PSE9 Wo finde ich die Bildberechnung

<12>
Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Deine Daten sind bei
uns sicher!
Sabine Hack Sabine Hack   Beitrag 1 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Hallo,
ich bin total am verzweifeln. BEA ist nicht gerade meine beste Freundin, aber ich versuche dennoch gut mit ihr auszukommen ;-)).

Mein Problem: ich hab mir die Zeitschrift Photoshop Academy gekauft. Darin ist eine Beschreibung für professionelle Hautretusche (S. 34 falls das Heft jemand hat).
Nachdem ich zwei Ebenen dupliziert habe soll ich lt. Anleitung unter dem Menü Bild die Bildberechnung aufrufen.
Die gibt es aber bei mir nicht???
Hat das PSE9 nicht?
Ich hab natürlich gegoogelt, aber nichts hilfreiches gefunden. Nur dass die Bildberechnung auch in PSE unter dem Menü Bild zu finden sein.

Kann mir jemand weiterhelfen? Was mache ich falsch?
Danke!
Grüße Sabine
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 2 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
oops, zweimal gedrückt...



Nachricht bearbeitet (19:48)
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 3 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
pse hat diese Funktion nicht unter Bild-Bildberechnung. Auch in PSE10 samt Elements+ finde ich das nicht auf dem PC meiner Tochter.
Ich nehme an, du hast ein Tutorial für Photoshop, "große" Version. Da ich nur mit dieser arbeite, bin ich in Elements nicht ganz so zuhause - vielleicht weiß ein User der Software mehr darüber.
Ansonsten kannst du die dort enthaltenen Befehle auch über die Ebenenfülloptionen substituieren - was sollst du denn eingeben nach diesem Tutorial?



Nachricht bearbeitet (19:50)
thumb „Das könnte
  Dir gefallen!“
Dietmar Stegmann Dietmar Stegmann   Beitrag 4 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Hallo Sabine,
die Vokalbel "Bildberechnung" gibt es in PS Elements 9 usw. nicht. Das heißt nicht,dass Du nicht auch gute Hautretusche machen kannst.
Anfängern empfehle ich immer die entsprechende Lern-DVD aus dem Galileo Design Verlag, z.B. von Robert Klaßen. Nun ist die aber für die Version 9 vergriffen.
Ich würde mir an Deiner Stelle die aktuelle 10er Version leisten, dann die entsprechene Lern-DVD dazu. Dann geht alles viel leichter und es macht auch Freude.
LG Dietmar
Piet M. Piet M.   Beitrag 5 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Was steht denn da genau, was du machen sollst? Der nächste Schritt z.B.

(Bild-Skalieren-Bildgröße-Bild neu berechnen mit ... ist doch sicher nicht gemeint?)
Sabine Hack Sabine Hack   Beitrag 6 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Vielen Dank schon mal!

Ich habe zunächst zwei Ebenen dubliziert. Dann bei einer Rausfilter u. Helligkeit interpo. eingestellt.
Bei der zweiten soll ich im Ebenenmodus Lineares Licht einstellen.
Dann - und ab hier hänge ich - Bildberechung öffnen und Umkehren und Füllmethode auf Addieren setzen, die deckckraft auf 100% und Skalieren auf 2 und 0 bei Versatz.

kkm3105 du hast wahrscheinlich Recht. Könnte ja aber dann auch dabei stehen. Das ärgert mich etwas. Das ist mir in Zeitschriften schon öfters aufgefallen. Beim Durchblättern am Kiosk kann man auf die Schnelle nicht erkennen ob man wirklich was mit anfangen kann.

@Ditmar - ich schau mal, ob ich die Version vielleich gebraucht bekomme. Da ja gerade viele auf die 10 umsteigen. Die 10 kostet gerade nur 59,00 Euro. Kaufen will ich die nicht, das seh ich irgendwo nicht ein.

