Porträt im Rollstuhl

Olaf Reinicke   Beitrag 1 von 7
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Hallo an die liebe Fotogemeinde.

Ich bin gefragt worden, ob ich von einer Rollstuhlfahrerin Fotos machen würde.
Nun ist man über "willige" Models ja immer erfreut - nur - ich hab noch ein Problem mit den Posen.

Hat jemand von Euch damit schon Erfahrung gesammelt und kann mir einige kleine Tips geben?

Danke an alle, die konstruktive Hilfe haben.
torsten.r   Beitrag 2 von 7
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Hallo,
was sagt denn das Model dazu? Ist doch nicht schlimm, wenn man sich darüber mal mit dem Model unterhält, oder? Immerhin würdest du auf diese Weise auch Interesse an ihrer Person zeigen und das kann doch nur positiv auf das Ergebnis einwirken. Außerdem ist wichtig, welchem Zweck (Paßfoto, Geschenk für den Freund usw.) die Bilder dienen sollen.

HG
Torsten
S. Wörgötter   Beitrag 3 von 7
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Aloah!

Ich hab zwar leider auch keine Erfahrungen mit Rollstuhlfahrerportraits, aber ich würds sofort machen. Auch wenn es vermutlich n bissl aufwendiger werden wird und n bissl länger dauern dürft als n normales - sprich weniger gewinn abwirft.

Das mit dem Posing sollte sich dann eh beim shooting ergeben und hängt halt davon ab wofür die Fotos benötigt werden, was ich aber (wenns das alter zulässt) auf jeden fall machen würd is n rollstuhl-wheelie bild.
Das is nich sonderlich schwer, ich habs mal selber probiert und für n paar fotos kann man das leicht halten.

Ich denk das wird sowieso eher mehr von deiner positionierung und beleuchtung abhängen als von ihrem posing, da ihr ja viele möglichkeiten genommen wurden.

HF
Herbert Schacke   Beitrag 4 von 7
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Was du beachten solltest ist das ein Rollstuhlfahrer die Welt aus einer anderen Augenhöhe sieht. Du mußt also aus einem tieferen Blickwinkel fotografieren.
Wegen der Pose solltest du vorher mit dem Model absprechen wie es mit seiner Behinderung selbst umgehen möchte. Wer aufgeschlossen und vernünftig damit umgeht wird die Behinderung selbst überhaupt nicht beachten.
Bei Fotos mit dem Rollstuhl wird das ohnehin nichts bringen sie ausblenden zu wollen.
Rede vor mit Ihm(Ihr) wie man es selbst sieht, manchmal haben diese Menschen eine klare Vorstellung von dem wie sich selbst sehen wollen.
Meine Becheidene Meinung ist das bei 80% aller Porträtaufnahmen der Mittelpunkt die Augen sein sollten. Nicht vom Bildaufbau gesehen aber der erste Blick sucht immer die Augen...
Thomas Bregulla   Beitrag 5 von 7
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Portraits leben von der Interaktion zwischen Fotograf und Model.

Vorschlag setz Dich auf einen Stuhl und fotografiere von dort - oder frag, ob Du auch einen Rollstuhl bekommen kannst. (Falls sie z.B. Rollstuhlbasketball spielt, hat sie vielleicht einen "normalen" und einen Sportrollstuhl) - Das bringt mich auf die nächste Idee .. was macht sie in ihrer Freizeit?
Wie bei jedem guten Portrait, lockern persönliche Gegenstände das Bild auf und machen es auch persönlicher.
Matthias von Schramm   Beitrag 6 von 7
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Ich habe Rollstuhlfahrer schon oft fotografiert. Das allerwichtigste wurde hier gesagt. Augenhöhe, Kommunikation etc. Das muss sich dann auch ergeben. Ich tu mich schwer mit konkreten Tipps.
S. Wörgötter   Beitrag 7 von 7
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Na shooting schon gehabt?
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