Kamera & Kälte: Was ist zu beachten?

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Brrrrr, kalt draußen. Die derzeitigen Temperaturen machen nicht nur Mensch, sondern auch Material zu schaffen. Wir haben Euch hier ein paar gute Tipps zusammengestellt, die Eure Kamera vor Kälteschäden schützt und Euch das Fotografieren bei sibirischen Temperaturen erleichtert.

  1. Am besten immer zwei Akkus mitnehmen, da diese bei Kälte weniger Leistung bringen.
  2. Akkus körpernah (Hosentasche) transportieren und immer nur bei Bedarf einsetzen
  3. Bei Temperaturen ab -20 Grad die Kamera während des Nichtgebrauchs unter der Jacke tragen.
  4. Die Kamera nicht sofort aus dem geheizten Wohnzimmer in den kalten Wald tragen, sondern eine Stunde vor Beginn des Fotoausflugs an eine geschützte, kühle Stelle legen, damit die Kamera keinen extremen Temperaturunterschied überwinden muss.
  5. Ist die Kamera so richtig kalt geworden, NICHT sofort mit ins Haus nehmen, sondern erst einmal im Auto oder in der Garage zwischenlagern, damit sie sich langsam temperiert.
  6. Tritt Kondenswasser/-reif auf, Kamera grob abtrocknen und an einen zugigen, nicht zu warmen Ort legen.
  7. Vorausschauend die kleinen Tütchen mit Trockengranulat sammeln, die oft in den Verpackungen vieler Geräte liegen. Eine Handvoll davon in der Kameratasche bindet viel Feuchtigkeit.
  8. Fingerhandschuhe mit feinen Kuppen erleichtern die Bedienung der Kamera bei Kälte ungemein und halten die Finger warm.

In unseren Foren wird das Thema Kälte und Kamera immer wieder gerne ausführlich besprochen. Aktuell kann man hier mitdiskutieren: Fotografieren bei -20 Grad? Auch in den vorherigen Jahren war das Thema anscheinend ein Dauerbrenner. Wir danken Heiko Me. fürs Zusammensuchen.
2011: Fotografieren bei Kälte – 2010: Kamera raus in die Kälte – 2008: Kälteempfindlichkeit ?! – 2007: SLRs und Kälte.
Glücklich ist, wer bei diesen Temperaturen ein paar Outdoor-Fotohandschuhe besitzt. Wer bisher ohne sie auskommen musste, kann eines von insgesamt fünf Paaren gewinnen, die uns FOTO KOCH freundlicherweise für kalte Fotografenhände zur Verfügung gestellt hat.
Jeder, der uns bis 16. Februar etwas zu seinen Erfahrungen mit der Fotografie in der kalten Jahreszeit schreibt, kommt in den Lostopf. Habt ihr vielleicht besondere Tipps, die wir noch nicht aufgeführt haben, oder eine kleine Geschichte zur Fotografie in Schnee und Eis?
Ausserdem suchen wir auf diese fototechnisch brilliante Frage von Thomas Madel noch eine Antwort: “Kann ich, wenn ich wieder Zuhause bin, die kalten Daten direkt von meiner CF-Karte laden oder beschlagen die Bilder dann?” Wer kann weiterhelfen?


Infos zum Sponsor der Outdoorhandschuhe:
FOTO KOCH – moderne Technik gepaart mit Erfahrung und Tradition seit 1920.
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76 thoughts on “Kamera & Kälte: Was ist zu beachten?


  1. Liebe Gabriela!
    Danke für die tollen Tipps fürs fotografieren bei Extrem kalten Temperaturen! Ich habe mich in dieser einen Woche nicht getraut, die Cam mit hinaus zu nehmen!
    Liebe Grüße,
    A.C.

  2. Nie wieder kalte Finger – Gewinner der Fotohandschuhe gefunden

    Das nächste Schneetief kann kommen – zumindest für die fünf Gewinner der Kaiser Outdoor-Fotohandschuhe, die wir im Blogartikel “Kamera & Kälte: Was ist zu beachten?” verlosten. Diese fotocommunity Fotografen dürfen sich jetzt freuen: M. Sabine Falko S…

  3. Ich verpacke die Kamera bevor ich zurück ins Warme gehe in eine Plastiktüte, knote diese zu und packe sie in den Rucksack. Damit hatte ich bisher keinerlei Probleme mit Kondenswasser. Vorher natürlich die Speicherkarte rausnehmen, ansonsten heisst es ein paar Stunden warten bis sich die Kamera erwärmt hat.