Aber danke für Eure Bemühungen!
Grüße Sabine
Harald Klinge Harald Klinge   Beitrag 7 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
eigentlich brauchst du nur die Ebene duplizieren und die neue dann auf multiplizieren stellen, mit der Deckkraft dann einstellen wie weit da was berechnet werden soll.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 8 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
PSE10 wird das Problem nicht lösen, weil auch in dieser Version die "fehlende" Option nicht enthalten ist. Das von Dir genannte Heft richtet sich wohl an die User der großen Versionen.
Ich verstehe zwar, was mit den genannten Schritten gemeint ist, aber ohne den ganzen Zusammenhang samt Bild zu sehen, wäre ein Tip zur Substituierung der fehlenden Tools eher eine Vermutung als ein sicherer Tip...
Armin Winter Armin Winter   Beitrag 9 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Hört sich im ersten Moment nach einer Art der Frequenztrennung an.
(Könnte ich mir zumindest vorstellen, obwohl meine Ebenenmodi und die Weichzeichnung bei der Frequenztrennung davon etwas abweichen).
Nein, das geht nicht mit PSE...
Piet M. Piet M.   Beitrag 10 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Sabine Hack schrieb:

[...]
Zitat:
kkm3105 du hast wahrscheinlich Recht. Könnte ja aber dann auch
dabei stehen. Das ärgert mich etwas. Das ist mir in
Zeitschriften schon öfters aufgefallen. Beim Durchblättern am
Kiosk kann man auf die Schnelle nicht erkennen ob man wirklich
was mit anfangen kann.


[...]

Zum eigentlichen Thema kann ich leider nichts beisteuern :-/

Bei den PS-Workshops in Zeitschriften steht nach meiner Erfahrung dabei, wenn auch mit Elements nachgearbeitet werden kann. Wenns nicht schon auf dem Titel drauf steht, dann meistens in der Inhaltsübersicht oder Einleitung der einzelnen Artikel. Steht nicht "Elements" dabei, stößt man irgendwann auf Grenzen.
Dann heißt es, Alternativen ausprobieren (wie die von Halrald genannte) oder den Schritt überspringen und hoffen, dass das Ergebnis trotzdem annehmbar ist :-)

Wo ich ganz gerne mal reinschaue:
http://www.galileodesign.de/trailer/?tr ... 5.It-.6M8Y

Bei Youtube gibts auch viele Anleitungen. Dort muss man aber filtern ;-)

Elements plus kennst du schon?
http://elementsplus.net/v3/de/overview.htm

Gruß,
Piet
thumb „Das könnte
  Dir gefallen!“
DiePixelmixer DiePixelmixer   Beitrag 11 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Das Verfahren beschreibt die Aufteilung des Bildes in einen niederfrequenten Bereich um dort z.B. großflächige Korrekturen und Farbkorrekturen gezielter vornehmen zu können und einen hochfrequenten Bereich in welchen man feinste Details wie Poren oder Härchen gezielt retuschieren kann.

Der Vorteil dieser Technik ist, dass man auf der niederfrequenten Ebene z.B. ein großes Muttermal wegstempeln kann, aber die feinen Details wie Härchen oder Poren, die auf der hochfrequenten Ebene liegen nicht angetastet werden.

Meines Erachtens eine der naturürlichsten Hautretuschemaßnahmen überhaupt.
Fairness halber sollte man erwähnen, dass es für einen Einsteiger eine sehr anspruchsvolle Arbeit darstellt. Dabei ist nicht die eigentliche Retusche gemeint, sondern der Bereich vor der retuschieren, wo man festlegt wie die die hochfrequenten Elemete von den niederfrequenten getrennt werden. Wer sauber und überlegt trennt, quasi die richtige Frequenzachse trifft, hat in der Nacharbeit ein leichtes Spiel.

