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Matthias Hagemann: Grenzvernetzer - Camera Obscura am Mauerweg

Ausstellung
6. November 2009 bis 13. Januar 2010;

Mo-Fr 10:30-19:30 Uhr, Sa. 10:30-18:00 Uhr
Vernissage:
Freitag, 6. November 2009, 19:30 Uhr

Ich freue mich riesig, wenn der ein oder andere es in meine Ausstellung nach Berlin oder sogar zur Vernissage am Freitag abend schafft !
Matthias

Wer vorab schon mehr wissen will, hier der "offizielle" Text zur Ausstellung:
Grenzvernetzer
Die Serie Grenzvernetzer ist in Anlehnung an den Begriff Grenzverletzer entstanden und thematisiert die schon zur Normalitt gewordenen Bewegungsfreiheit in Berlin.
Der Photograph, Jahrgang 1967, fuhr beim Mauerfall im November 1989 spontan mit seinem uralten Auto von Westdeutschland im Stop-and-Go nach Berlin und war dabei, als pltzlich die ersten neuen bergnge in die bisher unberwindbare Mauer gebrochen wurden.
Knapp 20 Jahre spter, mit Wohnung und Galerie/Atelier auf verschiedenen Seiten der verschwundenen Mauer, bleibt es fr ihn unfassbar, dass zentrale Orte der Stadt damals nur unter grter Lebensgefahr zu erreichen waren.
Fr Grenzvernetzer kreuzt er bewusst den ehemaligen Grenzstreifen. Die minutenlange Belichtungszeit seiner Kameras ermglicht es, eine Grenzvernetzung zwei Jahrzehnte spter im Stop-and-Go-Verkehr sichtbar zu machen. Der Weg ist heute frei, doch die Erinnerung an die Mauer bleibt lebendig. Das Schleierhafte, Unklare, Auflsende und Dynamische seiner fahrenden Kameraperspektive drckt die Ambivalenz von Bedrckung damals und Freiheit heute aus.

Camera Obscura am Mauerweg
Im Zentrum Berlins trifft man stndig auf zeitgeschichtlich interessierte Reisende von Nah und Fern, die die Frage stellen, wo genau die Berliner Mauer verlief. Vor 20 Jahren war sie allgegenwrtig und massiv einschchternd, heute muss man an vielen Orten genau schauen und sich auskennen, um Mauer und bergang, West und Ost einzuordnen.
Stellenweise trifft man originale Reste wie Trme, Mauerstcke, Brachen. Anderenorts ist der Grenzverlauf markiert durch die Mauerspur als doppelte Pflastersteinreihe oder neu inszeniert wie mit der theaterartigen Kulisse des Checkpoint Charlie. Neue, verbindende Elemente wie Brcken oder das Band des Bundes sind hinzugekommen, Absurditten wie planierte Friedhofsareale begleiten den Mauerweg ebenso. Insgesamt ist der Mauerweg ein stndiger Wechsel von berbleibseln, Neuaufbruch, Unkenntlichkeit, Brckenschlag und manchmal sogar Show.
Der besondere Blick der Camera Obscura, bodennah und die Zeit festhaltend, zeigt viele dieser Facetten des Mauerwegs heute auf besonders eindringliche Weise.

Weitere Infos: www.boxocam.de
Veranstaltungsart:
fc-Ausstellung
Datum:
06.11.2009, 19:30 Uhr
Dauer: 74 Tage
Ort:
Monochrom Berlin
Ackerstr. 23-26
10115 Berlin
Deutschland
Ansprechpartner:
Señor Boxocam