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Fotoausstellung im Lennebergwald in Mainz

Ein Gegensatz, wie er grer nicht sein kann: Mitten im Wald eine Ausstellung mit Bildern von einer der grten Stahlhtten Deutschlands. Wohl niemand wrde in einem solchen gigantischen Industriekomplex an einen Wald denken und keiner an ein Eisenhttenwerk, wre er gerade in einem Wald.
Fr die fnf Fotografen aus Mainz Dieter Gergen, Michael Kanitz, Peter Sikora, Andreas Wollenweber und Alfred Engler macht genau das den Reiz ihres Projektes aus. Denn schon bei frheren Besuchen im saarlndischen Stahlwerk Vlklinger Htte war ihnen der organisch wirkende Aufbau und die nach oben strebende zylindrische Form der zahlreichen Komponenten der Industrieanlage aufgefallen, die an einen undurchdringlichen Wald erinnert. Rhren wie Wurzeln, Trgergeflecht wie das Gest eines Waldes, Behlter wie die Stmme eines Riesenbaumes, Leitungen wie die Adern eines Blattes. Selbst das allgegenwrtige Rostrot als Grundfarbe findet eine Entsprechung in der Farbe der Borke heimischer Kiefern.

Verblfft von den augenflligen Analogien zwischen der Industrieanlage und dem gewachsenen Wald stellten sich bald weitere Gemeinsamkeiten ein. Whrend die Vlklinger Htte heute noch als Meilenstein einer vergangenen Industriekultur im Rang eines Weltkulturerbes besucht wird und ehemals 17.000 Arbeiter beschftigte, wird der stadtnahe Lenneberg-Wald immer mehr um begehrten Freizeitgelnde fr Jogger, Radfahrer und Spaziergnger, den es zu hten und zu bewirtschaften gilt.

Bevor der Besucher also ins Trumen gert, weil fr ihn der Wald noch Natur bedeutet und die Groindustrie die Ausbeutung schwindender Ressourcen wie Kohle und Eisenerz, zeigen die groformatigen Bilder eine verblffende hnlichkeit der so unterschiedlich empfundenen Orte. Selbst die Rckeroberung des mchtigen Stahlwaldes in Vlklingen durch die Natur fllt ebenso auf. Grund genug, hier am Lenneberg eine Ausstellung zu zeigen, die zum Erleben und Nachdenken ber die scheinbar gegenstzlichen Welten Industrie und Wald ermuntert.

20 groformatige Fotografien der Vlklinger Htte in Schwarzwei und Farbe sind zwischen die Bume des Waldes gespannt und verbinden Motiv und Ausstellungsort zu einer Einheit, die sich erst bei nherer Betrachtung einstellen mag. Damit so das Konzept ist sowohl falscher Romantik ber die Industrie einer vergangenen Epoche, wie auch unbegrndeter Naturschwrmerei in einem Stadtwald hinreichend vorgebeugt.

In einem Dokumentations-bereich in der Franz-Stein-Htte werden die Hintergrnde der Ausstellung beleuchtet, Informationen zu Konzept und Umsetzung gegeben. Die Fotografen, mitwirkende mter und Stellen, so wie die Sponsoren werden hier vorgestellt. Die Franz-Stein-Htte ist auch das Zentrum fr Vernissage und Finissage.
Die Ausstellung wird voraussichtlich 14 Tage zu sehen sein. ber die genauen Termine werden wir Sie gerne informieren. Die Presse wird frhzeitig in die ffentlichkeitsarbeit einbezogen und mit Bild- und Infomaterial versorgt.
Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Forum fr zeitgenssische Fotografie Mainz und GonsKultur e.V. statt.

Kontakt:
Dieter Gergen 0160 3893 496
Alfred Engler 0171 3140 3232
Veranstaltungsart:
Veranstaltungstipp
Datum:
19.08.2017, 12:00 Uhr
Ort:
Fotoausstellung im Lennebergwald - INDUSTRIE-WALD-
Heidesheimer Str.
55124 Mainz
Deutschland
Ansprechpartner:
Dieter Gergen