Aber definitiv kein Workflow für Photoshop Elements.!
Armin Winter Armin Winter   Beitrag 12 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Die Frequenztrennung bleibt den PSE-Nutzern leider verwehrt,
auch wenn im Web einige Anleitungen zur Frequenztrennung mit PSE existieren.
Das habe ich mal ausprobiert, das taugt nichts, das hat mit Frequenztrennung nichts zu tun.
Der Portrait-Assistent von Elements ist meiner Meinung nach auch nicht brauchbar, der dort benutzte selektive Weichzeichner führt schnell zu Tonwertabrissen.
Auch hat man wenig Eingriffsmöglichkeiten, Details zu erhalten.
Das konnte mich insgesamt auch nicht überzeugen.
Aber immerhin gibt es ab Elements 9 auch Ebenenmasken (ohne Klimmzüge), so dass man schon ganz gut nach der "Einfachretusche" arbeiten kann.
Ich habe dazu mal eine Anleitung verfaßt, die ich auch schon mal veröffentlicht hatte.
Das geht auch mit Elements:

Die Anleitung beschreibt die "Einfachversion" der Portraitretusche, angelehnt an ein Verfahren,
das Calvin Hollywood auf seinen CDs,
aber auch in einer vereinfachten Variante in der fc beschrieben hat.
http://www.fotocommunity.de/forum/read. ... 4&t=133004

Das Verfahren ist auch als "Abpudern" bekannt.

Bevor ich nun die einzelnen Schritte beschreibe, noch etwas Grundsätzliches.
Ich arbeite soweit wie möglich "non-destruktiv", das heißt, mein Ursprungsbild bleibt immer erhalten.
Alle Retuschen und Änderungen mache ich auf weiteren Ebenen.
So kann ich jederzeit erreichen, dass ich eine Änderung auch mal rückgängig machen kann.
Durch Kopieren von Bildteilen aus der Hintergrundebene, oder durch Ebenenmaske.
Und wenn ich eine Ebene mit vorhandener Ebenenmaske mal komplett neu anlege, mache ich das, ohne die vorherige Ebene, die ersetzt werden soll, zu löschen.
So kann ich eine Ebenenmaske, die ich bereits erstellt habe, auf die neue Ebene übertragen.

Nun zur "einfachen" Portrait-Retusche.

1. Schritt: Grundlegende Retusche
Nach dem Öffnen des Bildes kopiere ich die Hintergrundebene und nenne sie "Retusche".
Auf dieser Ebene nehme ich ersten Retuschen vor. Hautunreinheiten, Pickel, Flecken beseitigen.
Auch Adern im Weiß der Augen.
Dazu benutze ich hauptsächlich das "Ausbessern"-Werkzeug im Modus "Quelle",
aber auch den Reparaturpinsel in beiden Varianten. Nicht den Stempel.

2. Schritt: Abpudern.
Die Retusche-Ebene duplizieren.
Die neue Ebene nenne ich "Pudern".
Die neue Ebene invertieren (Strg I bzw Bild -> Korrekturen -> Umkehren), das Bild wird negativ angezeigt.
Den Ebenenmodus auf "Weiches Licht" einstellen.
Anschließend einen Hochpaßfilter anwenden. Filter -> Sonstige Filter -> Hochpaß...
Bei voller Auflösung der 5D Mark II benutze ich hierbei einen Radius von etwa 40 Pixel.
Das Bild wird recht weich und deshalb holt man sich einige Details über einen weiteren Filter zurück.
Um den Effekt besser beurteilen zu können, sollte man jetzt auf 100% Ansicht wechseln.
Dann den Gaußchen Weichzeichner anwenden. Filter -> Weichzeichner -> Gaußcher Weichzeichner
Ich benutze meist einen Radius von 2,5 bis 4 Pixel.

So, damit haben wir jetzt schon ein recht ansehnliches Bild, das allerdings noch weiter bearbeitet werden muß.
Der eigentliche Zweck dieser Methode war das "Abpudern" der Haut, sollte über eine Maske nur partiell auf den Glanzstellen der Haut angewandt werden.
Wenn der Effekt auf das ganze Bild angewandt wird, fallen folgende Nachteile auf:
1. Das Bild wird in einigen Details zu unscharf.
2. Das Bild erhält an Kontrastkanten einen Saum in Breite der Hochpaßfilterung.
3. Das Bild verliert etwas an Sättigung und Farbe.

