
Raffaele, unser zweiter fotocommunity Student hat uns geschrieben und ein wenig zusammen gefasst, was er bisher gelernt hat, was gut und was eher schwierig war in seinem letzten Semester.
Das Studium macht ihm immer noch Freude! Es ist für ihn nach wie vor interessant, in der Gruppe Bilder zu besprechen und darüber zu diskutieren. Das fördert die fotografische Weiterentwicklung und das dafür wichtige, konzeptionelle Denken. Mit den Dozenten zu diskutieren, sich mit den Mitstudenten auseinander zu setzen und auch mal in Büchern zu schmökern, gehört für ihn ebenfalls zu einem effektiven Studium.
Auch mit seiner Klasse ist sehr zufrieden. “Wir sind inzwischen gut zusammen gewachsen. Es ist sehr persönlich, familiär und einfach toll wenn wir uns sehen. Jeder kennt die fotografischen Gedanken der Anderen und man setzt gemeinsam auch einmal eine Idee gegen die Dozenten durch. So eine tolle Klasse hab ich mir in der Schule früher immer gewünscht.”
Auch, wenn ihn die dauerhafte Beschäftigung mit der Fotografie grundsätzlich sicherer macht, hat er manchmal das Gefühl, sich irgendwie dafür zu verbiegen. Er schreibt “man muss konzentriert an seinem Stil weiterarbeiten, auch innerhalb der Aufträge und das ist oft gar nicht so einfach.”
Nach wie vor ist es für Raffaele nicht leicht, neben seinem Job auch noch die nötige Zeit für die fotografischen Aufträge zu finden, die ja ein wesentlicher Bestandteil des Studiums sind. Oft braucht er den Druck des nahenden Abgabetermins, damit er sich die nötige Zeit nimmt, um Ideen für die anstehenden Fotos zu entwickeln. Um mehr Zeit für das Studium aufzubringen arbeitet er momentan nur 4 Tage die Woche. Er schreibt “nun habe ich einen Tag in der Woche mehr zur Verfügung. Es reicht nicht wirklich aus, aber viel mehr geht nicht – ich möchte ja auch satt werden.”
Sein erstes Semesterprojekt hat er mit “sehr gut” bestanden – dazu gratulieren wir ganz herzlich! Diese Semesterprojekte der Fotoschule mag Raffaele besonders, da sie immer frei sind, allerdings auch von Semester zu Semester anspruchsvoller werden. “Das sind die einzigen Aufträge, in denen ich frei meine Gefühle und Gedanken einarbeiten kann, ohne dass mich Grenzen ablenken.”
Momentan arbeitet Raffaele im fotografischen Einzelhandel, in dem er aber langfristig für sich keine Zukunft sieht. Deswegen denkter er auch oft darüber nach, sich nach dem Studium selbstständig zu machen, um mit dem jetzt Erlernten und seiner kreativen Seite seinen Unterhalt zu verdienen.
“Ich warte mal das 3. und 4. Semester ab, was sich da alles noch tut. Sicher ist, dass das alles jetzt mein Leben verändert. Was ich genau weiß ist, dass ich zu 100% da weitermachen werde, wo diese Schule für mich endet – privat, schulisch und auch beruflich.”
Wir wünschen Raffaele von Herzen weiterhin eine gute Zeit, viel Freude und Erfolg!
- Rubriken
- Galerie - Best of fc
-
- Neue Fotos
- Deutsch
- Alle Sprachen
- Fotos mit wenigen Anmerkungen
- Fotos von neuen Mitgliedern
- Wettbewerbe
- Alle Wettbewerbe
-
- Affen
- Kreative Auszeit
- FANTASTISCHE WELTEN
- Portrait

es freut mich auch sehr für dich raffaele.
du bist ein begabter junger fotokünstler mit sehr viel gefühl, emotionen und ideen, manchmal schon unheimlich.
alles gute für deinen weiteren weg…..
du bist was ganz besonderes…
man wird von dir hören und sehen…
:o)
lg angelika
Das hört sich doch schon so erfreulich an, daß man nur wünschen kann, daß es so weitergehen möge.
Alles Gute wünscht
Ilse
.. schön, dass hier so zu lesen. die entwicklung hat man ja auch ein bischen in seinem account verfolgen können, und es ist bestimmt nicht einfach. das alles unter einem hut zu bekommen…
dass da weiterhin 100% kommen.. davon bin ich überzeugt.. und den letzten satz da von gabriala, den wiederhol ich jetz nicht. sondern den schließ ich mich voll und ganz an…. !!!
.. lg an den studenten..
hannes