Welches Makro Objektiv

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Melja Melja Beitrag 1 von 23
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Hallo, ich beschäftige mich erst seit kurzem mit der Fotografie und würde mich als absoluten Anfänger bezeichnen. Deshalb bitte nicht zu viele Fachbegriffe.
Mein Equipment besteht aus einer Panasonic Lumix G70 und einem 14-140 mm Objektiv. Leider kann man nicht allzu nah an ein Objekt heran. Deshalb habe ich mich bereits nach Makro Objektiven umgesehen. Panasonic bietet hier gleich 2 Objektive an (H-ES045E und H-HS030E). Preislich liegen die Objektive weit auseinander. Aber was kann das eine Makroobjektiv was das andere nicht kann? Lohnt der Mehrpreis, was gibt's da für Unterschiede bei den beiden Objektiven? Wie nah kann/muß man an ein Objektiv...

Alternativ wurden mir günstigere Möglichkeiten genannt um in die Makrofotografie einzusteigen. Z.B. ein Makro Vorsatz Raynox DCR-150 oder DCR-250 welchen man einfach auf das normale Objektiv aufstecken kann. Oder ein günstigeres Objektiv von einem anderen Hersteller welches allerdings den MFT Standard erfülle muß. Hier wurde mir allerdings kein Objektiv genannt.
MissC MissC Beitrag 2 von 23
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Für eine sinnvolle Beratung fehlen noch ein paar Infos.
Welche Makros möchtest du fotografieren - auch solche die sich bewegen wie z.B. Insekten oder nur Blümchen?
Wirst du ein Stativ verwenden oder sollen die Makros auch freihand machbar sein?
Macht es dir etwas aus überwiegend manuell zu fokussieren oder soll das Objektiv über einen einigermaßen schnellen Autofokus verfügen?

Ganz allgemein vorab ein paar persönliche Erfahrungen:

Selber hatte ich nur vor langer Zeit mal das 45/2.8, aber für Insekten war mir die Brennweite zu kurz.
Da das 30mm/2.8 noch kürzer ist kam es nie für mich in Frage. Mit diesen Objektiven muss man ziemlich nah ran an das Motiv, was nicht immer so einfach ist.

Das 45er fokussiert im Nahbereich sehr schwerfällig, weshalb zumindest bei diesem Objektiv manuelles Fokussieren schneller zum Ziel führt.

Eine Raynox Nahlinse wäre eine preiswerte Einstiegs-Option in die Makro-Fotografie, allerdings müsste man probieren, ob's mit der am 14-140mm nicht Randschatten gibt. Außerdem haben diese Nahlinsen den Nachteil, dass der Motivabstand immer gleich sein muss und zu allem Überfluss auch noch sehr gering ist (ca. 20 cm bei der 150er, ca. 12mm bei der 250er.)

Mit der 150er sind mit etwas Übung und evtl. Ellbogen aufstützen noch Makros ohne Stativ möglich, bei der 250er wird der Schärfebereich so klein, dass ein Stativ erforderlich ist.

Von Olympus gibt es noch ein sehr gutes Makro 60mm/2.8 mit mFT-Anschuss. Wenn du das an einer G70 verwendest müsstest du allerdings auf einen Stabi verzichten. Olympus baut die Stabis ins Gehäuse, Panasonic erst bei den neueren Modellen. Die G70 hat noch keinen Gehäuse-Stabi. Auch hier gilt: Bei Stativ-Nutzung ist das egal, bei Freihand-Aufnahmen kann es schwierig werden.

Hier mal eine Übersicht sämtlicher mFT-Objektive:
http://hennigarts.com/micro-four-thirds-objektive.html

Weitere Möglichkeiten wie adaptierte rein manuelle Objektive oder Zwischenringe gibt's auch, damit kenne ich mich aber nicht aus.
Christoph Lenth Christoph Lenth Beitrag 3 von 23
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Hallo,

ergänzend dazu: Die Nahlinsen würde ich mir nicht geben. Das Obektiv ist im Telebereich eh nicht der Knaller. Ob es mit der Nahline (Raynox) harmoniert ist ein Experiment. Das billigere der beiden Makros bietet mehr als ausreichende Abbildungsleistung. Du musst aber auf 10cm Abstand vom Sensor heran, um das Motiv 1:1 auf diesen abbilden zu können. Beim teuerern 45mm-Objektiv sind es immerhin 5 cm mehr, also 15 cm. Beim billigeren 30 mm Objektiv ist glaube ich die Streulichtblende nicht dabei und muss dazu gekauft werden.