  4. toscana -

    Die Kamera beschlägt erst, wenn sie in warme Räume kommt(wie die Brille).Um sie davor zu schützen, stecke ich sie in eine Plastiktüte, bevor ich rein gehe. Dann kann die warme Luft garnicht hin. Stufenweise anwärmen mache ich auch.
    von toscana

  5. Seabine -

    Ich benutzte beim Fotografieren Winterreithandschuhe. Diese sind relativ dünn, anschmiegsam, biegsam und behindern kaum. Außerdem gibt es sie mit leichtem Grip, was das Bedienen der Kamera erleichtet. Ich habe sie bisher allerdings nur bis -14 Grad testen können.

  6. Stundenlanges Fotografieren bei niedrigsten Temperaturen kann der Foltograf nur mit Handschuhen überstehen. Diese behindern allerdings Einstellungen und Auslösen.
    Wer trotzdem die Handschuhe auszieht und das auf Minusgrade heruntergekühlte Metall einiger Objektive öfters und länger anfaßt, riskiert Erfrierungen oder Hautschäden.

  7. ich benutze ein vorher im backofen aufgewärmtes Kirschkernkissen welches dann im fotorucksack deponiert als dauerhafter wärmespeicher für die Kameraakkus etc. dient . das Kissen hält die wärme länger als die üblichen Wärmekissen beim Discounter geholt und ist auch biologisch und auf dauer preiswerter und hilft auch bei einem Hexenschuss für den Fotografen…………….

  8. steltaa -

    Also ich war mit meiner Kamera bisher auch bei jeder Temperatur, der letzten Wochen unterwegs und hatte keine Probleme, außer mit der Leistungsfähigkeit der Akkus, aber dafür hat man ja Ersatz;).
    Mein Tip für dieses Wetter sind dünne langfingrige Fahrradhandschuhe. Die schützen relativ gut vor der Kälte und behindern die Kamerabedienung in keinster Weise. Daher die perfekte Wahl für das vorherschende Wetter da draussen!! Um die kalte Kamera nicht die ganze Zeit in der Hand tragen zu müssen, nutze ich (bei schweren Teles) entweder ein Einbeinstativ und lege die Kamera über die Schulter oder einen Kameragurt wie den Sunsniper.
    Viel Spaß da draussen!
    Gruß Florian

  9. Mit sofort raus in die Kälte sehe ich kein Problem. OK, nutze auch einen Fotorucksack, wo sich die Ausrüstung etwas langsamer aklimatisieren kann.
    Zurück in die Wohnung ist Vorsicht geboten.
    Einfach einen saubere Tüte verwenden und die Kamera luftdicht einpacken. Dann im Fotorucksack langsam “auftauen” lassen. Wer die Bilddaten sofort verwenden möchte sollte die Speicherkarte vorher entnehmen und im Portemonnaie auf nahe “Körpertemperatur” bringen. Dann ist natürlich ein Kartenleser notwendig.
    Bzgl. Handling im Freien niemals die Kamera und Zubehör (z.B. Filter) anhauchen. Finger immer schön warm halten. Da kann man bei Bedarf auch mal für einige Sekunden ohne Handschuhe arbeiten, dann sofort die Handschuhe wieder an. Diese chemischen Taschenwärmer (vorher aufkochen) helfen auch prima ! Falls ein Stativ zum Einsatz kommt sollte auch hier auf Kondenswasser geachtet werden, damit es nicht zu Korrosion kommt. LG und ganz viel Spaß im Freien, Thomas

  10. Pffft… Alles Quatsch mit unter die Jacke packen und anderen Spirenzkes. Ich habe erst vor ein Paar Tagen den Bericht von einem Fotografen gelesen der mit seiner Nikon am Polarkreis war:
    http://www.offthebeatentrack.at/Russland/Jakutien/Jakutien.html
    Ich bin selbst lezte Woche bei -18 Grad 2 Stunden mit der Kamera am Gurt unterwegs gewesen – und nichts ist passiert. Also locker machen und sich am tollen Winterwetter erfreuen ;-)

  11. BuLiChe -

    Da ich “Rollipilotin” bin,
    kommt meine Bridgekamera,
    bei Nichtgebrauch und diesen
    eisigen Temperaturen in
    meinen Fußsack.
    Nicht zu nah am Körper aber
    auch nicht zu kalt.
    LG Annett

  12. Hab mir für die Kamera eine gefütterte Kameraschutzhülle besorgt.
    Die ist gegen Kälte, Regen und Staub geeignet.
    Ersatzakkus hab ich in einer kleinen Luftpolsterfolie verpackt und
    beim Außeneinsatz verstau ich die in der Hosentasche.

