Libellen fotografieren

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Rheinhilde Schusterwörth Rheinhilde Schusterwörth   Beitrag 46 von 63
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Zitat: K.G.Wünsch 15.05.18, 22:26Zum zitierten Beitrag
.... Oft setze ich mich in meinen lieblingsgebieten einfach auf den Weg oder einen Stein und beobachte mit und ohne das Makroobjektiv was um mich herum so vorgeht, oft kann man das nicht in Bilder fassen - nur das Naturerlebnis kann einem keiner nehmen...[/quote]


Eine der besten Einstellungen die man - nicht nur als Naturfotograf - haben kann ....
Akwf Akwf   Beitrag 47 von 63
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Ich weiß nicht wo ihr zu Hause seid, aber für Libellen ist Taubergießen (nahe Europapark Rust) gerade zu dieser Zeit ein absolutes Eldorado. War über Pfingsten dort und habe sicherlich mehrere Tausend Libellen gesehen (und fotografiert). Von Pracht- über Schlank- bis zu Großlibellen ist alles vertreten. Unglaublich. Habe ich so noch nie erlebt.
Gianluca Usai Gianluca Usai Beitrag 48 von 63
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Zitat: Akwf 24.05.18, 10:52Zum zitierten BeitragIch weiß nicht wo ihr zu Hause seid, aber für Libellen ist Taubergießen (nahe Europapark Rust) gerade zu dieser Zeit ein absolutes Eldorado. War über Pfingsten dort und habe sicherlich mehrere Tausend Libellen gesehen (und fotografiert). Von Pracht- über Schlank- bis zu Großlibellen ist alles vertreten. Unglaublich. Habe ich so noch nie erlebt.

Das hört sich ja prima an!

Ich habe seit ner Woche frei und bin nicht dazu gekommen zu fotografieren, weil ich krank geworden bin und zudem das Wetter meist regnerisch ist. 4 Tage habe ich noch Zeit für den Landschaftspark.
naturfreak85 naturfreak85 Beitrag 49 von 63
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Bei uns ist momentan auch etwas mehr los...jedoch seit Wochen dieser sch.... Wind.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 50 von 63
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Zitat: naturfreak85 24.05.18, 15:42Zum zitierten Beitragjedoch seit Wochen dieser sch.... Wind.
Stimmt.
Ich hab einige Makros vor.
Die Titel hab ich schon, allerdings keine Fotos.
phoenix66 phoenix66 Beitrag 51 von 63
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nicht weggeweht hat der Wind diesen großen Plattbauch. Freihand und verkleinert.

Gruß phoenix66

https://c1.staticflickr.com/1/953/28446 ... 344b_b.jpg
Gianluca Usai Gianluca Usai Beitrag 52 von 63
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... also ich war jetzt 2 Mal im LaPaDu:

Fazit: Es hatten sich nur die kleinen Libellen an den Pflanzen niedergesetzt, die schönen Großen flogen nur (und es waren nicht viele), umher durch die Luft. Warten hat sich nicht gelohnt, die sind alle abgezischt und waren aus dem Blickfeld.
Habe ohne Stativ die kleinen Libellen abgelichtet, es ist super schwer die Schärfeebene auf dem Auge zu halten.
Ich glaube ich mache doch weiter meine Langzeitbelichtungen... Es ist einfach super schwer mit den Makros.

Hier die Ergebnisse:

https://www.flickr.com/photos/139940547 ... ed-public/

https://www.flickr.com/photos/139940547 ... ed-public/

https://www.flickr.com/photos/139940547 ... ed-public/

https://www.flickr.com/photos/139940547 ... ed-public/

Bin echt enttäuscht, dass es echt unmöglich war, die Großen Libellen abzulichten...
Wenn wenigstens ein Bild meinen Vorstellung entsprochen hätte, hätte ich es hier in der fc hochgeladen, so parke ich die Fotos halt nur bei flickr...

Naja, zumindest habe ich viel Bewegung gehabt und Sonne dabei getankt.

Danke noch mal an alle, die Tipps gegeben haben.
naturfreak85 naturfreak85 Beitrag 53 von 63
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Aber geschafft hast du es doch. Die Augen sind ja scharf. Makro frei Hand ist auch nicht so einfach und selbst wenn man trifft ist es nicht immer optimal. Bei meinem letzten Bild ist minimale Bewegungsunschärfe drin durch den Wind, wobei es sonst 100% getroffen ist. Keine Ahnung, ob es auffällt....kenne aber selbst die 100% Ansicht.

http://fs5.directupload.net/images/180531/ru3qd3wm.png
(hab ich auch hier in der FC, nur die Quali passt hier mal gar nicht)

Du könntest die Blende auch etwas mehr schließen, dann hast du etwas mehr Puffer. Meins wurde beispielsweise mit f13 gemacht (230er Tele)....ist eigentlich so meine Standardeinstellung. Ich würde nicht aufgeben...ein paar Monate hast du noch Zeit.
El Ge El Ge   Beitrag 54 von 63
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Zitat: phoenix66 24.05.18, 17:46Zum zitierten Beitragnicht weggeweht hat der Wind diesen großen Plattbauch. Freihand und verkleinert.

Gruß phoenix66

https://c1.staticflickr.com/1/953/28446 ... 344b_b.jpg


Hallo phoenix66,
dein Großer Plattbauch gefällt mir sehr. Es ist allerdings m.M.n. ein Großer Blaupfeil.
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 55 von 63
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Zitat: Gianluca Usai 31.05.18, 23:43Zum zitierten Beitrag... also ich war jetzt 2 Mal im LaPaDu:

Fazit: Es hatten sich nur die kleinen Libellen an den Pflanzen niedergesetzt, die schönen Großen flogen nur (und es waren nicht viele), umher durch die Luft. Warten hat sich nicht gelohnt, die sind alle abgezischt und waren aus dem Blickfeld.
Habe ohne Stativ die kleinen Libellen abgelichtet, es ist super schwer die Schärfeebene auf dem Auge zu halten.
Ich glaube ich mache doch weiter meine Langzeitbelichtungen... Es ist einfach super schwer mit den Makros.


Aufgeben nach dem 2. Mal in einem Gebiet? Weniger fotografieren, mehr beobachten, mehr das Verhalten verstehen und (wenn die grossen svhon umherzischen) früher aufstehen, viel früher (bei einigen Arten bringt das aber nichts, die ruhen in Baumwipfeln). Aber dafür müsste man halt beobachten und notfalls mit Belegbildern für einige Male zufrieden sein um dann zu wissen, welche Arten vorkommen. Wenn ich das erste Mal ein Gebiet besuche gibt es viel Recherche vorher und die Erwartungen werden heruntergeschraubt.

Da ich aber mein Stativ (nach ein/zwei Tagen am Anfang der Makrosaison an denen ich damit auf Kriegsfuss stehe) beherrsche und auch gelernt habe die Schärfeebene zu sehen gelingt mir selbst in unbekanntem Gebiet oftmals bereits beim ersten Besuch das eine oder andere gute Bild - nicht unbedingt immer vom erwarteten Motiv, aber wer gelernt hat das zu erkennen dass nur zu 90% in eine Szene passt, der findet Motive zu Haufe...
RS-Foto RS-Foto   Beitrag 56 von 63
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Man wächst mit seinen Aufgaben !
Wäre doch langweilig wenn einem solche Motive ohne Übung auf Anhieb, immer direkt gelingen würden..oder?
Du bist auf dem richtigen Weg und brauchst nun noch etwas Übung.
VG Roland
Rheinhilde Schusterwörth Rheinhilde Schusterwörth   Beitrag 57 von 63
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Zitat: Gianluca Usai 31.05.18, 23:43Zum zitierten Beitrag... also ich war jetzt 2 Mal im LaPaDu:

Fazit: Es hatten sich nur die kleinen Libellen an den Pflanzen niedergesetzt, die schönen Großen flogen nur (und es waren nicht viele), umher durch die Luft. Warten hat sich nicht gelohnt, die sind alle abgezischt und waren aus dem Blickfeld.
Habe ohne Stativ die kleinen Libellen abgelichtet, es ist super schwer die Schärfeebene auf dem Auge zu halten.
Ich glaube ich mache doch weiter meine Langzeitbelichtungen... Es ist einfach super schwer mit den Makros.

