fotocommunity Student gefunden!

Zusammen mit der Fotoschule-Koeln haben wir hier im Blog den fotocommunity Studenten gesucht. Neben den Bewerbungsmappen samt Arbeitsproben wurde von den Bewerbern auch ein Foto zum Thema “Wie wird die Fotoschule mein Leben verändern?” erwartet. Über diese Fotos habt Ihr per Voting abgestimmt und so die besten zehn Kandidaten ausgewählt – und eben diese zehn stellten sich gestern dem großen Auswahlgespräch in der Fotoschule.
Aber ich wills nicht so spannend machen: Das Stipendium im Wert von 8370 € für die zweijährige Ausbildung an der Fotoschule-Koeln wurde gestern an Tobias Müller (23) aus Duisburg vergeben! Tobias’ Foto machte im Voting den zweiten Platz und er konnte nicht nur Euch, sondern auch die Fotoschule von sich und seinen Arbeitsproben überzeugen.
Tobias studiert Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Uni Duisburg-Essen und fotografiert seit seinem 17. Lebensjahr. Seitdem verbringt er jede freie Minute mit seinem Hobby, das er später zum Beruf machen möchte. Tobias sieht die Ausbildung an der Fotoschule als perfekte Ergänzung zu seinem Studium.
Hier sein Statement über den Verlauf des Auswahlgesprächs:

Das Bewerbungsgespräch hat sehr nett begonnen. Ich wurde direkt vor der Tür empfangen und von dort aus bis in die Räumlichkeiten der Fotoschule Köln begleitet; dort angekommen, begann auch sehr zügig das Gespräch. Nach dem herzlichen Empfang hatte ich gehofft, dass es nun so weitergeht. Das waren aber auch nur Wunschvorstellung, denn ich musste mich der scharfen aber konstruktiven Kritik von Fotoschulen-Chef Oliver Rausch stellen. Nach Ende des Gesprächs und gezeichnet von den Anstrengungen erfuhr ich dann, dass ich das Stipendium bekomme. Ich kann nicht beschreiben, was ich in dem Moment empfunden habe. Ich wollte dieses Stipendium unbedingt haben und als ich es dann wirklich bekommen habe, konnte ich es letztendlich nicht fassen. Ich bin der fotocommunity und der Fotoschule Köln für diese Chance unglaublich dankbar und werde alles daran geben ein würdiger fc-Student zu sein!

Wir wünschen Tobias alles Gute für seine Ausbildung und gratulieren ganz herzlich! Natürlich werden wir Tobias regelmäßig besuchen und hier im Blog über ihn und den Verlauf seiner Ausbildung berichten.

