl Günter Wünsch Beitrag 4 von 10
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Zitat: Victoria Oldenburg 09.09.12, 20:51ich habe mir kürzlich einen UV-Filter zugelegt um eine bessere Farbqualität in meinen Bildern zu haben. Leider habe ich das Gefühl, das - entgegen der "Gebrauchsanleitung" - neben der Farbqualität nicht auch die Schärfe (durch wegnehmen von Dunstschleiern..) besser wird, sondern im Gegenteil eher deutlich schlechter. Zahlreiche Bilder haben nicht mehr die Tiefenschärfe, die ich sonst hatte.
Diese Beschreibung stammt aus Zeiten als Filmemulsionen noch UV-empfindlich waren (sind sie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr wirklich) und billige Objektive aus gepressten Plastiklinsen aufgebaut wurden (und damit UV-Licht bis zum Film durchkam). Unter diesen Umständen macht ein UV-Filter vielleicht ansatzweise Sinn.
Bei einer DSLR mit ihrem recht stark reflektierenden AA-Filter (der neben einer starken IR-Filterfunktion auch über eine moderate UV-Filterfunktion verfügt) gibt es praktisch nichts schlechteres als einen dazu planparallelen Filter einzusetzen! Obendrein ist das 100-400L eines der Objektive das mit Filtern drastisch schlechter wird, weil oft auch der Autofokus negativ beeinträchtigt wird!
Victoria Oldenburg Victoria Oldenburg Beitrag 5 von 10
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@ Karl Günter Wünsch
Vielen Dank.. meine Überlegung ging auch in die Richtung, das es den Autofokus stark beeinträchtigt.

LG
Victoria
EK-MUC EK-MUC   Beitrag 6 von 10
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Hi,

Zitat: Victoria Oldenburg 09.09.12, 20:51Ich nutze den UV-Filter (müsste nen Hama Filter sein) auf meiner EOS 60d und meinem Canon EF 100-400. Der Effekt entstand häufig bei stark bewegten Bildern (Pferd-Reiter-Kombinationen) Hattet ihr das auch schonmal?

UV-Filter braucht man bei DSLR nicht in ihrer Funktion als UV-Sperre. Das war mal vor langer Zeit ;-) als man noch mit Filmen fotografierte, die durchaus UV-empfindlich waren.

"UV-Filter" werden - da bzgl. UV eh unnötig an DSLR - gerne auch als "Schutzscheibe" verwendet, sie sollen das Objektiv vor Kratzern oder im schlimmsten Fall vor einer zerbrochenen Frontlinse schützen.

Generell gilt, dass jede(!) Scheibe vor dem eigentlichen Objektiv die Bildqualität beeinträchtigt. Mal sieht man es deutlich, mal nur bei kalibrierten Aufnahmen in einer Testumgebung. Wer auf einen Filter nicht verzichten will oder kann, der sollte auf alle Fälle tief in die Tasche greifen. Schutz- oder UV-Filter der höchsten Güteklasse und Qualität kosten nicht umsonst bei z.B. 77mm Durchmesser schnell mal deutlich über 100EUR Listenpreis, selbst der "Strassenpreis" von rund 60-70EUR ist für eine "simple Glasscheibe" noch recht happig. Und selbst diese teuren, vergüteten und beschichteten Filter merkt man bei bestimmten Lichtsituationen deutlich, auch wenn sie im Normalfall keine für "Normalsterbliche" sichtbaren Auswirkungen auf die Bildqualität haben.
Johannes W.. Johannes W.. Beitrag 7 von 10
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Wie schon von vielen hier empfohlen sollte man den weglassen und dem stimme ich auch zu. Wenn man eine Gegenlichtblenden für das (Tele-)Objektiv besitzt und diese auch drauf hat, benötigst du in keinem Fall einen UV Filter. Ich muss aber auch zugeben, dass ich selbst einen guten von B+W besitze, welchen ich für mein Weitwinkelzoom(28-80) verwende, da ich dafür keine Gegenlichtblende besitze (gibt es für die Version 1 USM eigentlich eine?) und der Objektivdeckel nicht richtig hält. Sprich einfach nur als Schutz. Da ich damit auch schonmal Nahaufnahmen von (Haus-)Tieren mache, lasse ich den Filter auch drauf, damit die Linse des Objektivs im Falle eines Falles nichts abbekommt. Aber im alltäglichen Gebrauch ist so ein Filter zum heutigen Stand der Technik einfach nur Geldverschwendung.
Victoria Oldenburg Victoria Oldenburg Beitrag 8 von 10
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Merci für die vielen Antworten.. ich werde in Zukunft wohl wieder auf ihn verzichten..

LG
Victoria
Peter Kloth-Schad Peter Kloth-Schad   Beitrag 9 von 10
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Wenn überhaupt Filter, dann nur erstklassige, deren Glas, Antireflex-Beschichtung und Fassung genau so erstklassig sein müssen, wie das Objektiv selbst. B&W MRC-UV ist so eines, das ich seit langem auf meinem Zeiss-Sonnar an der R1 verwende. Die Kombination harmoniert bestens, keinerlei störende Reflexe oder gar Unschärfen, nicht mal bei kritischen Nachtaufnahmen, bei denen im Allgemeinen zu recht dringend geraten wird, das Ding abzunehmen.
Ich benutze das Filter nicht etwa zur 'Farbverbesserung' (das ist Quark im Digitalzeitalter), sondern ausschließlich der größeren Bequemlichkeit beim kinderleichten Naßreinigen mit Spüli und fließend Wasser. Das Wasser perlt durch die B&W-'MRC' Beschichtung nach dem Abspülen nahezu vollständig ab.
Bei anderen Objektiven mag das mit den Reflexen anders sein.
Willy Brüchle Willy Brüchle   Beitrag 10 von 10
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Ich habs mal wieder rausgekramt:

UV Filter UV Filter Willy Brüchle 10.07.08 24

MfG, w.b.
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