Hier die Ergebnisse:

https://www.flickr.com/photos/139940547 ... ed-public/

https://www.flickr.com/photos/139940547 ... ed-public/

https://www.flickr.com/photos/139940547 ... ed-public/

https://www.flickr.com/photos/139940547 ... ed-public/

Bin echt enttäuscht, dass es echt unmöglich war, die Großen Libellen abzulichten...
Wenn wenigstens ein Bild meinen Vorstellung entsprochen hätte, hätte ich es hier in der fc hochgeladen, so parke ich die Fotos halt nur bei flickr...

Naja, zumindest habe ich viel Bewegung gehabt und Sonne dabei getankt.

Danke noch mal an alle, die Tipps gegeben haben.



Hallo Gianluca,
aufgeben gilt aber nicht ....
Auf keinen Fall würde ich bei den Libellen mit den „Kleinen“ anfangen – die sind am schwierigsten zu fotografieren. Für große und kleine Libellen gilt aber gemeinsam: Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an – und der richtet sich z. B. nach der Temperatur. Selbst wenn es morgens um 08:00 Uhr schon 20 Grad warm ist (wie es die Tage in Südhessen der Fall war) und die Libellen bei Deinem Eintreffen quietschfidel an Dir vorbeifliegen, ist noch nichts verloren: Irgendwann machen sowohl die Kleinen als auch die Großen Mittagspause, d. h. die Flugaktivität wird geringer ehe sie dann wieder zunimmt. Das ist von Art zu Art verschieden. Ich kann Dir darum nur empfehlen, Dich mit den Gegebenheiten weniger Gewässer vertraut zu machen (wo kommt die Sonne zuerst hin, wo sind geeignete Sitzwarten etc.) und dort erst einmal zu beobachten, wie sich die Libellen im Allgemeinen verhalten. Was auch oft klappt ist, Libellen mit Beute nach der Rückkehr zu ihrer Sitzwarte zu fotografieren – bei vorsichtigem Verhalten kann man sich bei den Großen beinahe schon darauf verlassen, dass sie dorthin zurückkehren. Berücksichtigst Du dann auch noch das jeweilige Wetter, sollte es eigentlich klappen. Meine Priorität wäre stets, es so früh wie möglich am Morgen zu versuchen – das Licht ist kaum zu toppen und es finden sich zudem häufig auch noch frisch geschlüpfte Libellen.


Naheliegend: Kleine Zangenlibelle und Amarena-Eisbecher 01 Naheliegend: Kleine … Rheinhilde Schuster… 01.06.18 8


Keilfleck – Mosaikjungfer: Ein südhessischer Sonnenanzeiger Keilfleck – Mosaikju… Rheinhilde Schuster… 12.02.18 4


Kleine Königslibelle: Sonnenbaden am See 02 Kleine Königslibelle:… Rheinhilde Schuster… 12.02.18 6


Der Vierfleck macht Pause (Achtung Nachtrag vom 28.05.17) Der Vierfleck macht P… Rheinhilde Schuster… 27.05.17 7


König – Flug König – Flug Rheinhilde Schuster… 25.05.17 11


Feuerlibelle – ganz frisch Feuerlibelle – ganz fr… Rheinhilde Schuster… 01.06.15 14

Gruß
Rheinhilde
naturfreak85 naturfreak85 Beitrag 58 von 63
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Hmm also ich finde es schwerer große Libellen zu fotografieren. Auf die kleinen Libellen kann man sich zumindest verlassen. Die gibts (zumindest hier) deutlich häufiger und die Ruheplätze sind recht klar. Zu lange warten bis die Aktivität wieder abnimmt kann man ja auch nicht. Spät morgens oder sogar gegen Mittag ist das Licht einfach schon zu schlecht.
Gianluca Usai Gianluca Usai Beitrag 59 von 63
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ja, da bleibt mir wohl wirklich nichts anderes übrig als mehr Zeit einzuplanen und vor allem früher los zu gehen, die Bilder, welche ich bis jetzt gemacht habe, sind in den Abendstunden entstanden. Also die Schwierigkeit ist ja ganz klar die großen Libellen vor die Linse zu bekommen, eine Aufgabenstellung, die sich bei meinen übrigen Fotos nie ergeben hat -> Die Motive standen einfach da und ich musste nur zur richtigen Zeit & Wetter kommen :)

Ich finde auch, dass die kleinen Libellen insofern einfacher zu fotografieren sind, da diese in höhere Anzahl vorkommen und wirklich alle paar Meter (zumindest dort wo ich unterwegs war), irgendwo sitzen.
Das Problem ist bloß, dass diese halt sehr dünn sind und oft wirken diese auf Bilder größtenteils wie "Striche", nicht so voll und prall wie z.b. eine Königslibelle.

