Sport: EOS 5D und HSM Objektive - Aktuell manuelles Setup

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prinzsoda prinzsoda Beitrag 1 von 15
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Hallo und Morgen,

seit einigen Monaten fotografiere ich wieder sehr intensiv, hauptsächlich sind es Aufnahmen fürs Web, also es werden von den Fotos keine Großformatdrucke erstellt.

Mein Einsatzgebiet:
Radsportfotografie, Doku und Portrait / Mode

Zur Zeit habe ich eine A6000 mit folgenden manuellen Objektiven:
Samyang 12/2.0, 24/1.4, 85/1.4 und ein Minolta MD 50 1.4

Das größte Problem sehe ich in der manuellen Fokussierung im Sportbereich, dort wähle ich aktuell mit dem Focus Peaking schon die Bereiche vor, wo ein Objekt scharf sein könnte.
Ich habe aktuell irgendwie auch immer nur Einzelaufnahmen gemacht, hier wollte ich noch einmal testen die schnellen Bildserien der A6000 zu nutzen. Ich erhoffe mir (logisch :) ) mit AF natürlich in gewissen Situationen schärfere Bilder, wobei ich mit MF auch meine Vorteile sehe.

Meine Frage ist aber eigentlich, ob ich bei möglichen Umstieg auf Vollformat mit der 5D gut beraten bin. Aus Finanzgründen würde ich bei Sigma die HSM Objektive 17-70 und 70-200 (beide 2.8) bevorzugen. Wie wäre da eure Meinung, gerade im Bezug auf HSM zu USM (L) Objektive?

Wäre eine EOS 5D MK1, 2 oder 3 das Richtige?

Ich bin irgendwie gerade im Dschungel der Technik verloren. Habe auch überhaupt keine Erfahrungen bei z.B.: Olympus.

Danke!
2wheel 2wheel Beitrag 2 von 15
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Also die 5D1 und 5D2 definitiv nicht, mit der 2er machte ich schon "sportliche" Aufnahmen, ist aber wahrlich keine Paradedisziplin .....

Sofern es Vollformat (für Puristen heisst das Kleinbild) sein muss/soll, dann bei C in dieser Liga nur ab der 5D3 ...

Die hat eine etwas höhere Bildfolge, aber was wichtiger, einen starken Autofokus.

Ein Sigma 17-70 ist NICHT für Vollformat geschaffen (ein 17-70 hat auch nicht durchgehend Blende 2,8), dieses ist speziell für APS-C .....
André Wittwer André Wittwer Beitrag 3 von 15
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Also würde mich meinem Vorredner anschliessen. 5d Mark III oder IV.

Betreffend der Tamronobjektive meintest du wohl das 24-70mm 2.8f. Ich besitze das G1 und bin damit zufrieden was Bildqualität betrifft. Um eine genügende Leistung des AF zu erhalten müsstest du aber sicherlich den Bildstabi rausnehmen (ist generell ein bisschen anfällig auf Fokusfehler wenn es schnell gehen soll). Selbst da ist dies etwas eine Schwäche des G1. Das G2 soll einen bedeutend schnelleren Fokus haben. Von Seiten Kamera ist das nicht das Problem.

Beim 70-200mm 2.8f besitze ich das Canon. Ist aus meiner Sicht eines der besten Canon Objektive die es gibt. Der Preis ist allerdings auch dort anzusiedeln. Beim Tamron habe ich da leider keine Erfahrung. Habe betreffend Bildqualität auch nur gutes gehört, zur Fokusgeschwindigkeit kann ich leider nichts sagen.
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 4 von 15
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Moin,
was die Kamera angeht, würde ich mich den Vorrednern anschließen - unter Vorbehalt.
Es kommt darauf an, um welche Sportaufnahmen sich hier handelt. Halle oder Freiluft?
Reicht 70-200 von der Brennweite aus? Muss es Vollformat sein?

