Vollformat oder APS-C?

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stefhoff stefhoff neu Beitrag 1 von 51
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Hallo zusammen,

bin neu hier in der Community und benötige zu aller erst ein wenig Kaufberatung. Die Forensuche brachte erstaunlicherweise keine neuen Erkenntnisse. Daher mache ich mal hiermit ein neues Thema auf.

Vor Jahren habe ich mir mal ne Canon 400D zugelegt, ohne mir vorher jedoch wirklich Gedanken darüber zu machen, was genau ich mir da anschaffe (also technisch gesehen). Zwischenzeitlich bin ich von der Fotografie abgekommen und möchte nun wieder einsteigen, mir aber vorher mehr Gedanken machen als damals. Meine 400D ist noch absolut okay, jedoch spiele ich mit dem Gedanken, mir eine neue digitale Spiegelreflexkamera anzuschaffen.

Daher zunächst mal eine für mich grundlegende Frage: Vollformat-Sensor oder APS-C-Sensor?

Ich habe schon ein wenig recherchiert und über die Unterschiede gelesen. Mich interessiert aber vor allem die Meinung von euch praxiserfahrenen Fotografen. Mache ich mir da vielleicht zu viele Gedanken? Gibt es für (Fast-) Anfänger wie mich, wichtigere Dinge, als sich über den Sensor Gedanken zu machen. Lohnt sich der höhere Anschaffungspreis einer Vollformat-Kamera und dessen Zubehör? Wie meint ihr, entwickelt sich die Zukunft: Eher in Richtung Vollformatsensoren oder APS-C?

Ich weiß noch nicht genau, wo mich der Weg des Fotografierens hinführen wird. Ich interessiere mich derzeit aber eher für Landschafts- und Outdoor-Aufnahmen (falls das eine Rolle spielen sollte).

Schon mal vielen Dank für eure hilfreichen Kommentare!

Viele Grüße aus Hamburg
Stefan
FBothe FBothe   Beitrag 2 von 51
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Zitat: stefhoff 31.05.18, 11:35Zum zitierten BeitragLohnt sich der höhere Anschaffungspreis einer Vollformat-Kamera und dessen Zubehör? Wie meint ihr, entwickelt sich die Zukunft: Eher in Richtung Vollformatsensoren oder APS-C?

Definiere für dich, wann sich eine Fotoausrüstung für dich lohnt, dann hast du schon die Antwort. Oder anders: es kommt darauf an; auf deine Anforderungen an die fertigen Fotos, an die geplanten Verwendungen etc.
Aber ganz allgemein geantwortet: Mit APS-C-Kameras machst du ganz bestimmt nichts falsch, wenn es erst einmal um einen soliden(Wieder)einstieg in die Hobbyfotografie geht.

Hast du zu deiner 400D noch Objektive? Welche?

Und muss es unbedingt eine Spiegelreflex sein? Die spiegellosen Systemkameras haben mittlerweile auch ein enormes Potenzial, also die Kameras von Sony, Panasonic, Olympus, Fuji & Co.
Tino Zeidler Tino Zeidler Beitrag 3 von 51
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Ich sehe es wie FBothe, um den Sensor solltest du dir bei einem Einstieg gar keine Gedanken machen, das zweite sind halt auch die Kosten. Vollformat ist in der Regel teurer, sowohl beim Body, als auch bei Objektiven. Dazu sei gesagt, es gibt fast kein Motiv, was man nicht auch mit einer APS-C Kamera umsetzen könnte. Man muss es dann halt nur anders machen. In deinen Bereichen wirst du da aber sicher kaum Einschränkungen haben.

Ansonsten hat mein Vorschreiber recht, in wiefern möchtest du dich weiter mit der Fotografie beschäftigen? Einfach schöne Fotos produzieren, oder doch eher der küntlerische Bereich. Ansosnten leisten die angesprochenen Systemkameras sehr gute Arbeit und bieten gute Bildqualität gepaart mit Handlichkeit ;-)
Markus Hack Markus Hack Beitrag 4 von 51
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Ich habe APS-C angefangen und als eine neue Kamera anstand die alte Kameras bis an mein Limit ausgereizt, um überhaupt zu wissen was die Neue können muss.

Meine Empfehlung wäre daher erstmal die Canon D400 samt Objektiven und Zubehör auszureizen.

Es gibt nichts was du mit einer APS-C, im Gegensatz zum Vollformat nicht umsetzen kannst. Meine Entscheidung für das Vollformat hatte mehr mit der Handhabung und Reaktionsgeschwindigkeit der Kamera zu tun als mit dem Sensorformat. Es waren natürlich auch sehr subjektive Gründe Teil des Entscheidungsprozesses.