Aufgeben werde ich wohl noch nicht, aber ich sehe langsam, dass es bei dieser Art von Fotos schon in Richtung "Naturerkundung" geht, eigentlich eine willkommene Abwechslung, was ganz neues für mich, eine Erweiterung des Hobbys :) Gibt es vielleicht auch gute Literatur dazu?
Rheinhilde Schusterwörth Rheinhilde Schusterwörth   Beitrag 60 von 63
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Zitat: Gianluca Usai 02.06.18, 09:42Zum zitierten Beitragja, da bleibt mir wohl wirklich nichts anderes übrig als mehr Zeit einzuplanen und vor allem früher los zu gehen, die Bilder, welche ich bis jetzt gemacht habe, sind in den Abendstunden entstanden. Also die Schwierigkeit ist ja ganz klar die großen Libellen vor die Linse zu bekommen, eine Aufgabenstellung, die sich bei meinen übrigen Fotos nie ergeben hat -> Die Motive standen einfach da und ich musste nur zur richtigen Zeit & Wetter kommen :)

Ich finde auch, dass die kleinen Libellen insofern einfacher zu fotografieren sind, da diese in höhere Anzahl vorkommen und wirklich alle paar Meter (zumindest dort wo ich unterwegs war), irgendwo sitzen.
Das Problem ist bloß, dass diese halt sehr dünn sind und oft wirken diese auf Bilder größtenteils wie "Striche", nicht so voll und prall wie z.b. eine Königslibelle.

Aufgeben werde ich wohl noch nicht, aber ich sehe langsam, dass es bei dieser Art von Fotos schon in Richtung "Naturerkundung" geht, eigentlich eine willkommene Abwechslung, was ganz neues für mich, eine Erweiterung des Hobbys :) Gibt es vielleicht auch gute Literatur dazu?



Hallo Gianluca,

in den Abendstunden lassen sich wunderbare Aufnahmen von Libellen machen – ich würde an Deiner Stelle aber besser morgens beginnen: Die Erfolgsaussichten für scharfe Fotos sind dann deutlich besser.

Du schreibst: „Die Motive standen einfach da und ich musste nur zur richtigen Zeit & Wetter kommen :)“: Das ist bei den großen Libellen genauso – ich verspreche es Dir.

Die Anzahl der kleinen Libellen ist völlig egal. Was nützen Dir 2.500 Pechlibellen, wenn das Licht nicht stimmt und sie schlecht sitzen? Dass sie nicht so prall ins Bild fallen wie Königslibellen, liegt in der Natur der Sache. Du musst halt näher und vor allem anders dran. Da hilft nur beobachten und üben, Du wirst nicht drum rum kommen.

Hier ein paar Kleine, die ich versucht habe, groß raus zu bringen – die meisten zur Mittagszeit:


Kleines Granatauge: Bei Wind erwischt 02 Kleines Granatauge: … Rheinhilde Schuster… 02.08.17 8


Pechlibellen – Gerade Pechlibellen – Gerad… Rheinhilde Schuster… 14.07.17 3


Frühe Adonislibelle: Saisonstart 03 Frühe Adonislibelle: … Rheinhilde Schuster… 02.07.16 7


Federlibellen – Sonnen Federlibellen – Sonn… Rheinhilde Schuster… 25.11.15 5


(Große) Pechlibellen – Mahlzeit (Große) Pechlibellen… Rheinhilde Schuster… 17.12.14 7


Naturerkundung ist immer gut – man lernt so viel dabei. Auch Geduld und Langsamkeit.

Eine wunderbare Internetseite ist
http://www.libellenwissen.de/
von unserem fc-Kollegen Andreas Th. Hein – es gibt Tage, da nutze ich sie täglich.
Mit dieser Seite und mehr Leidensfähigkeit im Gelände (gehört unabdingbar zur Naturfotografie) solltest Du erst einmal gut zurechtkommen.

Gruß
Rheinhilde
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