Sehr starkes Video rauschen Canon Eos 500D

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Maxi Ast Maxi Ast Beitrag 1 von 12
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Hallo liebes Forum :)

ich möchte euch um Rat bitten , weil ich nicht mehr weiter weiß. Meine Eos 500D macht super Bilder, diese sind knack scharf und super ..!

Beispiel ;) : http://daten-transport.de/?id=5JC3Pb9E6RAc


Aber sobald es ans Video machen geht kommt so etwas dabei heraus :

Tag + Nacht : http://daten-transport.de/?id=Jx2rZG4TGpGK

Da ist die Video Qualität von meinem Iphone besser .. !

Ich habe auch schon ein Paar aufwendigere Video s gemacht ..

(mit der selben Kamera )

: http://www.youtube.com/user/MaxxPhotogr ... ature=mhee

Aber ich finde bei so einer Kamera , darf doch kein so enormes Rauschen entstehen ?

Es wäre mega , wenn ihr mir ein paar gute Tipps hättet !;)


Greez


Maxi



Nachricht bearbeitet (13:43)
Chris Pietsch Chris Pietsch   Beitrag 2 von 12
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Da man bei Filmdateien nicht in die exifs schauen kann, gilt das gleiche wie hier:
http://www.fotocommunity.de/forum/read. ... 346&t=1346

Chris

PS. Vermeide zoom im Film. Das sieht mist aus.
Maxi Ast Maxi Ast Beitrag 3 von 12
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danke schon mal für diese Antwort .

Das Video wurde um 19:00 gefilmt , der Himmel ist bedeckt das licht aber gut und recht sanft.

gefilmt wurde mit Blende 2.0 und Iso 200.

was mir aufgefallen ist , dass das Video in 1920x1088 aufgenommen wurde , was ich nicht eingestellt habe ?

http://daten-transport.de/?id=Am5AX9UGW2LM

Ich finde bei dem Video sieht man auch recht deutlich , was ich meine , dass das Bild nicht scharf ist , sondern eben verpixelt.

Als ich im Video die Kamera unscharf gestellt habe , sieht man es am besten , finde ich.

Nochmal die Parameter ..

50 - 2.8 - 200

ich hatte das 50mm 1.8 drauf .

Die Belichtung war laut Kamera optimal.



Nachricht bearbeitet (19:12)
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Marion Bers Marion Bers   Beitrag 4 von 12
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Was ich auf den Videobildern gesehen habe, war kein Rauschen, sondern Kompressionsartefakte. http://de.wikipedia.org/wiki/Datenkompression
Die Kamera mag offenbar keine schnellen Bewegungen, sie muss dann zu viele Informationen zu schnell festhalten und schenkt sich alle Informationen, die sie für irrelevant oder redundant hält.
Eventuell könnte es helfen, bereits bei der Aufnahme ein anderes (kleineres) Bildformat zu wählen. Die Bewegungen werden dann wahrscheinlich flüssiger, weil insgesamt weniger Daten pro Sekunden berechnet werden müssen.
Maxi Ast Maxi Ast Beitrag 5 von 12
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Das wird dann aber mit einer anderen Spiegelreflex besser oder ?

Wenn ich mir zum Beispiel die 5D kaufe , da diese eine bessere Rechenleistung hat ?


Danke schon mal für die Antworten .
Chris Pietsch Chris Pietsch   Beitrag 6 von 12
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Die Videoqualität von 500D zu 5D mkII/mkIII ist definitiv eine andere Liga. Die 500er hatte das Videofeature noch etwas suboptimal implementiert.

Chris
Marion Bers Marion Bers   Beitrag 7 von 12
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Maxi Ast schrieb:

Zitat:Das wird dann aber mit einer anderen Spiegelreflex besser oder
?
Wenn ich mir zum Beispiel die 5D kaufe , da diese eine bessere
Rechenleistung hat ?


Besser wird es schon, aber exakt solche Kompressionsblöcke hatte ich kürzlich in einer Sequenz, das mit einer 5D mkII gedreht war (hier war es ein schnell fließender Bachlauf, der sich in flackernde Quadrate zerlegte). Das beste ist, sich an die Grenzen der vorhandenen Technik zu gewöhnen und Situationen zu vermeiden, in denen die Kamera überfordert ist.

DSLRs sind eben hauptsächlich Fotoaparate, wenn du hauptsächlich Filme machen möchtest, solltest du dir eine Filmkamera zulegen.



Nachricht bearbeitet (18:03)
Chris Pietsch Chris Pietsch   Beitrag 8 von 12
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Das kann aber auch am falsch gewähltem Shutter liegen.
Der sollte am besten das doppelte der fps sein.
Also mit 25fps filmen und als Belichtungszeit 1/50.

"wenn du hauptsächlich Filme machen möchtest, solltest du dir eine Filmkamera zulegen"

Das sehe ich anders :) bzw. es wird meist deutlich teurer um gleichwertige Bildqualität zu erreichen und dazu zähle ich auch den möglichen dof der DSLRs.

Chris
Marion Bers Marion Bers   Beitrag 9 von 12
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Chris Pietsch schrieb:

Zitat:"wenn du hauptsächlich Filme machen möchtest, solltest du dir
eine Filmkamera zulegen"

Das sehe ich anders :) bzw. es wird meist deutlich teurer um
gleichwertige Bildqualität zu erreichen und dazu zähle ich auch
den möglichen dof der DSLRs.

Chris


Ich ahnte schon, dass mir mit einem solchen Statement hier keine Freunde mache ;-)

Ich selbst filme eben mit Filmkameras (Sony DSR 450) und habe nur von Zeit zu Zeit mit Inserts zu tun, die ein befreundeter Kameramann mit seiner Mark II macht. Und jedesmal gibt es Probleme, die Aufnahmen optisch kompartibel zu machen - sagen wir mal so: die Bilder aus der Canon sehen einfach nicht so "filmisch" aus, wie die aus meiner Sony, obwohl die als DVCAM-Gerät eigentlich eine schlechtere Bildqualität liefern müsste. Ob das an der falschen Handhabung der Canon durch den Kollegen liegt, weiß ich nicht, aber ich habe eher das Gefühl, es liegt an der Kamera selbst. Die Bilder sind scharf. Sehr scharf... aber irgendwie nicht "flüssig".

Btw: Ein schnellerer Shutter bewirkt übrigens das Gegenteil dessen, was man üblicherweise von fließenden Bewegungen erwartet: sie werden dadurch flackernd und abgehackt. Möglicherweise bekommt man dann keine quadratischen Blöcke, dafür aber chaotisch flimmernde Wassertropfen statt eines fließenden Baches... ist wie Teufel und Belzebub ;-)

Ich finde diese eierlegenden Wollmilchsau-Kameras ja auch schön, nicht umsonst macht mir mein Kumpel die Inserts (meist Detail und Makros) mit der Canon. Das ist eine nette Erweiterung der perspektivischen Möglichkeiten, aber bei Totalen und bei schnellen Bewegungen mag ich meine alte Mühle einfach lieber. Bislang konnte mich noch keine DSLR davon überzeugen, dass sie meinen Schultercamcordern wirklich überlegen ist. Und so viel billiger als meine Babys sind die Geräte leider auch nicht.



Nachricht bearbeitet (22:21)
Chris Pietsch Chris Pietsch   Beitrag 10 von 12
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"Btw: Ein schnellerer Shutter bewirkt übrigens das Gegenteil dessen, was man üblicherweise von fließenden Bewegungen erwartet: sie werden dadurch flackernd und abgehackt. Möglicherweise bekommt man dann keine quadratischen Blöcke, dafür aber chaotisch flimmernde Wassertropfen statt eines fließenden Baches... ist wie Teufel und Belzebub "

Ja, die meisten haben ihren shutter auch zu schnell eingestellt, weil sie nicht mit Blende oder Graufilter ausgleichen. Das gibt dann diesen unschönen "harten" look. Das meinte ich eigentlich.
Auf Vimeo gibt es dazu Beispiele.

Ich möchte das auch nicht zu dogmatisch als Aussage verstanden wissen. Und ja, schnelle Schwenks sind tunlichst zu vermeiden und ja, man kann echt ne Menge falsch machen. :)
Nur so als Beispiel. Auf der Nikon Solutions war Sebastian Wiegärtner und hat über das filmen mit DSLRs referiert. Er war unter anderem als, ich glaube, secondarycamera bei dem George Lucas Dreh in Prag, wo sie für "Red Tails" gedreht haben. Er hat den Trailer vorgeführt und bei jeder Szene die mit der DSLR gefilmt wurde dies angemerkt.
http://www.youtube.com/watch?v=BpA6TC0T_Lw
Eigentlich fast jede closeup Szene ist mit der 5DmkII gefilmt. Es reicht also für Kino.

LG, Chris.
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Marion Bers Marion Bers   Beitrag 11 von 12
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Chris Pietsch schrieb:

Zitat:Eigentlich fast jede closeup Szene ist mit der 5DmkII gefilmt.
Es reicht also für Kino.


jupp, mein Reden!
DSLR = Closeup ja - Totale und Actioncam nein.

Und weiterhin bin ich der Meinung: Ein Hobbyfilmer, der sich nicht so unterschiedliche Kamerasysteme leisten kann wie George Lucas, sollte die Schwächen seiner (einzigen) Kamera kennen und versuchen, diese durch Kreativität und Überlegung auszugleichen. Will heißen: Meine Kamera kann keine schnellen Bewegungen bei schlechtem Licht, also filme ich langsame Bewegungen bei ausreichenden Lichtverhältnissen.
Alternativ dazu träume ich vom Lottogewinn ;-)
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 12 von 12
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Mh, probier doch einmal bei ISO 160 oder ISO 320 zu filmen,
würde mich interessieren, ob es dann weniger wird!

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
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