Spiegellose können mich im Moment noch nicht reizen, aber das ist eher eine persönliche als eine technische Geschichte.
Alice vom See Alice vom See   Beitrag 5 von 51
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Ist eine Frage was man sich leisten kann. Hat man genug Schotter kann man beruhigt KB kaufen. Hat man weniger Zaster, dann wohl eher APS-C. Im Prinzip ist es egal was man als Anfänger verwendet. Man kann sich eine der sogenannten Anfängerkameras kaufen und je mehr man kann, immer wieder das nächst größere Modell kaufen. Man kann auch gleich das fette Modell kaufen und mit der Kamera, die man mit der Zeit kennt, aufwachsen. Eine gute Kamera hält auch technologisch, viele Jahre. Die Unterschiede zwischen den Modellen die von Canon jährlich auf den Markt geworfen werden, sind sehr klein. Sie erzeugen einen hohen Kaufdruck und habenwollen, aber man kann es sich sparen und gleich eines der fetten Modelle kaufen und diese dann 5 Jahre oder länger nutzen.

Mein Mantra dazu:
In den Laden gehen und die Geräte in die Hand nehmen und a bisserl damit herum spielen. Man merkt dann welche Kamera einem dann besser in der Hand liegt und welche wertiger ist und welche nur billige Plaste. Es gibt mehrere Marken. Canon ist nicht das einzige und auch nicht das Beste was es gibt. Schau dir ruhig auch Nikon, Sony oder Pentax an, wenns sein muss auch Olympus und Panasonic usw.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 6 von 51
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Die Frage nach Deinen vorhandenen Objektiven ist noch offen.
Crop oder VF?
Ist ein Systemwechsel noch sinnvoll?

Falls nicht, schau Dir die 77D, 80D und 7D an.
Da ist echt nur das Gehäuse entscheidend.
Baturalp Baturalp Beitrag 7 von 51
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Zitat: stefhoff 31.05.18, 11:35Zum zitierten BeitragDaher zunächst mal eine für mich grundlegende Frage: Vollformat-Sensor oder APS-C-Sensor? KB-Format: hat weniger Schärfentiefe, Freistellen geht damit besser. Die Sensorfläche ist größer, es können mehr Pixel auf dem Sensor untergebracht werden, damit steigt die Auflösung. Wenn die Pixeldichte eines KB-Formats nicht überladen ist, hat man dadurch einen größeren ISO-Bereich, das ist aus meiner Sicht der größte Vorteil eines KB-Formats im Zusammenspiel mit einer höheren Auflösung.

Nachteil: wurde von Vorrednern schon genannt, Anschaffung ist generell preislich höher, das Body, als auch die Objektive. Die Objektive sind auch deshalb teurer, weil sie die Sensor-Auflösung auch umsetzen müssen.

APS-C: auch schon genannt, macht man nichts falsch, ist heute auf einem gutem technischen Stand, die D500 ist ein gutes Beispiel. Man muss aber nicht gleich dieses Modell nehmen.
Auch hier gilt, je moderater die Pixeldichte auf einem APS-C sensor, desto besser die Lichtausbeute, desto besser in den höheren ISO-Bereichen, je nach Sensortechnik.
Mit APS-C kann man professionell arbeiten, wenn man aber einen Sensor mit zB 24 MP im Vergleich hat, APS-C vs KB-Format, wird KB das Rennen machen, wegen den oben genannten Gründen. Das aber auch ohne Gewähr.
Je kleiner die Sensoren werden, desto mehr muss technischer Aufwand geleistet werden, um einen vernünftiges Zusammenspiel zwischen Auflösung und Dynamik zu erreichen. Den Rest kann man sich denken, aber es ist nur meine Meinung.
stefhoff stefhoff neu Beitrag 8 von 51
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Guten Morgen zusammen,

danke für eure hilfreichen Antworten. Habe gelernt, dass es nicht unbedingt auf die Art des Sensors ankommt und dass ich vielleicht sogar erst einmal meine 400D für den Wiedereinstieg behalten sollte. Allerdings hat sich auch von der Auflösung her seit der 400D einiges getan. Außerdem möchte ich das Thema Fotografie diesmal ein wenig professioneller angehen. Ich plane also durchaus, in absehbarer Zeit mehr als nur ein paar schöne Urlaubsfotos zu machen.

Um die noch offene Frage nach meinem Objektiv zu beantworten: Zu dem damals im Kit enthaltenen Canon 18-55 USM Objektiv, habe ich mir ziemlich schnell noch das Tamron AF 18-200mm F/3.5-6.3 XR Di II LD Aspherical zugelegt.