Aus persönlcher Erfahrung kann ich sagen, dass das Olympus 60 mm mit seien über 20 cm Abstand bei 1:1 die beste Lösung ist...leider wie gesagt ohne Stabi. Ich würde das Panasonic H-HS030E LUMIX G Makro 30 mm nehmen und erst einmal Erfahrungen sammeln...es sei denn es geht gleich auf scheues Getier los. Das Ding ist besser als jeder Makroadapter und jede Kompaktkamera mit Makrofunktion.

Viele Grüße

Christoph
FBothe FBothe   Beitrag 4 von 23
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Zitat: Christoph Lenth 17.08.17, 20:48Zum zitierten BeitragIch würde das Panasonic H-HS030E LUMIX G Makro 30 mm nehmen und erst einmal Erfahrungen sammeln...

Ganz meine Meinung. Und mit einem gebrauchten Objektiv kann man den finanziellen Aufwand weiter drücken.

Ich habe relativ selten Makros gemacht und dazu diese Kombination verwendet: Sigma 2,8/60 + Zwischenringe. Das ging verdammt gut. Das 60er von Sigma hat eine umwerfende Bildqualität und mit den Zwischenringen kommt man nah ran. Aber ich bin kein Makro-Fan ...
GrBoos GrBoos Beitrag 5 von 23
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Die Olympus-Objektive könntest Du sogar mindestens einen Tag kostenlos testen.
Siehe hier:
https://wow.olympus.eu/de_DE/welcome

Vielleicht macht Panasonic auch so etwas.

Ansonsten gibt es auch Firmen, die das Equipment vermieten, ein Objektiv dieser Klasse kostet für einen Tag zwischen 10 und 20 Euro.
Veganer Veganer Beitrag 6 von 23
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Also ich betreibe an meiner OMD 10 II folgende Makroobjektive:

Olympus 60/2.8, dass ist mir oft schon viel zu kurz. Man muss so nah ran, dass der eigene Schatten oft genug im Weg steht, oder man sich ordentlich verrenken muss, um das Objekt nicht abzuschatten. Optisch ist es sehr gut, der AF sitzt.

Tamron 90/2.8 die erste Version, Plastikbomber, optisch ok, dafür sehr günstig. Dient bei mir eh nur als Backup, für den Fall das mein Sigma mal mitten in der Libellensaison zur Rep. müsste. Das Tamron muss über einen Adapter betrieben werden, da kein MFT-Bajonett.

Sigma 150/2.8. Ein Traum, aber schwer und teurer. Auch hier per Adapter, da kein MFT-Bajonett, aber AF wird bei Makros oft nicht benötigt, so meine Erfahrung. An den Systemflitschen mit Peaking und Sucherlupe erst recht nicht.

Sigma 105/2.8 und Sigma 70/2.8 hatte ich früher an Pentax. Das 105er sehr gut, dass 70er bombastisch.

Ich fasse also zusammen :-):

30mm wären MIR viiiel zu kurz (optisch und preislich natürlich voll ok), so das ich eher das 60er Oly empfehlen würde, wenn AF gewünscht ist. Aber eins von unzähligen MF-Makros im 100mm Bereich mit entsprechendem Adapter für kleines Geld abgreifen, ist sicher auch eine sehr gute Lösung.

Gruß
Jörg
Skorpionmann Skorpionmann   Beitrag 7 von 23
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Bei Tieren muss man die Fluchtdistanz beachten. Nach dem defekten alten Sigma 105/2,8 ohne Innenfokussierung habe ich das Sigma Makro 150/2,8 gekauft. Leider ist durch die Innenfokussierung die wahre Brennweite bei M1:1 etwa 70mm. Die Fluchtdistanz ist daher für meine Zwecke zu kurz, die Tiere sind dann weg...Ansonsten ist es ein gutes Objektiv.
LG Peter
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 8 von 23
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Zitat: Skorpionmann 22.09.17, 19:02Zum zitierten BeitragBei Tieren muss man die Fluchtdistanz beachten.

Bei Tieren im Allgemeinen vielleicht - bei Insekten dagegen nicht, denn diese haben keine Fluchtdistanz!
Skorpionmann Skorpionmann   Beitrag 9 von 23
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Das stimmt nicht, alle Insekten die ich bisher fotografiert habe, haben eine relativ genaue Fluchtdistanz. Nur wenn sie tiefgefroren sind, fliegen sie nicht weg....
LG Peter
MissC MissC Beitrag 10 von 23
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Zitat: Skorpionmann 25.09.17, 09:12Zum zitierten BeitragDas stimmt nicht, alle Insekten die ich bisher fotografiert habe, haben eine relativ genaue Fluchtdistanz. Nur wenn sie tiefgefroren sind, fliegen sie nicht weg....

