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Mit der (digitalen) Lochkamera entlang der Braunschweiger Brunnen. Wer will kann natürlich auch seine Analoge mitbringen…

Wer wollte nicht schon immer - wie wir auch - mit der Lochkamera fotografieren? Und wo es doch mit der Digitalen soooo einfach ist: Objektiv raus und einfach mit doppelseitigem Klebeband ein Stückchen Alufolie oder schwarze Pappe vor die Öffnung geklebt - fertig ist die Camera Obscura Digitalis! Vorher piksen wir noch mit einer Stecknadel ein kleines Loch hinein und so haben wir auch ein Objektiv. Wegen der längeren Belichtungszeit benötigen wir noch ein Stativ.

Vielleicht mal vorher in der Bedienungsanleitung nachschauen wie sich die Kamera auf den Betrieb ohne Objektiv oder bei der Benutzung von Mikros- oder Teleskopen einstellen lässt. Alufolie, Pappe, Klebeband und Stecknadeln bringen wir mit.

Treffpunkt ist der Brunnen am Kohlmarkt, dann gehts über die Wasserspiele vorm Standesamt zum Springbrunnen vor den Schloßarkaden. Anschließend weiter an den Brunnen vor der Andreaskirche um den Rückweg über Ringerbrunnen und Eulenspiegelbrunnen zum Brunnen auf dem Altstadtmarkt anzutreten.

Keksdose und Kaffeekanne bleiben diesmal daheim - denn es gibt bestimmt Eis und Cappuccino in der Sonne.

Also - wer kommt mit?

LG

vom Zappa und dem kleinen Tiger (…der denkt ümma wenna durchen Loch kiekt anne Püpschau!)

News vom 11.05.2011:

Wir haben Lochschneider und Locheisen organisiert. Was heisst, dass wir die Pappen schon vorher schneiden werden und auch die Alufolie schon auf die schwarzen Pappen kleben möchten, so dass sich jeder nur noch sein Loch stechen muss. Dafür brauchen wir den Durchmesser der Kamera-Body-Verschlußkappe - also das Ding mit der die Kamera mal geliefert wurde. Alternativ dazu mal ein das Objektiv unten messen und zwar die gesamte Breite die auf der Kamera aufliegt und hier posten! Danke! Wir bringen aber auch noch Zeug zum Basteln mit.

Mehr News vom 11.05.2011:

Wir haben eben mal versucht die Löcher zu stechen. Wenn man weiss wie es geht ist alles einfach… aber ein 0,2 mm großes, rundes Loch zu stechen nicht so ganz…, klappt aber! Wir werden nur schwarzes Tonpapier nehmen… Wer eine alte lichtundurchlässige Body-Verschluß-Kappe hat und vorn in der Mitte ein ca. 5 mm Loch reinbohrt, um dann seine Blendenpappe aufzukleben, hat dann eine Lochkamera die er wie ein Objektiv wechseln kann. Haben wir eben so gebaut - klappt Prima!

Noch mehr News vom 11.05.2011:

Das Vorschaubild haben wir eben mit der Lochkamera gemacht!

News vom 12.05.2011:

Es gibt nichts, was sich nicht noch verbessern lässt! Gestern Abend hatten wir noch überlegt, aus welchem dünnen Blech wir die "Luftlinse" der Lochkamera fertigen können - heute entdeckten wir in der Küche Einwegtabletts auf denen immer die lecker Brötchen geliefert werden! Aluminiumblech, 0,13 mm dick! DAS IST ES! Also ein Tablett durch die Spülmaschine geschickt und dann mit der Goldschmiedeschere tranchiert. Zu Hause mit dem Locheisen zehn kleine Scheibchen ausgestanzt und dann die Löcher mit einer Nähnadel eingerieben. 0,3 mm - mit dem Messchieber und 8x Lupe gemessen - sollte passen. Dann noch den Grad mit 1000er Sandpapier herunter poliert. Schöne, runde Löcher. In die Kamera eingebaut und suuuper Bild!

Ach so - wir haben mal 10 von den "Luftlinsen" gemacht…, damit jed(e)r eine abbekommt.

News vom 13.05.2011:

Heute morgen haben wir leider feststellen müssen, das nicht alle "Luftlinsen" die gleiche Qualität haben - schon ein 1/10 mm größeres Loch führt zu sehr unscharfen Aufnahmen. Also, das ganze noch einmal von vorne: Einen Bohrer für 0,3 mm, samt Bohrfutter in den er passt besorgt. Der Bohrer ist jetzt nur 1/2 mal so groß wie eine Stecknadel und lässt sich entsprechend fummelig einspannen. Abgesehen davon, dass er bestimmt schnell abbricht. Das Alublech auf eine Plastikmatte geklebt, 16 Löcher angerissen. Ankörnen vorsichtig mit einer Stecknadel. Und dann gefühlvoll bohren. Bohrständer für den Kleinstschrauber haben wir nicht. Es klapp! Loch um Loch bis alle 16 drin sind. Jetzt den Blechstreifen von beiden Seiten mit 1000er Nasschleifpapier schlichten, um die Bohrgrate zu entfernen. Dann alle 16 mit dem Locheisen ausstanzen. Sind alle Löcher gut geworden? Wozu haben wir noch unser altes Mikroskop? Kontrolle bei 200-facher Vergrößerung: Die eine Hälfte ist schön rund uns sauber, die andere Hälfte nicht zu gebrauchen… So, jetzt noch die "Luftlinsen" von innen mit dem Bohrer ausräumen und auf die schwarzen Pappplatinen kleben. Noch mal unter Mikroskop. O.K. passt. Acht Stück sind fertig - ihr müsst morgen nur noch das doppelseitige Klebeband drunter basteln…
Veranstaltungsart:
Usertreffen
Datum:
14.05.2011, 15:00 Uhr
Ort:
Kohlmarktbrunnen
Kohlmarkt
38100 Braunschweig
Deutschland
Ansprechpartner:
Zappa und der kleine Tiger