23 Kommentare


  1. Den ausführlichen Kommentar von Ninnick Nick kann ich nur unterstreichen! Man kann gar nicht genug Kontakte über sein Netzwerk pflegen!!!!
    Im Medienbereich, insbesondere in der Fotografie, ist mittlerweile ein knallharter Verdrängungs-Wettbewerb entstanden. Die Entwicklung habe ich seit 1995 miterlebt, als aus Kostengründen bei der Rhein-Zeitung nur noch freie Mitarbeiter eingestellt wurden, die fotografierten und ihre Berichte schrieben. Doch etliche Laien haben auch viel Ausschußware produziert, bis da mal eine brauchbare Fotostrecke dabei war. Das Resultat: bei wichtigen Terminen wurde auf den bewährten gelernten Fotografen zurückgegriffen.
    Durch den Einzug der Digitalfotografie war Fotografieren plötzlich für viele ein erschwingliches Hobby, mit denen man kostengünstig Fotos produzieren konnte.
    Weitere Folgen: Die lokalen Redaktionen der Rhein-Zeitung wurden aus Kostengründen alle dicht gemacht. Die Redakteure haben davon übrigens aus den Medien erfahren…;-)
    Gleiches gilt für die TV-Sender. Drehte man bis 2005 noch mit 4 Leuten je Bericht (Redakteur, Ton, Cutter, Kameramann/frau) mit schwerer Kamera, Licht und Tonangel, so erledigt dies jetzt kostengünstig ein einziger Videojournalist, der mit hochauflösender, preisgünstiger Digitalkamera alles aus einer Hand anbietet: Recherche, Dreh, Schnitt, Vertonen (am eigenen PC). Im Klartext: Kostete früher ein Sendebeitrag 5.000 € Produktionskosten, so sind es heute knapp 800 €.
    Fazit: Nur die Spezialisierten können hier bestehen, also Leute mit Fachwissen in Spezialgebieten und Kontakten.
    Wer in diesem Wettbewerb bestehen will, kann dies nur mit der Marktnischenpositionierung: Also dem Kunden einen USP, bzw. den Zusatznutzen zu seinem Produkt / Dienstleistung anbieten. Jeder sollte sich fragen: Was kann ich gut? Und genau das dem Markt anbieten. Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen bzw. auf allen Gebieten der Guru sein.
    Also: Wer steht für welche Marke? Ich gebe mal einige Beispiele: Guido Karp – internationaler Konzertfotograf! T-OMEX – mein “Endzeitfotograf”, polarisierender Künstler! Ja-Lee – ausdrucksstarke Künstlerin und Model, Karl Louis – der “die schönsten Frauen-Hintern der Welt fotografiert”, BrownZ – der geniale Bildcomposer getreu dem Motto: “Ich mach mir die Welt/Frau, wittewittewitt sie mir gefällt”… ;-) etc. Kann aus Platzgründen jetzt nicht alle aufzählen, seufz…
    Was haben diese Künstler alle gemeinsam? Sie spezialisieren sich. Und damit heben die sich von der Masse ab, die meinen, mit der Bezeichnung “Fotodesign” auf ihrer aufgemotzten Flash-Seite schon ein Fotograf zu sein.
    Weiteres Beispiel: Schau Dir mal Madonna an. Die hat die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und ihrer Plattenfirma “Warner” den Rücken gekehrt. Seit 2007 wurde mehr Umsatz durch Konzerttickets generiert als durch den Tonträgerverkauf. Bingo! Die Misses unterschreibt bei einer bis dato völlig unbekannten Konzertagentur. Wer heute noch meint, als “Superstar” viel Geld mit Platten zu verdienen, den kann ich nur müde belächeln… Der einzige, der das noch nicht kapiert hat, ist Robbie Williams. Aber dessen Plattenfirmen EMI ist ja eh von Heuschrecken übernommen worden. Eine Frage der Zeit, wann die den rausschmeissen…
    Fazit: Einen genialen Künstler und Fotografen kann kein Hilfswilli der Welt ersetzen. Man muss sich von dem Einheitsbrei abheben. Ein Netzwerk knüpfen.
    In diesem Sinne: Alles Gute und viel Erfolg!
    Grüße, Stefanie

  2. Es wären sicherlich weitaus mehr Bewerber geworden, wenn die Entfernung nicht eine grosse Rolle gespielt hätte. Glückwunsch und nehm es als Chance für die Zukunft.LG Cimberly

  3. ..alles gute und mach was draus..und arbeite hart….und wenn du die nötige inspiration auch mitbringst , wird das was werden…