Da frage ich mich schon, wie ich schon hunderte von Insekten mit kürzeren Brennweiten fotografieren konnte, z.T. sogar mit einer Raynox mit 20 mm Abstand. Meine Insekten fliegen auch aufgetaut nicht grundsätzlich weg.

Ich hätte nie gedacht dass ich das mal sagen würde - aber wo der KGW Recht hat hat er Recht...

Ist aber eh wurscht, denn wie so oft hält es auch dieser nicht für nötig, sich mal wieder zu melden. Diese Unart nervt ungemein. Bleibt nur zu hoffen dass der eine oder andere stille Mitleser von den Antworten profitieren kann.
FBothe FBothe   Beitrag 11 von 23
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Zitat: K.G.Wünsch 25.09.17, 08:37Zum zitierten Beitragbei Insekten dagegen nicht, denn diese haben keine Fluchtdistanz!

Wissen das auch die Schmetterlinge und Hummeln in meinem Garten? Gerade bei den Schmetterlingen sind meine Beobachtungen so, dass die sehr wohl wegfliegen, wenn ich ihnen zu nah auf die Pelle rücke.
Und jeder, der schon mal Stubenfliegen verfolgt hat, weiß, dass die abdüsen, wenn man zu nah heran kommt.
Oder ist mit "Fluchtdistanz" etwas anderes gemeint?
MissC MissC Beitrag 12 von 23
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Da fehlt ein Wort. Editieren geht nicht mehr, darum hier der vollständige Satz:

Zitat: MissC 25.09.17, 09:28Zum zitierten BeitragIst aber eh wurscht, denn wie so oft hält es auch dieser Threaderöffner nicht für nötig, sich mal wieder zu melden.
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 13 von 23
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Zitat: Skorpionmann 25.09.17, 09:12Zum zitierten BeitragDas stimmt nicht, alle Insekten die ich bisher fotografiert habe, haben eine relativ genaue Fluchtdistanz.

Dann machst Du einiges grundlegend falsch, denn Insekten haben meist gar nicht die dafür notwendigen Voraussetzungen eine Entfernung einschätzen zu können, sie haben einen Fluchtreflex der praktisch ausschliesslich durch Querbewegungen zu ihrer Sitzposition ausgelöst wird...
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 14 von 23
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Zitat: FBothe 25.09.17, 09:32Zum zitierten BeitragZitat: K.G.Wünsch 25.09.17, 08:37Zum zitierten Beitragbei Insekten dagegen nicht, denn diese haben keine Fluchtdistanz!

Wissen das auch die Schmetterlinge und Hummeln in meinem Garten? Gerade bei den Schmetterlingen sind meine Beobachtungen so, dass die sehr wohl wegfliegen, wenn ich ihnen zu nah auf die Pelle rücke.
Und jeder, der schon mal Stubenfliegen verfolgt hat, weiß, dass die abdüsen, wenn man zu nah heran kommt.
Oder ist mit "Fluchtdistanz" etwas anderes gemeint?


Nein, mein Gott, wie ungeschickt bist Du? Also einer Stubenfliege die irgendwo ruhend sitzt kann ich mit dem Finger effektiv auf die Augen tippen...
FBothe FBothe   Beitrag 15 von 23
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Zitat: K.G.Wünsch 25.09.17, 09:38Zum zitierten BeitragZitat: FBothe 25.09.17, 09:32Zum zitierten BeitragZitat: K.G.Wünsch 25.09.17, 08:37Zum zitierten Beitragbei Insekten dagegen nicht, denn diese haben keine Fluchtdistanz!

Wissen das auch die Schmetterlinge und Hummeln in meinem Garten? Gerade bei den Schmetterlingen sind meine Beobachtungen so, dass die sehr wohl wegfliegen, wenn ich ihnen zu nah auf die Pelle rücke.
Und jeder, der schon mal Stubenfliegen verfolgt hat, weiß, dass die abdüsen, wenn man zu nah heran kommt.
Oder ist mit "Fluchtdistanz" etwas anderes gemeint?


Nein, mein Gott, wie ungeschickt bist Du? Also einer Stubenfliege die irgendwo ruhend sitzt kann ich mit dem Finger effektiv auf die Augen tippen...


"Meine" Stubenfliegen lassen sich das nicht gefallen. Aber lassen wir diese Debatte einfach mal beiseite; bringt ja eh nichts.

Es geht ja hier um Makroobjektive. Und diesbezüglich sind ja viele Tipps gegeben worden. Warten wir mal ab, was der TO dazu sagt. Wahrscheinlich gar nichts mehr ...
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