  13. Holcus -

    Moin, ein Trick gegen das Kondenswasser: die kalte Kamera noch in der kalten Umgebung, in der kalten Luft (in der sich also wenig Feuchtigkeit befindet) in eine Ziploc-Plastiktüte packen. Das sind die Gefrierbeutel mit dem luftdichten Verschluss. Evtl noch Silica-Gel Beutel dazupacken. Dann die Kamera in der Tüte auf Zimmertemperatur bringen, dann auspacken. Die Kamera ist jetzt genauso warm wie die Raumluft, es kondensiert also nichts mehr. Cheers!

  14. Einfach eines dieser selbstwärmenden Kissen (die die man knicken muß damit sie sich aufwärmen, normalerweise als Handwärmer gedacht) in den Rucksack legen. Aber Achtung, die Kissen werden sehr heiß, ggf. in ein Handtuch einpacken, damit die Kamera keinen Kälteschock bekommt, wenn ihr sie aus der Tasche nehmt.

  15. Thema Beschlagen:
    Ich habe ne Fototasche, die sich langsam an die Umgebungstemperatur anpasst. Das hat noch nie Probleme gegeben.
    Schlimmer als das Beschlagen finde ich, dass die Akkus in der Kamera nur ganz kurz halten, wenn es draußen so saukalt ist.

  16. AFF -

    Ich transportiere meine Canon immer in einer Kühlbox, wenn ich im Winter meine Fotos in geschlossenen Räumen machen muß. Dann ist sie von zuhause aus warm und wenn ich sie am Einsatzort auspacke muss ich nicht mit beschlagenen Gläsern rechnen oder sie hoch temperieren.

  17. Die Fototouren bei diesen Temparaturen fallen bei mir sowieso kürzer aus, als in den wärmeren Jahreszeiten. Wenn’s dann zurück in’s warme geht, darf die Kamera gaaanz langsam im Hausflur auftauen – und der Fotograf bei warmen Getränken! ;-)

  18. In den Pausen Kamera unter die Jacke – finde ich nicht so gut da sie beschlagen kann, ganz besonders wenn man Sport macht und schwitzt.
    Zur Frage: Selber würde ich schon nachsehen ob die CF Karte feucht ist. Feuchte Karten können schon zu Problemen führen.

  19. Günstige Wollfingerhandschuhe kaufen und die Zeigefingerkuppe (die des Handschuhes…!) ein kleines Stück abschneiden – fertig ist der Fotohandschuh ;-)
    Als Kamera-Beutel zum langsamen Aufwärmen nutze ich große Gefrierbeutel mit Zipper zum luftdichten verschließen oder aber entsprechende Verschluß-Klammern…

  20. Also ich hatte mit meiner neuen Kompaktkamera Nikon S8200 das Problem, daß bei der Kälte der Zoom nicht mehr richtig funktioniert hat. Eien Weile in die Jackeninnentasche gesteckt, danach gings wieder…

  21. Bei längeren Fototouren im Kalten einfach eine Thermoskanne mit Tee im Rucksack mitnehmen!
    Wärmt ungemeine, wenn man eine Pause macht und sich die kalten Hände an der Tasse wärmen kann! ;)
    Und bevor ich wieder ins Warme gehe, nehme ich die Speicherkarte raus, und lasse diese dann langsam aufwärmen, was nämlich nicht so lange dauert, wie die Kamera komplett aufzuwärmen.
    Die Kamera kommt drinnen sofort samt Tasche in eine Plastiktüte und darf sich dann 3 Stunden lang aufwärmen, während ich schon die Fotos begutachten kann! ;)
    Das Problem mit den beschlagenen Bildern ist wirklich nicht zu unterschätzen. Aber wenn das Problem öfter auftritt, sollte man vielleicht überlegen, sich eine wetterfestere Speicherkarte zuzulegen oder aber nur bei wärmeren Temperaturen draußen fotografieren! *fg*

  22. Da ich der Nacht- und Restlich-Fotografie fröne und es Nachts meistens frischer ist als am Tag ist, bediene ich meine Kabelfernbedienung immer von der Hosentasche aus. So hat man wenigstens zwischendurch warme Hände. Um keinen “Temperatursturz” im Kamerainnern auszulösen, versuche ich bei Frost außerdem draußen einen Objektivwechsel zu vermeiden.