  4. …da wünsche ich auch dem Tobi viel Glück !!! und –
    …weiterhin viel Erfolg – und das meine ich über die
    …die (abgesicherte) Ausbildung hinaus.
    …Atelier 4 Foto – schreibt mir einerseits aus der Seele
    …mit ihrer desillusionierenden aber realistischen
    …Darstellung über Medienwissenschaften.
    …Dabei hat sie allerdings vergessen zu erwähnen,
    …daß die Arbeit die Du auf Grund Deiner fundierten
    …Ausbildung zu leisten in der Lage sein wirst, – immer
    …weniger geschätzt wird und auch immer weniger wert
    …sein wird, da -leider – viele Kunden nur über kaufmannische
    …Bildung verfügen,- und an sonsten eher Deine/unsere
    …Arbeit laienhaft einschätzen und beurteilen.
    …Leider wird inzwischen auch oft auf die Zwischenschaltung
    …einer kompetenten Werbeagentur verzichtet, – so frei
    …nach dem Motto: “…das was die können können wir auch…”
    …Sogar hier in der FC bedient man sich eines billigen
    …(an der Unverschämtheitsgrenze angelangten)
    …AMATEUR-Wettbewerbs um die Kosten zu ersparen,
    …die durch Bezahlung der Jobs zu deren Bearbeitung
    …Du nach Deiner Ausbildung in der Lage sein solltest,
    …einzusparen.
    …Ungeachtet der von Atelier 4 Foto beschriebenen basialen
    …Recherchen, die das Konzept einer Kampagne bilden,
    …zu berücksichtigen.
    …In meinen 27 Jahren als Dipl. Fotodesigner habe ich
    …mehr als ein Dutzend Azubis über die Prüfung gebracht,
    …unzählige Praktikanten ihren kurzen Traum leben lassen.
    …Viele treffe ich ab und an wieder
    …aber ich muß leidvoll erfahren, daß immer weniger
    …in der Lage sind, – davon zu leben.
    …Leider stelle ich immer öfter fest, – daß auch die
    …letzten Schaumschläger sich behaupten können.
    …Man brauch nur überall “Fotodesigner” unter seine
    …Bilder zu schreiben und ne Website in Flash in der
    …man wirklich jeden Effekt eingebaut hat…um zu
    …beeindrucken –
    …und schon stehst Du mit Deiner Ausbildung da.
    …Durch die inzwischen einfache zu beherrschende Technik
    …ist der qualitative Unterschied für Laien
    …nicht mehr soooo eindeutig und offensichtlich.
    …Mache Dich also auf einen harten Verdrängungswettbewerb
    …gefasst, – und verliere das “später und danach” auch in der
    …Ausbildungszeit niemals aus den Augen.
    …Damit meine ich auch das Aufbauen und Pflegen von Kontakten.
    …Auch,- wenn das was Du lernst nicht im unmittelbaren
    …Zusammenhang mit dem was Du Dir in romantischen
    …Fantasien vielleicht (!) zusammenspinnst – zu stehen scheint,
    … – sondern eher der oben geschilderten “Staubtrockenheit”
    …entspricht.
    …So,- ist etwas länger geworden als ich beabsichtigt hatte.
    …Ich habe meine Bedenken ob ich einem jungen Menschen die
    …Empfehlung geben könnte Deinen Weg einzuschlagen.
    …Aber hoffen wir, daß dort wo ein Wille ist auch ein Weg ist.
    …Und daß dieser lang und breit genug ist, – !
    …Und so – auch von mir nochmals
    …die besten Wünsche für Deinen weiteren Berufsweg und Erfolg !!!
    ____________________________________ vom Nick und Nina

  5. Vielen Dank für die vielen Glückwünsche!!!
    Kann es nun auch kaum erwarten, bis die Ausbildung dann endlich (in knapp 3 Wochen) startet ^^
    lg
    Tobi

