Berge in der Ferne klar fotografieren?

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Macster Macster Beitrag 1 von 11
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Hallo liebe Fotocommunity!

Ich bin noch ein totaler Anfänger, deswegen bitte Rücksicht nehmen, wenn die eine oder andere Frage ein bisschen Welpenmäßig rüber kommt.
Letztens war ich in Südtirol wandern und wollte mit meiner Kompaktkamera (Sony DSC RX100) die Berge in der Ferne fotografieren. Mir ist klar, dass ich dabei die Blende auf scharf stellen muss, damit man die Berge und Details gut erkennt. Leider waren einige Berge trotzdem nicht ganz scharf, obwohl sie mit dem Auge eigentlich so zu erkennen wären. Es wirkt so, als wäre ein Schleier drüber oder man selbst nicht nah genug dran.

Jetzt weiß ich nicht ganz sicher, ob das an meinen fehlenden Fotograferkünsten liegt, an der Kamera oder an meiner Position. Was muss man denn prinzipiell beachten, wenn man Berge fotografiert?
phoenix66 phoenix66 Beitrag 2 von 11
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du musst wissen, dass die aufsteigende Wärme und Staub diesen Schleier erzeugen. Du machst nichts falsch und kannst nur mit der Software am PC dieses Problem lindern, egal mit welcher Kamera du arbeitest.

Gruß phoenix66
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 3 von 11
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Zitat: Macster 27.08.17, 00:07Zum zitierten BeitragHallo liebe Fotocommunity!

Ich bin noch ein totaler Anfänger, deswegen bitte Rücksicht nehmen, wenn die eine oder andere Frage ein bisschen Welpenmäßig rüber kommt.
Letztens war ich in Südtirol wandern und wollte mit meiner Kompaktkamera (Sony DSC RX100) die Berge in der Ferne fotografieren. Mir ist klar, dass ich dabei die Blende auf scharf stellen muss, damit man die Berge und Details gut erkennt. Leider waren einige Berge trotzdem nicht ganz scharf, obwohl sie mit dem Auge eigentlich so zu erkennen wären. Es wirkt so, als wäre ein Schleier drüber oder man selbst nicht nah genug dran.

Jetzt weiß ich nicht ganz sicher, ob das an meinen fehlenden Fotograferkünsten liegt, an der Kamera oder an meiner Position. Was muss man denn prinzipiell beachten, wenn man Berge fotografiert?


Auf gutes Licht warten (bei prallem Sonnenschein mittags wird daraus nix - am Besten bei teils bewölktem Himmel und gegen Morgen kurz vor/nach Sonnenauf oder -untergang), auf klare Luft warten (mitten im Winter kann das druchaus mal vorkommen, seltener wenn mal ein Fön die atmosphärischen Bedingungen bessert) und die Blende nicht sehr weit schliessen, die beste Blende bei Deiner Kamera dürfte schon die Offenblende sein, wenn Du bei der abblendest, dann bekommst Du zwar mehr Schärfentiefe aber auch reichlich Diffraktion die die Schärfe insgesamt reduziert...
N. Nescio N. Nescio   Beitrag 4 von 11
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Nach dem Regen ist meist gute fernsicht.
Calmo Calmo Beitrag 5 von 11
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Dein Problem nennt sich "Luftperspektive"
FBothe FBothe   Beitrag 6 von 11
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Zitat: K.G.Wünsch 27.08.17, 09:43Zum zitierten Beitragwenn Du bei der abblendest, dann bekommst Du zwar mehr Schärfentiefe aber auch reichlich Diffraktion

Das wird der Anfänger hier sicher mit Begeisterung aufnehmen und beachten. ;-)

Zitat: Macster 27.08.17, 00:07Zum zitierten BeitragMir ist klar, dass ich dabei die Blende auf scharf stellen muss, damit man die Berge und Details gut erkennt.

Nee, da bringst du ein paar Begriffe durcheinander. Die Blende hat mit dem Scharfstellen nichts zu tun. Ist für dich aber erst einmal nebensächlich, weil dein Problem:

Zitat: Macster 27.08.17, 00:07Zum zitierten BeitragLeider waren einige Berge trotzdem nicht ganz scharf, obwohl sie mit dem Auge eigentlich so zu erkennen wären. Es wirkt so, als wäre ein Schleier drüber oder man selbst nicht nah genug dran. einen anderen Hintergrund hat:
Es ist einfach die große Distanz und es befinden sich zu viele Schwebeteilchen in der Luft, die einen Blauschleier erzeugen.

Zitat: N. Nescio 27.08.17, 10:40Zum zitierten BeitragNach dem Regen ist meist gute fernsicht.