Viele Grüße
Stefan
eos-dknipser eos-dknipser   Beitrag 9 von 51
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Hallöchen,

um nicht am Ende doppelt zu kaufen würde ich die Vorstellungen der Vorschreiber etwas mixen ;-)

1. die alte (Kamera) reaktivieren und verstärkt wieder fotografieren. Dann genau schauen, was du für Bilder so gemacht hast (Indoor, Outdoor, Portait, Landschaft......) - und wo du dann hin möchtest und was du verbessern möchtest.

und dann:

2. überlegen, eine neue APS-C wegen der Preisersparnis, da könnte dann ja noch etwas Geld für eventuelle Objektive übrig; oder KB dann wird es ein wenig teurer wegen totaler Neuanschaffung.
Mit den von Klaus empfohlenen 77D und 80D von Canon könnte man sicher gut leben, das sind schon ambitioniertere APS-C und preislich zwischen Anfänger und KB Kamera gelagert. Zu anderen Marken kann ich nichts sagen, Bilder machen aber in der Tat fast alle ;-).
Tino Zeidler Tino Zeidler Beitrag 10 von 51
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Zitat: stefhoff 01.06.18, 07:45Zum zitierten Beitrag habe ich mir ziemlich schnell noch das Tamron AF 18-200mm F/3.5-6.3 XR Di II LD Aspherical zugelegt. Dann würde ich versuchen das möglichst schnell wieder zu Buntpapier zu verarbeiten, welches du dann in eine Bessere Linse investieren kannst! Eine Festbrennweite, oder auch ein 70-200 Zoom, wenn du doch für den Urlaub mal noch ein Tele auf Tasch haben willst. Ich bin in ähnlichen Bereichen wie du unterwegs, von daher brauche ich mein Tele eher seltener, nicht, dass ichs gar nicht verwende, aber eben nicht oft. Ich würde dir zu einem guten Weitwinkel raten. Aber ob du mit Weitwinkel Glücklich wirst, musst du selbst herausfinden. Schnapp dir deine 400er, das Kit Objektiv und lauf durch die Stadt und mach Aufnahmen. Am Ende schaust du dir mal an, mit welcher Brennweite du am meisten gearbeitet hast. Das ist dann immerhin schonmal ein Indiz. Bevor du dann lostrottest und dir ein teures Glas kaufst, darf diese Methode auch gern erstmal im Nächsten Wochenendtripp ausprobiert werden.
Kai Mueller Photography Kai Mueller Photography   Beitrag 11 von 51
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Zitat: Baturalp 31.05.18, 21:14Zum zitierten BeitragNachteil: wurde von Vorrednern schon genannt, Anschaffung ist generell preislich höher, das Body, als auch die Objektive. Die Objektive sind auch deshalb teurer, weil sie die Sensor-Auflösung auch umsetzen müssen.
...


Dass Objektive für KB generell teuer bzw. teurer sind, ist nicht ganz zutreffend. Zu einem gibt es auch preiswerte Festbrennweiten wie 50/1.8. und 85/1.8 mit denen alleine man schon sehr viel anfangen kann.

Zum anderen sind z.B. bei Nikon fast alle lichtstarken Objektive sowieso KB-tauglich. Sobald ich also ein hochwertigeres Objektiv kaufe, unterstützt dieses zumindest bei Nikon bis auf wenige Ausnahmen das KB-Format.
Gianluca Usai Gianluca Usai Beitrag 12 von 51
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Wenn ich sehe was Leute aus ner D500 von Nikon zb. rausholen, bin ich oft schwer beeindruckt.
Deine Frage ist APS-C oder Vollformat, die Vor- und Nachteile bzw. Unterschiede, haben ja schon einige genannt. Ich finde es macht auch einen Unterschied innerhalb der jeweiligen Klasse und zwar wie alt oder neu ein Modell ist. Andersrum gefragt, wieviel Geld bist du bereit auszugeben fürs erste?
FBothe FBothe   Beitrag 13 von 51
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Zitat: stefhoff 01.06.18, 07:45Zum zitierten BeitragZu dem damals im Kit enthaltenen Canon 18-55 USM Objektiv, habe ich mir ziemlich schnell noch das Tamron AF 18-200mm F/3.5-6.3 XR Di II LD Aspherical zugelegt.

Das ist die Achillesferse. Und ein 18-55 USM gibt es nicht, aber ich kann mir denken, welches das ist: ein der ersten dieser Art --> optisch ziemlich schwach. Und zum Tamron hat Tino bereits alles geschrieben.
Bessere Objektive sind der erste Schritt zu technisch besseren Fotos. Umsetzen muss dies aber auch damit immer erst der Fotograf.
stefhoff stefhoff neu Beitrag 14 von 51
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Irgendwie finde ich gerade die Zitat-Funktion nicht... Dann muss es eben so gehen.

Also so 1500 Euro wäre ich schon bereit auszugeben. Allerdings nur, wenn ich das Gefühl habe, es lohnt sich. Momentan bin ich aber der Meinung, dass ich nun doch erst mal meine 400D ausreizen sollte. Vielleicht mit nem neuen Objektiv.

USM steht doch für Ultrasonic Motor oder? Jedenfalls steht es so auf meinem Kitobjektiv. Demnach gibt es sehr wohl ein 18-55 USM. Wie auch immer, was genau meinst du mit "Achillessehne"?
Zickenbändiger Zickenbändiger Beitrag 15 von 51
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Er meint das Objektiv ist scheiße.

Manche haben hier ein Problem die Dinge auf den Punkt zu bringen, Frank gehört eigentlich nicht dazu. ;-)
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