Analoge Fotografie

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Willi Klimek Willi Klimek Beitrag 1 von 10
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https://www.youtube.com/watch?v=ZyKzKYN ... ture=share

Noch ein Grund, sich mehr der Fotografie auf Film zuzuwenden.
lenmos lenmos   Beitrag 2 von 10
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Bis jemand dahinterkommt, dass man auch bei analogen Fotos Exif-Daten haben kann, sobald man sie digitalisiert und mit den Daten der Kamera verknüpft.
Thomas.T. Thomas.T. Beitrag 3 von 10
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Zitat: lenmos 28.05.18, 13:57Zum zitierten BeitragBis jemand dahinterkommt, dass man auch bei analogen Fotos Exif-Daten haben kann, sobald man sie digitalisiert und mit den Daten der Kamera verknüpft.

nicht wirklich. Die beim digitalisieren erzeugten exif-Daten sind Parameter, die die Digitalisierung und deren Zeit / Ort angeben. Damit sind das aber keine Daten, die auf abgebildete Personen bezogen werden können.

Wenn, dann müsstest Du Dir für diesen Fall Deine eigene Datenschutzerklärung übermitteln und im Falle Deiner Zuwiderhandlung einen Anwalt beauftragen, Dir eine Abmahnung für die Erhebung Deiner exif's zuzustellen.

Nicht, dass mich so etwas in Deutschland überraschen würde ...
lenmos lenmos   Beitrag 4 von 10
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Zitat: Thomas.T. 28.05.18, 19:51Zum zitierten BeitragDie beim digitalisieren erzeugten exif-Daten sind Parameter, die die Digitalisierung und deren Zeit / Ort angeben.
Nicht immer. Canon EOS 1V speichert die Exif-Daten, inklusive Aufnahmezeitpunkt, der letzten 50 Filmrollen und belichtet auf das Bild 0, die Kamera-Id und die Nummer der Rolle. Die gespeicherten Daten können per Kabel auf den Rechner übertragen und dann mit den Scans verknüpft werden. Z.B. hier, über den Zeitstempel kann man auch noch die Geodaten verknüpfen:

https://flic.kr/p/2786dHy

Kann man natürlich auch lassen und ohne Zeitstempel arbeiten, dann kann die Kamera sich 99 Rollen merken. Man kann auch an der Digitalkamera ein ganz falsches Datum einstellen, bzw./und den Zeitstempel beim Import entfernen, bevor die Datei auf der Platte landet.

Wird wohl so sein, dass das Ganze offiziell anders gesehen wird, aber analog ist für mich nicht automatisch die Ausnahme von der neuen Sch*-Verordnung.

Von Nikon gibt es übrigens die F6, die das auch kann und ein paar Minoltas, siehe http://www.meta35.com/
Thomas.T. Thomas.T. Beitrag 5 von 10
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o.k., aber die Aufzeichnung der Exif's wird sich doch abschalten lassen? Wenn ja, dann ist da IMO aus Sicht der DSGVO kein Unterschied zu einer Agfa-Box. Sollte eigentlich auch für Digitalkameras gelten, wenn die Exifs bzw. die relevanten Teile davon deaktiviert werden können.

Außerdem, um zur Abwechslung einmal über die positiven Aspekte der DSGVO zu sprechen, ist der Artikel hier vermutlich recht interessant (und zeigt IMO auch, wie wichtig es war, die DSGVO einzuführen)
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 60400.html
lenmos lenmos   Beitrag 6 von 10
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Zitat: Thomas.T. 29.05.18, 17:36Zum zitierten Beitragpositiven Aspekte
Ich sehe leider keine, die ist meiner Meinung nach, von vorne bis hinten Stuss, nicht zuletzt weil es die falschen trifft, aber wir sind hier beim Thema Analogfotografie.

Zitat: Thomas.T. 29.05.18, 17:36Zum zitierten Beitrago.k., aber die Aufzeichnung der Exif's wird sich doch abschalten lassen?
Nicht direkt, aber man kann einstellen, dass der Zeitstempel nicht geschrieben wird und letztlich muss man die Daten ja nicht mit den Scans verknüpfen.

Aber so gesehen kann man auch in der Digitalkamera ein Datum einstellen, welches absolut nicht plausibel ist, bzw. die Zeitstempel sofort nach der Speicherung auf die Platte löschen. GPS-Empfänger kann man ja sowieso abschalten.
lenmos lenmos   Beitrag 7 von 10
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Das ist die einzige Stelle, in der DSGV, die mit direkt Fotos zu tun hat:

Die Verarbeitung von Lichtbildern sollte nicht grundsätzlich als Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten angesehen werden, da Lichtbilder nur dann von der Definition des Begriffs „biometrische Daten“ erfasst werden, wenn sie mit speziellen technischen Mitteln verarbeitet werden, die die eindeutige Identifizierung oder Authentifizierung einer natürlichen Person ermöglichen.
RMKraemer RMKraemer Beitrag 8 von 10
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Tcha, nur leider geht das recht einfach: "...wenn sie mit speziellen technischen Mitteln verarbeitet werden, die die eindeutige Identifizierung oder Authentifizierung einer natürlichen Person ermöglichen."

Facebook macht beim erkennen eines Gesichtes auf einem Bild ein kleines Fenster auf und fragt: "Kennst du diese Person?" Wer die Person erkennt, kann einfach den Namen eingeben und Facebook schlägt sofort mögliche Profile/Nutzer vor, aus denen man mit nur einem Mausklick auswählen kann. ... und pling.... das Bild der Person ist "mit speziellen technischen Mitteln verarbeitet [worden], die die eindeutige Identifizierung oder Authentifizierung einer natürlichen Person ermöglichen..."

Heißt für mich im Umkehrschluss, ich stelle (wie bisher auch) kein Bild einer Person auf z. B. Facebook von der ich nicht eine schriftliche (leider lt. DSGVO widerrufbare, allerding nach KUG unwiderrufbare) Einwilligung hab.

Denn Bilder von Personen die ich (mit deren Einwilligung) veröffentliche, sind einerseits Kundenwerbung und andererseits Darstellung meines künstlerischen Ausdrucks. Muss ich diese Bilder dann nach Anforderung löschen, ist nicht nur der ursprüngliche Zweck sondern auch "mein Kunstwerk" ebenfalls vernichtet, da ich es nicht mehr öffentlich Ausstellen, geschweige denn verkaufen darf.
... und was ist, wenn ich "mein Kunstwerk" schon verkauft habe???

Die Krux ist IMHO das die Rechtsprechung im Falle von veröffentlichen von Personenbildern diesen Einwilligungskonflikt zwischen widerrufbar (nach DSGVO) und unwiderrufbar (nach KUG) schnell entscheiden muss.
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 9 von 10
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Zitat: RMKraemer 01.06.18, 11:31Zum zitierten BeitragDie Krux ist IMHO das die Rechtsprechung im Falle von veröffentlichen von Personenbildern diesen Einwilligungskonflikt zwischen widerrufbar (nach DSGVO) und unwiderrufbar (nach KUG) schnell entscheiden muss.

zu ergänzen "oder gar nicht notwendig (nach KUG)" - denn das KUG legt sogar fest, daß bestimmte Personenaufnahmen gar keiner Zustimmung zur Veröffentlichung bedürfen.
Gerhard Wolf Gerhard Wolf   Beitrag 10 von 10
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Wenn ich analoge b ilder digitalisiere entsteht eine digitale Datei und uterliegen somit der DSGVO. Hierbei dürfte es keine Rolle spielen wann das Bild entstand, sondern wann die Digitale Datei entstand
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