  23. Noch eine Anmerkung wenn man keine Fotohandschuhe hat. 15 Minuten vor der Tour seine Hände mit Kälteschutz-Creme einreiben Kosten ( ca 3 € )und dann hält man es schon 2-3 Stunden auch ohne Handschuhe aus . Ich mache das so.Einen Anmerkung da mein Bruder auf die anderen Dinge eingegangen ist. Gruß Sabine

  24. Zu eurem Thema Kameras bei der zur Zeit vor herschenden Kälte muss ich Euch sagen das die Tipps gut sind, nur Kamera in die Jacke ist total falsch da sich erstens Kondenswasser bildet und zweitens die Kamera ständig einem Temperaturschock ausgesetzt ist. Ich habe Sie in meiner Kamera Tasche XXL diese ist zusätzlich gepolstert und 10 bis 15 Beutel Blaugel sind in ihr dri. Zudem habe ich den Boden mit einer Schaumstoff Styropor Variante ca 2 cm dick isoliert auch die Seiten sind Isoliert aber nur 1 cm. Durch dieses Verfahren ist die Kamera immer Einsatzbereit. Akkus sollte man jedoch am Körper tragen und 2 Zusatz Akkus sind eigentlich angebracht, besonders bei längeren Touren. ( Bei mir sind es manchmal 4 bis 5 Stunden in Wald und Flur des Harzes) und da braucht man eben doch einen dritte Akku.
    Isolationen aus diesen Styropor Schaumstoff kostete bei meiner Tasche mal gerade 15 Euro und diese sollten einem für seine Kamera nicht zuviel sein..

  25. Ich lege meine Camera in die Fototasche und lege ganz viel Trockengranulat dazu,so ist meineCamera vor Feuchtigkeit geschützt.Auch überlege ich mir vorher was ich fotografieren möchte und halte mich nicht allzu lange bei Kälte drausen aus.Leider habe ich noch kein Fotohandschuhe,sie kämen mir daher sehr gelegen…..
    lg Karin

  26. Bei den Tütchen mit Silica-Gel ist jedoch zu beachten, dass diese irgendwann gesättigt sind und nichts mehr aufnehmen.
    Das enthaltene Silica-Gel verhält sich hygroskopisch und zieht permanent Feuchtigkeit bis zur Sättigung an. Viele der gesammelten Tütchen sind somit eigentlich unbrauchbar, es sei denn, sie wurden bei Temperaturen über 80°C für mehrere Stunden wieder reaktiviert.
    Zudem sind diese Tütchen auch je nach Hersteller nicht immer gesund und gehören eigentlich in den Sondermüll.
    Ich bin eher für den langsamen Übergang bei großen Temperaturunterschieden.

  27. Mein Super-Tip, diese Tütchen mit dem Silica-Gel in die Fototasche zu packen, wurde ja schon genannt :-)
    ansonsten versuche ich die Kamera auch langsam an die Kälte und auch langsam wieder an die Wärme zu gewöhnen. Bisher hatte ich nie Probleme, aber mehr als minus 10 Grad habe ich noch nicht ausprobiert, denke aber mit ein wenig Vorsicht kann man problemlos auch bei kälteren Temperaturen fotografieren, nur nicht übertreiben.
    lg Britta

  28. dises handschuhe wären schön die ich imoment benutze sind zu dick um die kamera zu bedienen

  29. An diesen eisigen Tagen schütze ich die Fotoausrüstung unbedingt vor rabiate Temperaturunterschiede.
    Genügend Tipps sind ja hier in fc umfassend detailliert vorhanden, sollte man knallhart berücksichtigen. Vielen Dank
    Ich nehme nur das nötigste mit d,h. kein Wechselobjektiv, kein 2. Akku etc.
    Bei Nichtgebrauch sofort in die Kameratasche.
    Ich würde gern wissen wo die techn. Grenzen liegen,
    ab welcher Aussentemperatur ist es nicht mehr möglich zu fotografieren bzw. würde Kamera bleibenden Schaden nehmen?
    Wenn Kondenswasser Kamera austritt, ist es dann nicht schon zu spät?(Korrision)
    Wie ist es in den Breitenlängen, wo hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden ist?
    LG Falko

  30. Ich war am Sonntag im Schwearzwald unterwegs. War etwa zwei Stunden in der Kälte, bis nach dem Sonnenuntergang und habe viele schöne Szenen auf den Chip gebannt. Einmal hat die Batterie schlapp gemacht, die Ersatzbatterie, die ich am Körper hatte, unter den vielen Kleidern herauszukramen war schwierig. Handschuhe hatte ich nicht dabei – leider besitze ich keine Fotohandschuhe… – und das Schlimmste war das eisig kalte Stativ herumzutragen. Aber ansonsten hatte ich mit der Technik keinerlei Probleme. Ein echtes Problem waren nur meine halb erfrorenen Zehen, die ich mir beim Laufen auf dem Schnee geholt hatte und bei der Heimfahrt richtige Schmerzen bereiteten.
    Gruß
    Josef

  31. jumpmen -

    ja fotografieren bei der Kälte kann schon anstregend sein, aber die Motive sind’s wert. Aber bloss nicht raus in die Kälte und dann direkt auf die Idee kommen die Optik zu wechseln… sonst ist warten bei offenem Gehäuse angesagt. In jedem Fall zu vermeiden. Der Tip mit den Silica-Tütchen ist gut, die bekommt man aber zur Not auch extra gekauft falls man keine mehr hat und keine Anschaffung plant bei der welche inkludiert wären.

  32. @ T.Mandel – Natürlich ist das ein Problem mit den beschlagenen Bildern, schließlich war die Karte feucht und das färbt auf die Fotos ab. Also bevor die Karte deinen PC küsst, schön mit dem Fön aufwärmen, bis alles Kondenswasser verflogen ist. Wenn die Karte dabei heiß wird, macht das nichts. Denn dein Rechner hat ja einen Kühler. Und immer schön die Kaufbelege für die Garantie aufheben!!!

  33. Am Dienstragmorgen war Härtetest für meine D5000. 30 Minuten Spaziergang mit Kamera in der Hand und gelegentlichen Fotos bei -29°C in Michailovka, Gebiet Wolgograd: Keine Beanstandungen, nur der Zoomring des 18-105ers fühlte sich etwas schwergängiger als sonst an. Anschließend im ca. 18°C “warmen” Hotelzimmer keinen Beschlag oder ähnliches festgestellt, die Luft dort war allerdings sehr trocken. Und die Kiste war ziemlich kalt, man konnte im ersten Moment mit Fingern leicht daran kleben bleiben (hab’s extra am Stativgewinde getestet). Die Feuchtigkeit der Hände hat sich auf dem Gehäuse niedergeschlagen, verdunstete aber schnell.
    Fazit: Kein Problem, noch Fragen?
    Gruß
    Roland

  34. Bei längeren Wanderungen sind die Taschenwärmer aus dem Outdoorladen gut zu gebrauchen. Kleine Beutel die sich , wenn sie an Luft kommen , chemisch reagieren und wärme erzeugen. So entsteht ein warmes Umfeld in der Kameratsche dass auch Feuchtigkeit verhindert. Diese Kissen hab ich von Hotmax USA die gibts auch von andren herstellern. – Und gand nebenbei auch super für kalte Fotografenfinger ;)

  35. Bis jetzt hatte auch ich keine Probleme mit der Kälte! Ich lasse meine Kamera nach einer Fototour auch einige Stunden in der Kameratasche, damit sie sich langsam wieder an die Wärme im Haus gewöhnen kann! Den Tip mit dem Trockengranulat zum Binden der Feuchtigkeit find ich klasse.

  36. .NK. -

    Ich fotografiere gerne Snowboarder und war letztes Wochenende mit ein paar Kollegen unterwegs. Bei knapp -20°C auf 1000m ü NN, Tiefschnee und dann noch auf der Schattenseite des Berges. Musste ich Leider das Fotoshoting nach knapp 3h beenden Grund waren Eisfüße und Eishände.
    VG

  37. Auch wenn’s schwerfällt, aber wenn ich aus der Kälte nach Hause komme, lasse ich die Kamera noch eine Weile in der Kameratasche, bis sie sich an die Wärme gewöhnt hat. Durch die Tasche erwärmt sie sich nur langsam. Probleme mit Kondenswasser hatte ich noch keine.

