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So gelingen auch Anfängern gute Fotos zu Weihnachten

Weihnachtliche Motive Kristbaumkugeln

Weihnachtliche Motive Kristbaumkugeln

Achtung – unsere Tipps heute richten sich vor allem an die Anfänger unter Euch!

Der heilige Abend mit seinen glitzernden Lichtern steht kurz bevor und ein paar gelungene Erinnerungsfotos wären doch ganz nett. Vielleicht ein paar vom wundervoll geschmückten Tannenbaum, den Kindern beim Geschenke auspacken oder vom gemeinsamen Singen. Doch die Lichtbedingungen in weihnachtlichen Räumen sind denkbar schlecht und die roten, weit aufgerissenen Pupillen direkt angeblitzter Kinder will eigentlich niemand sehen.

Richtig Blitzen
Wenn überhaupt geblitzt werden muss, sollte der Blitz nicht direkt aufs Motiv gerichtet sein. Grell ausgeleuchtete Gesichter und starke Schlagschatten sind typische fotografische Anfängersünden solcher komplexen Lichtsituationen. Richtig ist es “indirekt” zu blitzen. D.h. Blitz nach oben richten und die Zimmerdecke anblitzen oder vielleicht einen Diffusor nutzen. Das geht natürlich nur, wenn ein separater Aufsteckblitz vorhanden ist. Diese Möglichkeit haben leider viele Kompaktkameras nicht. Generell ist Blitzen eher zu vermeiden,  da besonders die in Kameras integrierten Blitze jegliche Lichtstimmung zerstören. Zum Thema “Blitzen” bei solchen Gelegenheiten könnte man Bücher schreiben – deswegen hier nur sehr Grundlegendes.

Stativ benutzen, Isowert erhöhen oder passendes Motivprogramm einstellen
Besser als der Einsatz des Blitzes sind die Nutzung eines Stativs und die Erhöhung des Isowertes. Viele neuer Kompaktkameras bringen eigentlich ganz gute vollautomatische Szenenprogramme (Night Shot oder Ähnliches) mit, die brauchbare Ergebnisse produzieren. Also bevor es losgeht bereits am entsprechenden Rädchen drehen, damit man nicht alles mit der “Sonne, Meer, Urlaub” Einstellung fotografiert, die noch eingestellt war.

Frühzeitig fotografieren
Das gilt nicht nur für Hochzeiten – da wird häufig schon das Ankleiden der Braut dokumentiert – auch vor dem eigentlichen Fest können bereits originelle Fotos gelingen. Das Schmücken des Baumes, Anzünden der Kerzen, das ungeduldige Zappeln der Kinder vor der Bescherung und so einiges mehr ergibt tolle Bilder, die man sich später einmal gemeinsam mit viel Spaß ansehen kann.

Nah ran gehen
Das Kind beim Auspacken der Geschenke ist ein Motiv, bei dem der Heizkörper im Hintergrund stört. Reduziere den Bildausschnitt auf das Wesentliche, indem Du näher heran gehst oder die Zoom-Funktion Deiner Kamera nutzt. Kinder möglichst auf Augenhöhe fotografieren, so erhältst Du deutlich ansprechendere Fotos, als wenn Du die Kinder einfach “von oben herab” fotografierst.

Details einfangen
Es muss nicht immer nur der Baum oder die Familie sein. Bringe Abwechslung in Deine Fotoserie, indem Du verschiedene Details zu Bild bringst – das zerknüllte Geschenkpapier auf einem Haufen, die halb angebissenen Zimtsterne oder Kerzen, die sich in Christbaumkugeln spiegeln.

Perspektive wechseln
Experimentiere auch einmal mit ungewöhnlichen Perspektiven. Lege Dich auf den Boden und fotografiere so Tannenbaum, Geschenke oder das ganze Geschehen drum herum. Gehe vor die Türe und fotografiere von draußen ins weihnachtliche Zimmer hinein.


So, das wärs fürs Erste. Fallen Euch noch sinnvolle und kompakte Tipps ein, die man einem “Weihnachtsabendfotografieanfänger” auf den hell erleuchteten Weg mitgeben könnte? Wenn ja, immer her damit, wir sind gespannt, was noch so zusammenkommt.