Aller Anfang ist schwer, so auch in der Fotografie: Dieses Forum bietet Einsteigern die Möglichkeit, sich von Amateuren und Profis helfen zu lassen. Nur Mut: Dumme Fragen gibt es hier nicht – jeder von uns stand einmal ganz am Anfang.
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achimschenk

Wo sollte man lieber nicht fotografieren?

Zitat: Sommersara 20.08.17, 17:51...
Aber im Allgemeinen fotografiere ich einfach immer das, was ich möchte und wenn es jemanden nicht passt, kann ich die Fotos wieder löschen und mich entschuldigen. Besonders auf Reisen nehme ich aber einfach gerne die Stimmung der Menschen auf. Wenn man da vorher nachfragt geht ja schnell mal der Moment kaputt oder wirkt gestellt...

Da ist was dran. Das umbemerkte Fotografieren bleibt aber trotzdem eine Respektlosigkeit und kann, je nach Gegend, zu heftigen, unerwünschten Reaktionen führen. Außerdem funktioniert das fast nur aus der Distanz. Ich fotografiere eher "mittendrin" mit Weitwinkel, das gibt schon oft "gestellte" Posen. Außer man hat die Zeit abzuwarten, bis die Leute wieder in den Normalmodus gehen und dann die "richtigen" Fotos entstehen. Letztlich glaube ich, dass mit mehr Nähe (räumlich und menschlich) die besseren Bilder möglich sind.
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autumn_

Welches Kalibrierungsgerät für Anfänger?

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]Du bestätigst damit ja genau, dass das Thema schnell komplex wird, wenn man richtig gut machen will. [/quote:2jaiaztt]

genau so ist es! und wenn ich etwas will, und sei es nur für mich und ich habe einen maßgebenden einfluss auf das endresultat, dann schaffe ich mir die kenntnisse drauf, weil ich es mir selbst wert bin. mal ehrlich: ich investiere doch nicht unerheblich zeit und geld, um dann am ende die kette zu schwächen. wäre doch unsinnig, oder?

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]Wenn ich da an früher an die Analogzeit zurück denke, was da oft "überraschendes" aus dem Labor zurück kam (Helligkeit, Sättigung, Weißabgleich usw. völlig daneben), dann leben wir jetzt im Paradies. [/quote:2jaiaztt]

das kann ich bestätigen und genau sind wir beim absatz oben: noch nie hatte der fotograf soviele einflussmöglichkeiten auf das endergebnis. das war beim dia anders. zudem sind die technischen möglichkeiten heute deutlich besser und FM ist heute weit verbreiteter, weil man es sich auch leisten kann. das war früher eine absolute domäne von spitzenprofis mit extrem anspruchsvollen kunden (autoindustrie, mode). das ist übrigens heute noch so. aber damals hätte man unsummen für das ausgeben müssen, was heute der breiten masse zugänglich ist.

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]Aus meiner Erfahrung (und ich gelte im allgemeinen nicht als anspruchslos) ist das Thema Farbmanagement im Hobbybereich stark überschätzt.[/quote:2jaiaztt]

sehe ich anders, aber gut: jeder darf eine meinung haben und diese auch gern vertreten.

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]Wenn man den Weißabgleich im Griff hat und das Foto am Bildschirm gut aussieht, dann wird auch der Print in den Augen von 99,x% der Bevölkerung gut aussehen.[/quote:2jaiaztt]

siehste! weil die leute keine vergleiche haben! für meisten sieht doch alles gut aus. die meisten finden auch die meisten knipsbildchen gut, gleich, ob der bildaufbau, die perspektive und die schärfe komplett in die hose gegangen ist. hauptsache schnell konsumierbar, hauptsache bunt. oberflächlichkeit ist eine seuche der modernen zeit.

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]das Foto am Bildschirm gut aussieht[/quote:2jaiaztt]

ein bild sieht am bildschirm immer gut aus, wenn man es so bearbeitet, dass es genau an dem bildschirm gut aussieht. genau das ist nämlich die crux. ein anderer bildschirm stellt das anders dar, wenn nur einer von beiden kalibriert ist, oder keiner von beiden. stell dir vor du hast ne waage und sollst 1kg schrauben abwiegen. deine waage zeigt dir 1kg an und du schickst den auftrag zum kunden. deine waage ist aber nicht geprüft, also nicht geeicht. woher sollst du wissen, dass deine waage auch wirklich 1kg schrauben abgewogen hat? die waage hat dir nur 1kg angezeigt, mehr nicht. jetzt hat der kunde dummerweise eine geeichte waage und so seine zweifel, ob das auch 1kg schrauben ist, die er erhalten und auch an dich bezahlt hat. er wiegt nach und stellt fest: es sind nur 900g. und reklamiert zurecht. den meisten wird die abweichung sicherlich nicht auffallen.

mit diesem gleichnis will ich nur klarmachen: die meisten sehen die unterschiede nicht und bezahlen brav. aber wehe du gerätst an die falschen, die kritischen kunden. die ziehen dir die hammelbeene lang, klagen und sorgen obendreien noch für einen schlechten leumund. den kann keiner gebrauchen.
19.08.17, 02:33
[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]Du bestätigst damit ja genau, dass das Thema schnell komplex wird, wenn man richtig gut machen will. [/quote:2jaiaztt]

genau so ist es! und wenn ich etwas will, und sei es nur für mich und ich habe einen maßgebenden einfluss auf das endresultat, dann schaffe ich mir die kenntnisse drauf, weil ich es mir selbst wert bin. mal ehrlich: ich investiere doch nicht unerheblich zeit und geld, um dann am ende die kette zu schwächen. wäre doch unsinnig, oder?

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]Wenn ich da an früher an die Analogzeit zurück denke, was da oft "überraschendes" aus dem Labor zurück kam (Helligkeit, Sättigung, Weißabgleich usw. völlig daneben), dann leben wir jetzt im Paradies. [/quote:2jaiaztt]

das kann ich bestätigen und genau sind wir beim absatz oben: noch nie hatte der fotograf soviele einflussmöglichkeiten auf das endergebnis. das war beim dia anders. zudem sind die technischen möglichkeiten heute deutlich besser und FM ist heute weit verbreiteter, weil man es sich auch leisten kann. das war früher eine absolute domäne von spitzenprofis mit extrem anspruchsvollen kunden (autoindustrie, mode). das ist übrigens heute noch so. aber damals hätte man unsummen für das ausgeben müssen, was heute der breiten masse zugänglich ist.

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]Aus meiner Erfahrung (und ich gelte im allgemeinen nicht als anspruchslos) ist das Thema Farbmanagement im Hobbybereich stark überschätzt.[/quote:2jaiaztt]

sehe ich anders, aber gut: jeder darf eine meinung haben und diese auch gern vertreten.

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]Wenn man den Weißabgleich im Griff hat und das Foto am Bildschirm gut aussieht, dann wird auch der Print in den Augen von 99,x% der Bevölkerung gut aussehen.[/quote:2jaiaztt]

siehste! weil die leute keine vergleiche haben! für meisten sieht doch alles gut aus. die meisten finden auch die meisten knipsbildchen gut, gleich, ob der bildaufbau, die perspektive und die schärfe komplett in die hose gegangen ist. hauptsache schnell konsumierbar, hauptsache bunt. oberflächlichkeit ist eine seuche der modernen zeit.

[quote="Thomas Braunstorfinger%1503082823--6348867":2jaiaztt]das Foto am Bildschirm gut aussieht[/quote:2jaiaztt]

ein bild sieht am bildschirm immer gut aus, wenn man es so bearbeitet, dass es genau an dem bildschirm gut aussieht. genau das ist nämlich die crux. ein anderer bildschirm stellt das anders dar, wenn nur einer von beiden kalibriert ist, oder keiner von beiden. stell dir vor du hast ne waage und sollst 1kg schrauben abwiegen. deine waage zeigt dir 1kg an und du schickst den auftrag zum kunden. deine waage ist aber nicht geprüft, also nicht geeicht. woher sollst du wissen, dass deine waage auch wirklich 1kg schrauben abgewogen hat? die waage hat dir nur 1kg angezeigt, mehr nicht. jetzt hat der kunde dummerweise eine geeichte waage und so seine zweifel, ob das auch 1kg schrauben ist, die er erhalten und auch an dich bezahlt hat. er wiegt nach und stellt fest: es sind nur 900g. und reklamiert zurecht. den meisten wird die abweichung sicherlich nicht auffallen.

mit diesem gleichnis will ich nur klarmachen: die meisten sehen die unterschiede nicht und bezahlen brav. aber wehe du gerätst an die falschen, die kritischen kunden. die ziehen dir die hammelbeene lang, klagen und sorgen obendreien noch für einen schlechten leumund. den kann keiner gebrauchen.
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Matt25

Suche Systemkamera für Reise

Zitat: Matt25 13.08.17, 20:37Bisher hatte ich auf meinen reisen die Canon S100 dabei. Die macht wirklich gute Schnappschüsse.
Aber kommt schnell an ihre grenzen.

Und wie äußert sich dieses "An ihre Grenzen kommen?".
Die S100 gehörte immerhin mal zu den besseren Kompakten mit etwas größerem Sensor und zumindest im Weitwinkel relativ lichtstark.
Wenn du dich nie mit dem Thema Fotografie befasst hast kann nicht ausgeschlossen werden, dass eher du an Grenzen gekommen bist.

Zitat: Matt25 13.08.17, 20:37Ich hatte mal vor paar Jahren die Sony NEX5-K zum testen.
Ich suche ein oder zwei Stufen darüber.

Sofern du ein oder zwei Stufen über der NEX5 meinst schreib mal - mindestens - eine 1 vor dein Budget... ;-)

Zitat: Proximus90 18.08.17, 08:56Ich stelle hier die Vermutung auf, dass du mit einem halbwegs aktuellen Smartphone die gleichen Ergebnisse erzielen wirst wie mit einer Kamera in deinem Budget.
Eine Sony RX100 I liegt im Budget, gebraucht ist eine RX100 II drin (mit Wifi und Klappdisplay). Deren möglichen Ergebnisse liegen weit über denen eines halbwegs aktuellen Smartphones.

Zitat: Proximus90 18.08.17, 08:56Um mehr rauszuholen als mit dem Smartphone solltest du vor allem dein Wissen erweitern,
Mehr rausholen kann man schon mit der Vollautomatik einer RX100, um das Potential dieser Kamera auszuschöpfen ist allerdings in der Tat wenigstens ein fotografisches Grundwissen erforderlich.
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DonCohone

Anschaffung Laptop zur Bildbearbeitung

Zitat: DonCohone 15.08.17, 21:51Verstehe, also sollte mit einem etwas verbessertem Prozessor auch ein flüssiges Arbeiten mit Lightroom und Photoshop, deiner Meinung nach, nichts im Wege stehen? Habe ich das richtig interpretiert? :)
Die Frage ist aber gemein :-)
Lightroom sollte auf jeden Fall flüssig laufen. Bei Photoshop wird die Sache aber schwieriger. Leichte und mittlere Bildbearbeitung dürfte kein Problem darstellen. Bei vielen Ebenen oder hochaufgelösten Bildern wird es dann problematischer.

Das ist aber generell ein Problem mit dünnen und leichten Laptops, die Größe limitiert die Leistung. Da der Arbeitsspeicher bei den neuen MacBooks verlötet ist, würde ich mich nach einem Modell mit 16GB umschauen. Beim Prozessor würde ich vielleicht auch eher die mittlere Konfiguration wählen. Für 1000€ wird das zwar eng, sollte dafür aber eine Weile halten.

LG
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madamemedusa

Workshops gesucht

Zitat: madamemedusa 28.07.17, 12:54Liebe Community,
ich bin auf der Suche nach Workshops zum Thema Natur- und Landschaftsphotographie, evtl. auch gerne ein Einsteigerkurs für Portraits im Raum Karlsruhe/Schwarzwald/Stuttgart/Mannheim. Ich würde mich über Hinweise freuen!


natur/landschaft - das kann vieles sein. tiere? wenn ja welche? wenn tiere, dann: neben den fotografischen fähigkeiten kommen eine menge anderer eigenschaften in frage, die es gilt sich anzueignen, um zum erfolg zu kommen, was manchmal wesentlich wichtiger ist, als die beherrschung der kamera selbst.

ich sage nur artenkenntnis, biologiekenntnisse usw. das würde jetzt auch zu weit führen, alles aufzulisten. meine meinung: wenn das angestrebt wird, dann wird dir ein workshop auch nicht viel bringen. sowas ist ein jahrelanger lernprozess, der nie endet. das schafft man sich nicht in 2 wochen drauf.
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Bapena

Hilfe bei Objektivwahl

Zitat: Proximus90 08.08.17, 21:48Versuche die Blende ein wenig mehr zu schließen.

Den Gedanken hatte ich auch beim ersten Bild.

Da:



wurde laut Bilddaten ja Blende 4.2 realisiert. Das kann aber eine (ich kenne die genaue Situation, wie das Foto entstanden ist, nicht.) zu geringe Ausdehnung der Schärfeebene bedeuten. Will heißen wenn ein Erwachsener im Laufen abgelichtet wird, macht er ein Bein vor, eins bleibt hinten. Je nachdem wohin du fokussierst hängt dann entweder vorne oder hintern etwas vom Motiv aus der Schärfeebene raus. Die Folge ist eben, dass nur ein Teil des Motivs richtig scharf ist. Das würde ich bei diesem Bild mal tippen. Weiß ja nicht wie die anderen das sehen.
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