Ich habe tausende Sportbilder mit der 7D und 7D MkII gemacht - obwohl ich auch 5D Mk III nutze - und war (und die Anderen auch) damit wirklich zufrieden. Was die Optik angeht - für Vollformat ~ 24-70 als Standard, bzw helle Festbrennweite wenn es um die Halle geht. Sigma 70-200 muss für ordentliche Quali mehr abgeblendet werden, als die EF Optiken (die auch AF-Technisch sicherer sind) oder Tamron 70-200.
Man soll überlegen, was man eigentlich will. Sigma 70-200 hatte ich kurz in Benutzung, bin aber davon...
Wenn " Aus Finanzgründen würde ich bei Sigma die HSM Objektive 17-70 und 70-200 (beide 2.8) bevorzugen." zutrifft und unumgänglich ist, soll man vlt. überlegen, beim Body einzusparen und APS-C nehmen, dafür aber hochwertige Optik wählen. Meiner Meinung nach, hat man mehr Nutzen davon.
Die Erwägung Vollformat zu nehmen ist doch mit größeren finanziellen Aufwand verbunden und geht in die ganz andere Richtung, als Oly mit Crop 2x. Passende, schnelle Kamera von Olympus ist außerdem preislich mit den entsprechenden Optiken auch kein Schnäppchen.
Keine schlechte Kamera, aber ich würde es für diesen Zweck nicht machen.
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 5 von 15
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Ich fürchte, Du musst Dich mit der Technik noch deutlich intensiver beschäftigen, wenn Du eine gute Entscheidung treffen willst. Du hast jetzt eine A6000 mit manuellen Objektiven. Das ist ungefähr so ziemlich das Gegenteil, was Sportfotografen einsetzen.
Der Kick für Dich ist nicht die Sensorgröße sondern der AF (und je nach Geschmack auch der Sucher)
Die A6000 hat (Googlewissen) einen guten AF. Wenn Du mit dem EVF klar kommst, warum dann kein lichtstarkes AF-Objektiv zur A6000 kaufen?
Ansonsten findet Radsport ja meistens im Freien statt und ist vergleichsweise anspruchslos. Die höhere Reichweite spricht da auch eher gegen Vollformat und für APS-C.
Daher eher mal die 7D 1/2 in Betracht ziehen.
ciao
Thomas
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 6 von 15
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Zitat: Thomas Braunstorfinger 06.06.18, 18:33Zum zitierten BeitragDie A6000 hat (Googlewissen) einen guten AF.

Ach herrje, für damalige Verhältnisse bei Spiegellosen war der AF gut - jede Spiegelreflex der letzten 20 Jahre hat einen weitaus besseren...
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 7 von 15
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Klingt nach einer Systemänderung.
Ordentlicher AF ist schon was feines.
Dadurch musst du ja das bisherige nicht verschrotten.
Bildschirmauflösung, da reicht Crop locker.
Nimm eine mit Motivprogrammen wo "Sport" dabei ist.
Serienaufnahme und Kurzzeitpriorität.
Schneller sind Radler auch nicht:
Äktschn!! Äktschn!! effendiklaus 05.04.14 22

Was darf´s kosten?

Mönsch, gerade gelesen:
>Der Serienbildmodus mit bis zu elf RAW- sowie JPEG-Bilder pro Sekunde hat ebenfalls an Tempo gewonnen<
Was will man mehr?
Die Kamera sollte funzen.
prinzsoda prinzsoda Beitrag 8 von 15
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Kleiner Zwischenstand meiner bisherigen Recherche bzw. Überlegungen.

Ich denke ich werde erstmal bei meinem manuellen Setup bleiben. Da ich neben Sportfotografie (Rennrad) auch noch Aufnahmen von Fahrern mache, Szenen und Atmosphären und Material komme ich mit dem manuellen Setup gut klar.

Ich kann mit nun eine 5D mit dem Canon 70-200 f4 Objektiv ausleihen, wenn das für mich in Frage kommt, wäre ich für zwei Lösungen offen:

Vielleicht die 7D 1/2 (wie man schon hier geschrieben hat) + dem Tamron 70-200 2.8 Objektiv. Dann habe ich die A6000 mit dem manuellen Setup für die Brennweiten 8 (Fisheye) - 50mm als zweite Kamera parat.

Die andere Alternative wäre das 85er Samyang weg zu geben und dann das 70-200 OGG von Sony nehmen.
Dann habe ich für den langen Bereich ein AF, für den kurzen dann die manuellen, damit komme ich ja super klar.

Beispiel von dem manuellen 85er:
https://www.trbvls.cc/content/1-szene/1 ... vanche.jpg
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 9 von 15
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Die Hersteller machen mit ihren diversen Modellen nicht nur Marketing. Verschiedene Gehäuse sind für verschiedene Zielgruppen konzipiert.

Die ollen 5D, und ich liebe meine, haben nicht gerade Sport und Action als Zielgruppe. Mit einer 7D, auch der Mark I, wirst Du da schon glücklicher,
Martin94b Martin94b Beitrag 10 von 15
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Zitat: Hermann Klecker 15.06.18, 23:38Zum zitierten BeitragDie ollen 5D, und ich liebe meine, haben nicht gerade Sport und Action als Zielgruppe.
Das ist für die MKI bis MKIII sicher richtig.
Für die MKIV gilt diese Aussage aber nicht mehr!
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 11 von 15
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Oh so schlimm ist es nicht. Mit MkIII kann man bereits in den Kampf gehen. Nutze ich zB ab und zu für die Halle mit hellen Festbrennweiten.
Draußen ist 7D MkII die bevorzugte. Zu MkIV kann ich gar nichts sagen, da ich diese nur auf der letzten Photokina in der Hand hatte, aber im wirklichen Einsatz nicht benutzt habe.
Wenn der TO aber "Aus Finanzgründen würde ich ..." sagt, ist eine MkIV ein wenig am Ziel vorbei.
Kauft man eine Kamera dieser Klasse, will man doch k. Flaschenboden dran haben, sondern braucht richtige Optik, die dem Sensor gewachsen ist. Das geht richtig ins Geld.
prinzsoda prinzsoda Beitrag 12 von 15
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Ich habe mich nun mit einem Freund beraten. Es wird die 7d MK2 - gerade wegen der schnellen Bildrate und den Objektiven.

Meine Alpha inkl. 4 Samyang und 2 Minolta geht nun zu Kleinanzeigen.
Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 13 von 15
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Zitat: prinzsoda 17.06.18, 22:37Zum zitierten BeitragEs wird die 7d MK2 - gerade wegen der schnellen Bildrate

die viel zu oft überbewertet wird.

bsp: http://daten-transport.de/?id=uYyeLVC8zEpv und http://daten-transport.de/?id=C6FNJaygkmNG

die bilder sind mehrheitlich mit einer eos 40 gemacht, ein paar davon mit einer eos 400 (beide 10 mpx! und gar nicht nachträglich beschnitten). diese modelle kamen 2008 auf den markt. ein paar bilder auch mit einer eos 7 (18 mpx und von 2010). das AF-modul der 40er und 400er war grottig. und trotzdem bekommt man dynamische sachen hin. die 40er kam auf 6,5b/s, die 400er gar nur auf 3b/s. ich hatte meist eh nur einzelbild eingestellt. kommt eben drauf an, seine motive zu kennen und die situation richtig einzuschätzen, wann man abdrücken muss. alles eine frage der übung.
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 14 von 15
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Beim Radsport kann ich mir schon vorstellen, dass die 7D MkII von Vorteil wird - sobald man die 'zig AF Einstellungen und Kombinationen weitgehend verstanden und verinnerlicht hat. Damit muss man sich auseinandersetzen und das passende auswählen.
Man kann die 7D MkII nicht mit 40D vergleichen (hatte ich auch). Natürlich bekommt man einiges auch mit 40D, oder mit 30D. Früher habe ich viel mit analoger Kamera+Winder, noch mit manuellen Fokus und 36 bzw 50 Bildern/Film (Überlänge mit Ilford HP5) auch hinbekommen. Das sind alles andere Dimensionen. Auf jeden Fall liegt man mit der 7-er nicht falsch. Viel Spaß und genug Ausdauer beim Einarbeiten :-)
Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 15 von 15
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Zitat: Allan Karzel 18.06.18, 17:05Zum zitierten BeitragMan kann die 7D MkII nicht mit 40D vergleichen (hatte ich auch). Natürlich bekommt man einiges auch mit 40D, oder mit 30D.

wollte nur ausdrücken, dass es geht. die 7.2 macht vieles leichter, aber besser?
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