  6. Herzlichen Glückwunsch!!!!!
    Auf einen Platz kommen bis zu 5.000 Bewerbungen, samt Arbeitsproben. Du hast es geschafft!
    Noch ein Tipp von mir: Nimm jede konstruktive Kritik der Dozenten / Profs dort an, schau links und rechts, wie andere arbeiten, dann entwickle Deine eigene Handschrift. Du kannst nur profitieren davon!!!
    Noch etwas an die Dauerkritiker: Habt Ihr Euch jemals mal im Studienfach Medien- und Kommunikationswissenschaften eingeschrieben??? Nee, wahrscheinlich nur vom Hören-/Sagen irgendwas zusammenphantasiert…
    Besorgt Euch doch mal einen Gasthörerschein und schaut mal in eine Vorlesung rein (Gasthörerschein kann jeder an der jeweiligen Hochschule beantragen, sogar ohne Schulabschluss!, da das Grundgesetz, Art. 5 Meinungsfreiheit aus allen frei zugänglichen Quellen erlaubt. Somit auch an der Hochschule).
    Im Klartext: Medien- und Kommunikationswissenschaften sind staubtrockene Fächer, in denen man olle Statistiken büffeln muss, also Wahrscheinlichkeitsberechnungen und Affinitätsindexe berechnen muss, damit man die Kontaktwahrscheinlichkeiten der Rezipienten für Werbekampagnen berechnen kann, z. B. eine Werbeanzeige in einer Printausgabe. Wie hoch ist die Kontaktwahrscheinlichkeit der Leser mit welcher/welchen Ausgabe(n), wer liest welche Zeitung wie lange, wann wurde welche Anzeige betrachtet etc.
    Und daraus folgt dann die Ableitung für Kommunikationsdesigner, einen entsprechenden Entwurf für ein Werbemedium zu kreieren, also z. B. ein Werbeplakat zu gestalten, dass von möglichst vielen Menschen wahrgenommen wird, z. B. durch Typo, Bildaufbau, Bildfolge, Schnittfolge (Print- und Digitalmedien bzw. Film) etc.
    Weitere Einsatzmöglichkeiten: Medien- und Mediaagenturen, Werbeagenturen etc.
    Fazit: Medien sind staubtrockene Materie und haben so gar nichts von dieser ach-so-tollen-Kreativität. Die kann man hingegen als Fotograf eher ausleben und direkt die Bildideen umsetzen. Die Idee im Kopf kann kein Mensch ersetzen.
    Fazit: Noch etwas Positives hat dieses Voting gezeigt: Die kollektiven Nutzer der FC haben einen ähnlichen Geschmack, sonst wäre das Siegerfoto nicht so weit vorne platziert gewesen.
    Von einem Casting-Opfer zu Reden, ist absoluter Blödsinn. Wir sind hier nicht beim Unterschichtenfernsehen, wo Kandidaten zielgerichtet verheizt werden und nur der Produzent der Sendung sich eine goldene Nase verdient, sondern hier hat ein Kandidat gewonnen, der mit seinen Bildern Erfolg hatte und nun seinen eigenen Weg geht.
    Also: Viel Erfolg hier in Kölle!!!!!!! Ich freue mich auf Deine Studi-Blogs hier!!!!
    Grüße, Stefanie

  7. Hey, gratulation! ich habe gelesen, dass du dein hobby als beruf machen willst, das finde ich echt toll! ich will auch mein “hobby” als beruf machen, und es freut mich zu sehen,dass es schon leute gibt die das schaffen, das gibt mir energie, weiter darauf zu bestehen! wenn man etwas unbedinft machen will, ist es möglicher, dass sich das verwircklicht. ich wünsche dir alles gute!

  8. Ein typischer “HGB”-Studi mehr…
    Was nicht anders zu erwarten war…

  9. Einem Kommunikations- und Medienwissenschafts-Studenten ein FotoSchulStipendium zu übergeben ist natürlich so sinnvoll, wie einem Scharfschützen ne Mitgliedschaft im örtlichen Schützenverein von Castrop-Rauxel zu schenken.
    Gratulation! x_x

  10. Ich gönne es dir. Gatulation zu dem Stipendium. Deine Bilder gefallen mir auch.
    Viel Erfolg mit der Ausbildung.
    LG Thomas

  11. wie Roland Klecker :)

  12. Gratulation erst mal an den FC-Studenten.
    Mich würde jetzt aber auch interessieren, wer sich hinter den Bewerbern verbirgt. Denn mir hat durchaus das ein oder andere Bild gut gefallen und ich würde dann gerne mehr von dem ein oder anderem sehen.
    lg
    silvia

  13. Gratulation!!
    @Juri: Einfach lesen:
    ber diese Fotos habt Ihr per Voting abgestimmt und so die besten zehn Kandidaten ausgewählt – und eben diese zehn stellten sich gestern dem großen Auswahlgespräch in der Fotoschule.
    Liebe Grüße,
    Gabriela

  14. herzlichen glückwunsch!
    behalte dich im auge … ;)
    viele grüße, armin

  15. Ebo -

    GLÜCKWUNSCH !!!
    jetzt liegt es bei Dir – gib Gas !

  16. Hmm, soll man Dir jetzt gratulieren, oder soll man Dich bedauern?
    Von FC Mitgliedern gewählt worden zu sein ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ;-).
    Ich hoffe nicht, dass Du zum “Casting-Opfer” wirst.
    Naja, Du machst das schon.

  17. suupppiiii – wünsch dir alles gute und viel spass. und nie unterkriegen lassen :-)
    lg
    erika

  18. Herzlichen Glückwunsch!!!!