Dies ist eine Bezahl-Funktion
Premium-Nutzer knnen schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos pro Woche hochladen
> Jetzt Premium-Mitglied werden
 

Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklrst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen

 
 

JIM RAKETE - STAND DER DINGE - 100 Portraits fr das deutsche Filmmuseum

(Vorschaufoto: Deutsches Filminstitut)

(Text-Quelle: Deutsches Filminstitut)

In den Jahren 2009 bis 2011 hat Jim Rakete exklusiv fr das Deutsche Filmmuseum Legenden, Macher und Talente des deutschsprachigen Kinos fotografiert. Entstanden ist die Portrtreihe Stand der Dinge, die ursprnglich als berschaubare Hall of Fame geplant war, sich dann aber zu einer umfangreichen Schau fr die neuen Ausstellungsrume des Filmmuseums entwickelte.

Alle Portrtierten haben sich mit einem Requisit oder fr sie bedeutenden Gegenstand ablichten lassen, mit dem sie eine persnliche Erinnerung ihrer filmischen Laufbahn verbindet. Auch veranschaulicht der Bilderreigen eindrucksvoll die eigentliche Besonderheit von Jim Rakete, nmlich das gleichberechtigte Dreiecksverhltnis Fotograf Fotografierter Betrachter: Man muss nicht zu den Prominenten aufschauen, hier begegnet man ihnen auf Augenhhe.

Entgegen seiner Gewohnheiten hat Jim Raktete den Stand der Dinge in Farbe fotografiert, was der zentralen Rolle der Objekte geschuldet ist, die als Teil einer filmischen Welt gewollt auf eine andere Ebene verweisen. Im Gegensatz zu seiner vorhergehenden groen Portrtreihe 1/8 sec., ist der Stand der Dinge digital fotografiert. Statt nur weniger Plattenaufnahmen, machte der Fotograf diesmal eine Vielzahl von Aufnahmen pro Shooting. Eine vllig andere Herangehensweise, doch ist im Ergebnis auch diesmal Raketes sanfter, klarer Stil deutlich erkennbar.

Stand der Dinge den Titel hat sich Jim Rakete von Wim Wenders geborgt. 1982 hatte dieser einen fast gleichnamigen Film ber einen Autorenfilmer gedreht, der mit einem Projekt an seine Grenzen gelangt. Mit seinem Reigen hat Rakete den Titel neu gedeutet, da die Vielzahl von deutschsprachigen Talenten und Persnlichkeiten die Filmlandschaft scheinbar grenzenlos erscheinen lsst. Die Panoramahngung in der Ausstellung soll entsprechend darauf hinweisen, wie gro der Kreis der Kreativen deutschen Filmschaffens ist, der sich tatschlich weit ber die Anzahl der hier Gezeigten hinaus erstreckt.

Ergnzend zeigt die Schau eine Auswahl dreidimensionaler Objekte: Requisiten, Kostme, Drehbcher, Gerte. Gemeinsam erzhlen Fotografien und Objekte Filmgeschichte und ganz persnliche Geschichten.


Vita Jim Rakete:

Sein fotografisches Interesse gilt den Menschen. Schlicht und einfach sollen seine Bilder sein, mglichst wenig inszeniert. Filmstar oder Obdachloser, soziale Unterschiede machen vor seiner Kamera keinen Unterschied. In Jim Raketes Fotografien ist stets sein Respekt fr sein jeweiliges Gegenber sichtbar, und es ist das Bestreben nach dem Authentischen, das die Bilder so einzigartig macht.
1951 in Berlin geboren, fotografierte Jim Rakete bereits whrend der Schulzeit fr Tageszeitungen, Magazine und Agenturen. Seinen Schwerpunkt hatte er zunchst in der Musikszene Stars wie Jimi Hendrix, Mick Jagger und David Bowie lieen sich von ihm portrtieren.
Von 1977 bis 1986 leitete er in Berlin-Kreuzberg das Kreativlabor Fabrik. Dort entstanden Plattencover fr viele Bands der Neuen Deutschen Welle. Parallel bernahm Jim Rakete das Management von Musikern wie der Nina Hagen Band, Spliff, Nena, Die rzte und Interzone.
Die Liebe zur Fotografie bestimmte ab 1986 wieder sein knstlerisches Schaffen. Seither hat er mit zahlreichen Gren der deutschen und internationalen Musik- und Filmbranche gearbeitet. In den neunziger Jahren pendelte er zwischen Hamburg und Los Angeles, drehte als Director of Photography Musikvideos und Werbespots, um 2001 nach Berlin zurckzukehren. In den letzten Jahren fotografierte Jim Rakete auch zunehmend Politiker. Bereits 2008/2009 arbeitete er mit dem Deutschen Filmmuseum zusammen. Seinerzeit zeigte er die Ausstellung 1/8 sec. Vertraute Fremde, eine Hommage an die klassische analoge Portrtfotografie. Jim Rakete holte damals Prominente vor eine alte Plattenkamera, die den Portrtierten aufgrund dieser ber 100 Jahre alten Technik ein zwlf Sekunden langes Stillstehen abverlangte. Und dadurch den ganz besonderen Moment einer intensiven Begegnung festhielt.



ffnungszeiten, Anfahrt und Preise:

http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/besucherinformationen/
Veranstaltungsart:
Veranstaltungstipp
Datum:
14.08.2011, 12:00 Uhr
Dauer: 176 Tage
Ort:
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
Ansprechpartner: