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Kunst und Gegrillts - 5 jhriges bestehen! Ausstellung der Knstler Ludwigstrasse - Fotografie, Malerei, Skulptur - lockere Stimmung und kaltes Bier!

Fnf Jahre Atelierhaus Ludwigstrae

Knstler laden ein zu Kunst und Gegrilltes am Samstag, 26. September

Oberhausen, im August 2009 Einen guten Grund zum Feiern haben die sechs Knstlerinnen und Knstler des Atelierhauses Ludwigstrae: Das erste und bisher einzige unabhngige Atelierhaus Oberhausens begeht dieses Jahr sein fnfjhriges Bestehen. Dazu laden Guido Berndsen, Christian Ermke, Jeremy Do Etse, Petra Leipold, Brigitte Mnch und Jens Jakob alle Kunstinteressierten am Samstag, dem 26. September, ab 17 Uhr ein. Bereits zum fnften Mal ffnen die Bewohner des Atelierhauses unter dem Motto Kunst und Gegrilltes die Tren und stellen ihre Bilder, Fotos, Zeichnungen und Skulpturen aus. Dabei sind die Werke der Knstler genauso individuell und unterschiedlich wie die Ateliergemeinschaft selbst. Eine Tatsache, die die Sechs als besonders befruchtend fr ihre Arbeit ansehen.

Eine Auseinandersetzung mit einzelnen Werken findet um 19 Uhr unter der Moderation des Dsseldorfer Kunstexperten Reiner Grnter statt. Wichtig ist der Ateliergemeinschaft dabei, dass die Gste nicht nur aus der Distanz einen tieferen Einblick in die Arbeiten erlangen. Vielmehr stellen sich die Knstler anschlieend der Diskussion mit den einzelnen Besuchern. Denn wie schon unser Ausstellungsmotto Kunst und Gegrilltes zeigt, ist es uns besonders wichtig, den Oberhausenern die Berhrungsngste vor der Kunst zu nehmen, erklrt die Ateliergemeinschaft. Wer sich zwar fr Kunst interessiert, sich aber von piekfeinen Galerien mit exaltiertem Publikum abschrecken lsst, ist in der Ludwigstrae genau richtig. Wir freuen uns ber Kommentare und Fragen zu unseren Arbeiten, denn Kunst ist nichts Abgehobenes, sondern sollte zum Alltag gehren.

Der Beauty- und Modefotograf Christian Ermke war fr die diesjhrige Ausstellung im Ruhrgebiet unterwegs. Mit der Intention Kunst im Bezug zur Region zu schaffen, machte er sich mit seinem Team auf die Suche nach dem typischen Erscheinungsbild des Ruhrpotts: Industrielandschaften aber auch graffitiberhufte Straenzge. In den groformatigen Fotografien entsteht der Kontrast zwischen zarten und zerbrechlich wirkenden Models, entweder nackt oder in bizarren Outfits, zu maroder Industrie und von der Natur zurckeroberten Flchen, erlutert Ermke.

Auf der Suche nach einem bestimmten Farbklang und einer Ausgeglichenheit formaler Gewichte lsst Guido Berndsen eine eigenwillige Dynamik entstehen, fast ein Lebendigwerden des Farbmaterials. Es scheint sich einerseits eine Sphre des Vegetabilen aufzubauen, andererseits ist auch eine Verwandtschaft zu naturhaften Prozessen nicht zu bersehen. Berndsen: Die Bilder sind alles andere als zufllig. Sie sind das Ergebnis eines ausdrcklich kompositorischen Prozesses und der Frage, wie Farbe durch ihre berformung einen Bedeutungshorizont erlangen kann.

Nachdem Jens Jakob im vergangenen Jahr im wesentlichen Objekte aus Fundstcken gezeigt hat, liegt der Schwerpunkt diesmal auf Holz- und Papierarbeiten. Dabei steht eine Skulpturenreihe mit organischen Formen und bewusst hervortretenden Materialstrukturen im Vordergrund.

A. R. Penk und Gerd Arntz, die unter der Verwendung graphischer Figurenzeichen unterschiedliche Bildkonzepte erprobten, dienen Petra Leipold (Pele) seit 1986 als Vorbild fr ihre Memory-Icons, den figurativen Skizzen eines Augenblicks. Dabei bewegt sie sich in einer Technik zwischen Malerei und Zeichnung. Die Bewegungen der abstrahierten Figuren erfassen den Moment zwischen Statik und Dynamik. Damit wird die Sichtweise auf komplexe Bedeutungsschichten in dem Wechselverhltnis zwischen Stillstand und Bewegung ermglicht, erlutert Pele.

Der seit 1995 in Duisburg lebende Jeremy Do Etse mischt in seinen Arbeiten das traditionelle Kunsthandwerk aus seinem Geburtsland Togo mit der modernen Kunst aus Afrika und Europa. Im Zentrum seines Schaffens steht der Mensch, wobei die Frau eine besondere Rolle wahrnimmt. Do Etse: Die Frau in ihrer Weiblichkeit stellt fr mich ein Symbol fr das Wachsen und Werden dar.

Bei einem flchtigen Blick erscheinen die Bilder von Brigitte Mnch fast monochrom. Doch schaut der Betrachter nher hin, so erffnet sich ihm eine vielschichtige Farbigkeit. Den Arbeiten wird durch Lasieren unterschiedlicher Materialien eine subtile Tiefe verliehen, erlutert sie. Hierbei berdecken sich die aufgetragenen Schichten nicht, sondern bleiben sichtbar. Der Kunstinteressierte wird so gefordert, seinen Augen eine genauere Sehweise zu erlauben, um neue Rume zu entdecken.

Gegrndet wurde das Atelierhaus im Jahr 2004 von Guido Berndsen, Manuela Kaiser (inzwischen ausgezogen), Petra Leipold und Brigitte Mnch. Das Gebude in der Ludwigstrae 20, eine ehemalige Schreinerei, umfasst rund 300 qm und liegt im Sden von Oberhausen, an der Grenze zu Mlheim.

Angeworfen wird der Grill um 17 Uhr, neben freiem Zugang zu allen Atelierrumen werden Getrnke, Salate und natrlich Gegrilltes angeboten, dem 5. Jubilum angemessen gibt es nicht nur Grillwrstchen...


Kunst und Gegrilltes

Atelierhaus Ludwigstrae
Ludwigstrae 20
46045 Oberhausen
Samstag, 26. September 2009, ab 17 Uhr
Bildbesprechung ab 19 Uhr

Ansprechpartner fr Rckfragen:
Christian Ermke - chris@produktimage.de
Veranstaltungsart:
fc-Ausstellung
Datum:
26.09.2009, 17:00 Uhr
Dauer: 1 Tage
Ort:
Atelierhaus Ludwigstrasse
Ludwigstrase 20
46045 Oberhausen
Deutschland
Ansprechpartner:
Christian Ermke
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John T. Altheimer, 27.09.2009 um 10:44 Uhr

"auf die Suche nach dem typischen Erscheinungsbild des Ruhrpotts: Industrielandschaften aber auch graffitiüberhäufte Straßenzüge.zu maroder Industrie und von der Natur zurückeroberten Flächen, erläutert Ermke."
Leider wird das Ruhrgebiet für immer und ewig mit diesen Klischees verbunden. Gerade von Kunst- und Kulturschaffenden wünschte ich mir in Zukunft mal einen etwas differenziertere Sicht auf unsere Region, die glücklicherweise kein "POTT" mehr ist. Es dauert halt leider nur eine gefühlte Unendlichkeit, bis es endlich in den Köpfen angekommen ist. Als Hobbyfotograf stehe auch ich vor der Frage: Was fotografiere ich hier in meiner Heimat, wenn ich gerade NICHT dieses POTTKlISCHEE bedienen will. Darin liegt eine Herausforderung. Der einfache Weg ist natürlich rostige Industriebrache mit Model. Aber Kunst ist das nicht. Sorry. Fotografieren Sie doch einfach mal glückliche Menschen, die sich hier pudelwohl fühlen, meinetwegen in Eisenheim und in S/W. Da bin ich bei Ihnen. Wir verkaufen uns unter Wert. In London Paris und New York geht das doch auch. Positive Austrahlung vs. Untergangsszenario.
Ansonsten bin ich als Oberhausener sehr an Ihrer Ateliergruppe interessiert. Zu einem ähnlich gelagerten Termin werde ich sicherlich mal kommen (habe den Termin mit Kunst und Gegrilltes zu spät gesehen)
Gruß
Ferdinand
alias John T. Altheimer



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