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Mops mit Jens Werlein und Eberhard Schuy Der Weg zum nicht reproduktiven Foto, fotografisches Ausnutzen von Objekten, Schulung von Auge und Hirn

Ein Konzept zur gestaltenden Fotografie.
Der Weg zum nicht reproduktiven Foto.

Das Konzept fr einen Workshop:

Der dicke Mops und die Designertasche

Fotografisches Ausnutzen von Objekten
Die Intention :
Das fotografische Ausnutzen von Objekten, die Schulung von Auge und Hirn mit der Faszination fr Gestaltung abseits des Gewohnten zu fotografieren, das ist die Grundvoraussetzung fr ein gutes Foto.

Fotografie, und ganz besonders die digitale Fotografie, da sofort anschaubar, gibt uns die Mglichkeit von Dingen inspiriert zu werden. Im Kampf mit dem zu fotografierendem Objekt, es in die richtige Komposition zu stellen, mssen wir nur smtliche Konventionen vergessen. Alles was der Kopf als normal empfindet, alles was tglichen Sehgewohnheiten entspringt mssen wir uns erst einmal bewut machen, um es dann gezielt zu umgehen.
Detail und Makrofotografie ist nicht umsonst so beliebt. Es ist die simpelste Form um dem Altbekannten eine neue Sichtweise zu entlocken. Die spannendere Mglichkeit heit Kreativitt, zu einem Gegenstand neue
Assoziationen zu schaffen. Was hat die Zigarette im Pudding zu suchen oder warum steckt sie im
Autoventil oder warum frit der dicke Mops sein Hundefutter aus der Designertasche?
Was hier als Beispiele relativ konzeptlos erscheint ist aber eine berlegung wert. Was, wenn ich meine
normale Vorgehensweise einmal vergesse und nicht mit der Erarbeitung eines Konzeptes beginne. Ich
stelle ein Objekt erst einmal in Frage, ich nehme es aus seiner gewohnten Umgebung, ich zerstre es, ich ordne es einem vllig abstrusen oder zumindest anderem Verwendungszweck zu. Haben Sie schon einmal mit einer
Designertasche aus der gerade ein Hund gefressen hat ein Brot geschnitten? Sie sollten es versuchen.
Lassen Sie uns kurz einmal Kinder werden ohne Sinn und scheinbar ohne Verstand. Dinge neu ordnen, neu probieren. Erfahrungen beiseite schieben um neue Erlebnisse zu hinterfragen. Dann allerdings sollten wir versuchen den Verstand wieder einzuschalten, aber bitte nur den Verstand, nicht die Logik. Die Logik ist meistens ein Hemmschuh unserer Spontanitt. Warum ordnen wir nicht tglich neu, warum lassen wir uns treiben, warum vertrauen wir Altbekanntem, warum arbeiten wir heute immer noch an den Dingen, die wir gestern angefangen haben, warum sagen wir zur Handtasche, Handtasche und nicht Korpusbeutel. Weil wir dann wahrscheinlich ziemlich irre wren, rastlos, getrieben und berfordert. Was aber hindert uns daran, ganz gezielt einmal eine Logikpause zu nehmen, zivilisiertes Chaos in unseren Gedanken zu schaffen? Damit meine
ich nicht, physisch ungewohnt zu reagieren. Damit meine ich, bewut die Faszination zu erleben, seine Gedanken treiben zu lassen. Bilder zu sehen die, im wahrsten Sinne des Wortes, unglaublich sind. Gefesselt zu sein von Bildern, die einen erschrecken oder unverstndlich sind und nur einer intensivsten Auseinandersetzung mit dem Objekt entspringen knnen.

Es ist immer einfach gesagt: lass uns ein Bild, ein Objekt schaffen bei dem alles erlaubt ist, nichts ist verboten, einfach mal machen was einem in den Sinn kommt.
Das genau sind die Stze, die schon im Ansatz bewirken, das eigentlich nur netter Mist dabei herauskommen kann. Es kommt einem nicht einfach etwas in den Sinn. Lasst uns damit arbeiten was uns in den Sinn kommt.
Es dauert meistens nur ein paar Gedanken um zu wissen, warum wir was im Sinn haben.
Es gibt einen Grund fr alles gibt es einen Grund also sollten wir die Grnde finden, sie definieren und dann knnen wir sie, die Logik einmal bewusst ausschaltend, neu sortieren und zuordnen.
Ja, meine Katze ist gerade seit 3 Tagen verschwunden. (Knnte auch ein Hund sein)
Ja, ich muss in den nchsten Tagen eine Designertasche fotografieren.
und
Ja, ich habe heute berlegt mit welchem Messer ich am besten das Brot fr meine Tochter schneide.
Meine Frau, die das sonst macht, war Katze suchen.
So funktioniert es!
Nun muss ich das Bild nur noch schaffen. Das Bild schaffen heit in unserem Fall das Bild fotografieren!
Nach alldem was wir bis hierher an Gedankengut gesammelt haben knnen wir nicht ins schnelle Ablichten bergehen. Strukturierte Gedanken mssen auch strukturiert umgesetzt werden, oder sollten wir nun pltzlich inkonsequent werden? Nein wir setzen unseren professionellen Weg fort und werden unser Bild dementsprechend mit professionellen Ansprchen umsetzen.

Eberhard Schuy


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Anmeldung und weitere Informationen
unter: http://www.loft2.de
oder unter: http://www.fotografie-kurs.de
Veranstaltungsart:
Workshop
Datum:
25.10.2008, 09:00 Uhr
Dauer: 2 Tage
Ort:
Loft 2
Bahnhofstrasse 14
51143 Kln
Deutschland
Ansprechpartner: