Brandneu – Smartphone mit 41-Megapixel-Sensor

41Megapixel.JPG
Bildquelle: Nokia
Auf dem “Mobile World Congress 2012” in Barcelona stellte Nokia kürzlich sein Modell “808 Pureview”, ein Symbian-Smartphone mit einem 41-Megapixel-Sensor vor. Zuerst dachten wir an einen Aprilscherz – ein Handy mit einem 41-Megapixel-Sensor? Hörte sich erst einmal nach sinnlosem Megapixelaufrüsten auf klitzekleinen Sensoren an, wie wir es ja vom Markt der kompakten Digitalkameras her kennen.
Doch die Maße des verbauten Sensors, der mit einer Diagonalen von 1/1,2-Zoll (10,7mm × 7,5mm, Pixelgröße 1,4 Mikron) größer ist, als viele Sensoren bei Kompaktkameras, machte uns dann doch neugierig. Der Sensor spielt also durchaus in einer, auch für etwas anspruchsvollere Fotografen interessanten Liga.
Cnet schreibt:
“Jetzt kommt allerdings die Auflösung ins Spiel. So groß der Sensor auch ist, den Platz teilen sich irrsinnig viele Pixel – 41 Millionen, um genau zu sein. Wer sich in Arithmetik übt oder der Einfachheit halber in Nokias Datenblättern wühlt, findet heraus, dass für einen Pixel 1,4 Mikrometer beziehungsweise Mikron Platz bleiben. Und genau diese 1,4 Mikrometer geben uns einen Anhaltspunkt dafür, wie gut – oder schlecht – die Fotos jetzt tatsächlich werden.
Die bereits erwähnten Profi-DSLRs erreicht das Nokia 808 PureView natürlich nicht. Die bereits erwähnte Phase One P65+ kommt auf ganze 6 Mikron, die Nikon D800 bewegt sich bei rund 5 Mikron, und Canons EOS 1D X bietet etwa 7 Mikron. Stattdessen ordnen sich die Bildpunkte des Nokia-Smartphones – was für ein Handy immer noch sehr beachtlich ist – in der Kompaktkamera-Liga ein. Die allermeisten aktuellen Digicams mit einer Sensorgröße von 1/2,3 Zoll und 12 Megapixeln Auflösung bieten ebenso große Pixel.”
Wer sich für die technische Seite des Konzepts interessiert – hier gehts zur Erklärung von Nokia (englisch). Auch Beispielbilder des 808 gibt es schon.
Natürlich wird das Ganze auch bereits in den Foren der fotocommunity diskutiert. Hier und hier kann man mitreden oder auch einfach nur mitlesen.


http://www.cnet.de/