Dein Thema hat einen fotografischen Bezug, passt aber nicht in die anderen Foren? Dann sprechen wir hier ganz allgemein darüber.
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IronyHey

Smartphones ersetzen Kameras Einfach zu kompliziert

Zitat: garudawalk 11.04.15, 12:35Zitat: lbg13 10.04.15, 07:55Zitat: Wolfgang Sh. 08.04.15, 19:41Zitat: lbg13 08.04.15, 18:52Nein, aber Deine sehgewohnheiten.
Du scheinst auf eine Art glattgebügelte hochglanzaesthetik zu stehen plus knallige Bildbearbeitung.
Anscheinend wird dann gerne zum digitalen vollformat gegriffen.


Das mag ich gar nicht bestreiten. Ich liebe z.B. auch großformatige Bildbände mit "Hochglanzbildern". Da habe ich die Seiten sogar schon gestreichelt:-) Das ist aber mein Geschmack und nicht allgemein verbindlich. Liebt man nicht am meisten Bilder, die man gerne selbst machen würde? Wenn mir schon die technische Qualität meiner eigenen Bilder nicht genügt, wie sollten mir dann Smartphonebilder genügen?


Das waere doch schon mal ein Anfang, wenn Du die Bilder liebst, die Du selber machst bzw machen kannst.


Nun, Kollege Wofgang hat ja schon gesagt: er liebt den Wettbewerb, in den er seine Bilder stellt, nicht diese an und für sich...mithin also ihre wertmäßige Relativität zu den Bildern Anderer und damit auch deren potentielle "Minderwertigkeit", die ihm libidinöser Ansporn ist für sein geliebtes Hobby.
Das ist ja auch ein Zugang, wenn vielleicht auch nicht unserer.

Und für mich ist dieser Kollege, auch wenn er dem nicht zustimmen würde, eine Art technisch verkappter Romantiker, für den gewissermaßen die Unerfülltheit der Beziehung zu seinem geliebten Objekt eigentlich die Bedingung seiner Liebe und die Ferne von ihm seine Art von Nähe ist.
Um es mal so zu sagen.
Deswegen verstehe ich seine Klagen eigentlich nicht als Herabwürdigung Anderer, sondern als elegischen Ausdruck eines Liebeskummers, dessen Empfindung ihm seine Liebe verbürgt. Quasi.

Witzig wiederum finde ich (wie schon mal gesagt), dass sich die Ästhetik dieses nur scheinbar traditionalistischen Fotografen lange schon dem digitalen Neo-Barock angenähert hat, der in diesem Medium durch die digitalisierung möglich wurde und der ihn u.a. auch mit so manchen Handy-Fotografen mit der Vorliebe für allerlei Filter verbindet.
Verbindlichste Grüße g.


Dann waere es ja sinnvoller gewesen, statt in Bildbaende in Ausrüstung zu investieren.
Andererseits - wenn die Fotos schon sowieso in den Bildbaenden sind, dann braucht man sie nicht mehr selber zu machen... ..man kann nicht alles haben...
11.04.15, 21:21
Zitat: garudawalk 11.04.15, 12:35Zitat: lbg13 10.04.15, 07:55Zitat: Wolfgang Sh. 08.04.15, 19:41Zitat: lbg13 08.04.15, 18:52Nein, aber Deine sehgewohnheiten.
Du scheinst auf eine Art glattgebügelte hochglanzaesthetik zu stehen plus knallige Bildbearbeitung.
Anscheinend wird dann gerne zum digitalen vollformat gegriffen.


Das mag ich gar nicht bestreiten. Ich liebe z.B. auch großformatige Bildbände mit "Hochglanzbildern". Da habe ich die Seiten sogar schon gestreichelt:-) Das ist aber mein Geschmack und nicht allgemein verbindlich. Liebt man nicht am meisten Bilder, die man gerne selbst machen würde? Wenn mir schon die technische Qualität meiner eigenen Bilder nicht genügt, wie sollten mir dann Smartphonebilder genügen?


Das waere doch schon mal ein Anfang, wenn Du die Bilder liebst, die Du selber machst bzw machen kannst.


Nun, Kollege Wofgang hat ja schon gesagt: er liebt den Wettbewerb, in den er seine Bilder stellt, nicht diese an und für sich...mithin also ihre wertmäßige Relativität zu den Bildern Anderer und damit auch deren potentielle "Minderwertigkeit", die ihm libidinöser Ansporn ist für sein geliebtes Hobby.
Das ist ja auch ein Zugang, wenn vielleicht auch nicht unserer.

Und für mich ist dieser Kollege, auch wenn er dem nicht zustimmen würde, eine Art technisch verkappter Romantiker, für den gewissermaßen die Unerfülltheit der Beziehung zu seinem geliebten Objekt eigentlich die Bedingung seiner Liebe und die Ferne von ihm seine Art von Nähe ist.
Um es mal so zu sagen.
Deswegen verstehe ich seine Klagen eigentlich nicht als Herabwürdigung Anderer, sondern als elegischen Ausdruck eines Liebeskummers, dessen Empfindung ihm seine Liebe verbürgt. Quasi.

Witzig wiederum finde ich (wie schon mal gesagt), dass sich die Ästhetik dieses nur scheinbar traditionalistischen Fotografen lange schon dem digitalen Neo-Barock angenähert hat, der in diesem Medium durch die digitalisierung möglich wurde und der ihn u.a. auch mit so manchen Handy-Fotografen mit der Vorliebe für allerlei Filter verbindet.
Verbindlichste Grüße g.


Dann waere es ja sinnvoller gewesen, statt in Bildbaende in Ausrüstung zu investieren.
Andererseits - wenn die Fotos schon sowieso in den Bildbaenden sind, dann braucht man sie nicht mehr selber zu machen... ..man kann nicht alles haben...
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jellyVentura

Sprechen wir mal über die Regeln der Fotografie

Zitat: Frank Dpunkt 10.04.15, 17:10Zitat: N. Nescio 09.04.15, 23:48http://www.stefanie-voigt.feinwerkk.de/inhalt/der-goldene.html

Ach Gusti, das ist doch viel zu viel Lesestoff für manchen Helden der Widerspruchs hier...

ich denke, dass ist bei einem großteil der user hier so. man möchte sich nicht wirklich ernsthaft mit dem thema auseinader setzen. den das kostet viiiiiel zeit.
man möchte ein schnellkochrezept. und das ist auch der grund, warum man es gerne "regel" nennt, denn es verheisdt, dass sie eingesetzt eben regelmässig gute fotos ergeben. wurde ja sogar hier von jemanden so postuliert.

nur so funktionierts eben nicht. den diese "regeln" sagen überhaupt nichts über das "gute" bild aus. es sagt nur über sich selbst etwas aus. wenn es heisst, dass ne dunkle umherumfarbe ne heller noch heller erscheinen lässt (gerade mit nem fotografen besprochen) usw..., dann sagt es eben nur genau das aus. jedoch nicht, ob deswegen das bild "super" wird.

sicher sollte man diese wirkungsweisen, finde ich als bessere bezeichnung, verstehen. ob genau die einzelne wirkung hilfreich ist die eigene intention zu unterstützen, zu transportieren, ist die zentrale frage. und genau um die intention sollte man sich vorher kümmern und danach sich überlegen, mittels welcher wirkungsweisen man diese transportieren, erzeugen kann. sonst wird ein bild schnell zum effekt (hascherei) oder zum schalen bild, weil sich die einzelnen wirkungen gegenseitig aufheben.

dazu gehört aber einiges an echten und tiefen wissen... und ne menge denkarbeit, was nicht gerade unserer fast food und low think kultur entspricht. da ist oft nicht nur geiz geil sondern vor allem das schnellkochrezept fürs vermeintliche weltklassebild
11.04.15, 09:06
Zitat: Frank Dpunkt 10.04.15, 17:10Zitat: N. Nescio 09.04.15, 23:48http://www.stefanie-voigt.feinwerkk.de/inhalt/der-goldene.html

Ach Gusti, das ist doch viel zu viel Lesestoff für manchen Helden der Widerspruchs hier...

ich denke, dass ist bei einem großteil der user hier so. man möchte sich nicht wirklich ernsthaft mit dem thema auseinader setzen. den das kostet viiiiiel zeit.
man möchte ein schnellkochrezept. und das ist auch der grund, warum man es gerne "regel" nennt, denn es verheisdt, dass sie eingesetzt eben regelmässig gute fotos ergeben. wurde ja sogar hier von jemanden so postuliert.

nur so funktionierts eben nicht. den diese "regeln" sagen überhaupt nichts über das "gute" bild aus. es sagt nur über sich selbst etwas aus. wenn es heisst, dass ne dunkle umherumfarbe ne heller noch heller erscheinen lässt (gerade mit nem fotografen besprochen) usw..., dann sagt es eben nur genau das aus. jedoch nicht, ob deswegen das bild "super" wird.

sicher sollte man diese wirkungsweisen, finde ich als bessere bezeichnung, verstehen. ob genau die einzelne wirkung hilfreich ist die eigene intention zu unterstützen, zu transportieren, ist die zentrale frage. und genau um die intention sollte man sich vorher kümmern und danach sich überlegen, mittels welcher wirkungsweisen man diese transportieren, erzeugen kann. sonst wird ein bild schnell zum effekt (hascherei) oder zum schalen bild, weil sich die einzelnen wirkungen gegenseitig aufheben.

dazu gehört aber einiges an echten und tiefen wissen... und ne menge denkarbeit, was nicht gerade unserer fast food und low think kultur entspricht. da ist oft nicht nur geiz geil sondern vor allem das schnellkochrezept fürs vermeintliche weltklassebild
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