Die leichte Unschärfe erzeugt auch einen Effekt, den ich schwer beschreiben kann, ich nenne ihn "Hamilton-Effekt".
Im Hintergrund und in den Haaren mag ich das ganz gerne, aber das ist Geschmacksache.
Zumindest muß man die Unschärfe partiell über eine Ebenenmaske beseitigen, die zumindest auf die Augen, Lippen und Augenbrauen angewandt wird.
Dabei die Deckkraft des Pinsels im Zentrum der Augen (Iris, weiß) auf 100% einstellen, ebenso auf den Lippen.
Um die Augen herum auch noch etwas maskieren, mit verminderter Deckkraft des Pinsels, um die Wimpern wieder etwas kontrastreicher zu bekommen. Dabei auf einen weichen Verlauf in das Gesicht achten.
Die Augenbrauen maskiere ich auch immer noch, mit reduzierter Deckkraft.
Haare manchmal auch, je nach Geschmack.
Damit wäre der Nachteil 1 schon beseitigt.

Zu Punkt 2:
Unbedingt auf den Saum achten, der oftamls an den markanten Gesichtskanten (Kinn, Wange), aber auch an den Armen sichtbar wird, besonders, wenn vor dunklem Hintergrund fotografiert wird.
Dieser Saum muß über die Ebenenmaske entfernt werden.

Zu Punkt3:
Wenn der Farbverlust stört, kann man diesen abschließend über eine Einstellbenene "Gradationskurve", oder (mit Elements) auch "Farbton/Sättigung" korrigieren.
Es gibt noch eine andere Möglichkeit, die ich gerne anwende.
Dieser Effekt ist auch als "Glamour-Glow" bekannt, muß zum Motiv und dem eigenen Geschmack passen.
Die Ebene "Glamour" wird wie folgt erzeugt:
Die "Retusche" Ebene und die "Puder"-Ebene auswählen (Die beiden zusammen enthalten das bisher bearbeitete Bild).
Dann Ebenen duplizieren.
Die neuen Ebenen auf eine Ebene reduzieren.
Umbenennen in "Glamour".
Ebenenmodus auf "Weiches Licht" einstellen.
Nun auf die neue Ebene einen Gaußschen Weichzeichner anwenden.
Radius hoch, meist so zwischen 40 bis 60 Pixel.
Abschließend die Deckkraft der Ebene reduzieren.
Wenn man das Ganze ein paar mal gemacht hat, geht es recht schnell.
Phasenkontrast Phasenkontrast   Beitrag 13 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Heftig. Danke für diesen interessanten Einblick.

LG, Jan
Olaf Giermann (10dency) Olaf Giermann (10dency) Beitrag 14 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
WENN Elements "Helligkeit/Kontrast" (mit alter eigentlich "Grausam-Version") beinhaltet UND den Hochpassfilter, dann geht da auch auf einfache Weise eine richtige Frequenztrennung (mit Tonwertkorrektur wär's bissel mehr Gefummel).
Piet M. Piet M.   Beitrag 15 von 16
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Olaf Giermann (10dency) schrieb:

Zitat:WENN Elements "Helligkeit/Kontrast" (mit alter eigentlich
"Grausam-Version") beinhaltet UND den Hochpassfilter, dann geht
da auch auf einfache Weise eine richtige Frequenztrennung (mit
Tonwertkorrektur wär's bissel mehr Gefummel).



Helligkeit/Kontraste (und Tonwertkorrektur)gibts über das Menü "Bearbeiten" "Beleuchtung anpassen" und auch als Einstellungsebene (mit eingebauter Maske).
Der Hochpassfilter ist auch da.
Gibts dafür für Sabine schon irgendwo eine Anleitung, wie das geht?
Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Deine Daten sind bei
uns sicher!
Nach
oben