Ist an sich eine gute Idee, nur wenn man gerade eine Wanderung macht, kann man nicht ein paar Tage auf Regen warten. :-)

Die Lösung liegt - wie schon angedeutet - in der Nachbearbeitung am PC. Da kann man den Kontrast etwas erhöhen. Frage: Wie gut sind deine Kenntnisse in der Bildbearbeitung?
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 7 von 11
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Ein Polarisationsfilter kann helfen.
Wenn Du SW-Fotos machst, dann kann ein Rotfilter helfen.
Lass Dir nicht einreden, ein UV-Filter würde helfen.

Filter an die Kamera zu montieren ist bei kompakten oft eine Qual. Das ist nicht vorgesehen.

Ansonsten ist das eher eine Frage des Wetters und der Fernsicht.

In der Nachbearbeitung kannst Du die Farben und Kontraste partiell korrigieren. Wurde ja auch schon geschrieben. Die Schärfe aber nicht. (Man kann nachträglich nicht wirklich schärfen, was zur Aufnahme schon unscharf war. Jedenfalls nicht so, dass es danach wirklich gut ausschaut. Es ist auch oft nicht nötig.)

Nimm eine mittlere Blende, wenn Du die Wahl hast. Hier seht, wieso.
http://www.klecker.de/index.php/de/beugung
Karpfen Karpfen Beitrag 8 von 11
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Zitat: Hermann Klecker 04.09.17, 17:08Zum zitierten BeitragEin Polarisationsfilter kann helfen.
Wenn Du SW-Fotos machst, dann kann ein Rotfilter helfen.
Lass Dir nicht einreden, ein UV-Filter würde helfen.

Filter an die Kamera zu montieren ist bei kompakten oft eine Qual. Das ist nicht vorgesehen.

Ansonsten ist das eher eine Frage des Wetters und der Fernsicht.

In der Nachbearbeitung kannst Du die Farben und Kontraste partiell korrigieren. Wurde ja auch schon geschrieben. Die Schärfe aber nicht. (Man kann nachträglich nicht wirklich schärfen, was zur Aufnahme schon unscharf war. Jedenfalls nicht so, dass es danach wirklich gut ausschaut. Es ist auch oft nicht nötig.)

Nimm eine mittlere Blende, wenn Du die Wahl hast. Hier seht, wieso.
http://www.klecker.de/index.php/de/beugung


Wirklich substanziell und lehrreich!
Macster Macster Beitrag 9 von 11
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Hallo Leute!
Vielen lieben Dank für eure Antworten! Ich hätte nie gedacht, dass das an der Luft liegen könnte. Ich dachte wirklich, dass es an meiner Kamera oder meinen Fotografierkünsten liegt.

Meine Bearbeitungskünste sind ganz okay würde ich sagen. Ich habe früher öfters mit Photoshop in der Arbeit arbeiten müssen, aber das habe ich weniger mit Leidenschaft als mehr mit Muss gemacht. Mein Wunsch oder Ziel ist eigentlich so fotografieren zu können, dass eine Nachbearbeitung nicht mehr notwendig ist. Oder scheint das ehr ein unrealistisches Ziel zu sein?

Ich denke mir, früher wurden auch so viele schöne Fotos gemacht und da konnte man noch nichts online bearbeiten. Da hat man maximal mit dem Belichten beim Entwickeln gearbeitet.
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 10 von 11
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Zitat: Macster 29.09.17, 18:04Zum zitierten Beitrag
Ich denke mir, früher wurden auch so viele schöne Fotos gemacht und da konnte man noch nichts online bearbeiten. Da hat man maximal mit dem Belichten beim Entwickeln gearbeitet.


Du glaubst nicht wieviel da möglich war, der Aufwand war nur entsprechend höher...
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 11 von 11
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Zitat: Macster 29.09.17, 18:04Zum zitierten BeitragHallo Leute!
Vielen lieben Dank für eure Antworten! Ich hätte nie gedacht, dass das an der Luft liegen könnte. Ich dachte wirklich, dass es an meiner Kamera oder meinen Fotografierkünsten liegt.

Die Luft macht´s.
Luftfeuchtigkeit ist ein Filter.
Ist Südwind (Föhn) kann ich visuell (Luftunruhen rechnet das Gehirn da raus) hier so 40km von den Alpen entfernt, Schneeflächen klar sehen.
Fährt man zum Chiemsee, am Fuße der Alpen und es sind andere Verhältnisse, bringen die Berge da nur optische Bildtiefe. Passt allerdings dann nicht als Postkartenmotiv.
Preißenfalle? Nachdrängeln erwünscht? Preißenfalle? Nachdr… effendiklaus 27.09.17 8

Also der Faktor der richtigen Zeit scheint auch wichtig zu sein.
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