  38. Ein Tipp für Zoos und Tierhäuser:
    Der “Brillenfön” am Eingang (sofern vorhanden) ist auch super, um beschlagenen Objektive wieder klar zu kriegen!
    LG

  39. Eins der Hauptprobleme ist, wenn man von der Kälte ins Warme kommt und die Camera nicht irgendwo “zwischenlagern” kann. Dann bildet sich der “Todfeind” Kondenswasser. Tipp: Die Camera in einen Gefrierbeutel packen, Luft rausdrücken und den Beutel gut (!) verschließen. Wichtig: Die Wechselobjektive nicht vergessen! – Hab’ ich bei Temperaturen von bis zum minus 29 Grad in Nordnorwegen auf einer Schlittenhunde-Tour ausprobiert und hat super funktioniert…

  40. airzwo -

    Ich benutze für meine D90 einen Batteriegriff und musste festellen, dass man anstatt der original Akkus einfach das “BATTERIE EINSATZ FÜR AA BATTERIEN” nutzt… mit einer Ladung ALDI Batterie schaffe ich es bei -10 Grad auf mind. 800 Fotos…..

  41. Ich war bei ca. -10°C unterwegs und hatte mit dem Kamera keine Probleme – allerdings sind auch die Ersatzakkus (Format AA) ziemlich schnell in die Knie gegangen, obwohl ich sie in der Hosentasche hatte. Mit Kondenswasser o.ä. hatte ich keine Probleme. Ich hab die Kamera einfach einen Tag lang in Ruhe gelassen, nachdem ich wieder im Warmen war.

  42. hmm… ich weiß nicht was Ihr habt?
    Mein Contaflex arbeitet vorher wie nachher einwandfrei nicht! ;-))
    [fc-foto:26957124]

  43. @Thomas Madel: Haha ;) Keine Angst, die Bilder beschlagen nicht, aber du musst aufpassen, wenn du selbst so durchgefroren bist und nicht die tollen Fotohandschuhe getragen hast, kann es evtl sein, dass dir die Karte aus der Hand flutscht und zu Boden fällt. Und dann sind alle Bilder verwackelt.
    Ich packe meine Kamera in der Fototasche meist nochmal in eine große Mütze oder wickel einen Pullover darum, damit sie beim Transport bei der Kälte nicht so ausfriert. Und den Akku solange in der Hosentasche tragen, nicht in der Kamera lassen.

  44. Hallo, also bisher bin ich bei kalten Temperaturen auch nur selten draußen. Falls es jedoch demnächst schneien sollte, kann ich mich vermutlich nicht mehr drin halten. Ich habe ein klein wenig das Problem, dass ich weder Auto noch Garage habe, wo sich die Kamera an die Temperaturen gewöhnen kann. Und in meiner Wohnung ist es fast überall gleich warm. Ich hätte auch gedacht, dass das Lagern im Fotorucksack nach der Rückkehr eine Weile reichen sollte. Sonst hab ich letztens mal den Tipp gelesen, die Kamera in eine Plastetüte zu packen, die Luft heraus zu saugen und das ganze dann zu verschließen. kommt man dann nach drinnen, soll sich das Kondenzwasser nur an der Außenseite der Tüte ablagern. Ob das wirklich so ist, hab ich aber auch ncoh nciht ausprobiert

  45. Da auch in Hamburg bei -15 Grad stets ein reger Wind herrscht, gerade im Hafenbereich, wird einerseits die Feuchtigkeit von der Kamera geblasen und zeigt mir, ich brauche Profihandschuhe. :-)

  46. Ich war jetzt bei fast -20 Grad wandern und habe die Kamera nach ca. 30 Minuten ausgepackt und hatte keine Probleme. Nach 2 Stunden bin ich dann zurückgekommen und das Objektiv ist im warmen Raum direkt beschlagen. Nach 10 Minuten habe ich das Objektiv gewechselt und dann ging es wieder!

  47. Wenn ich bei Minus Temperaturen auf Fototour bin lasse ich die Kamera in der Zeit in der ich nicht fotografiere möglichst in der Kameratasche. Die ist ziemlich gut isoliert und diese Feuchtigkeitspäckchen habe ich auch drin. Ich fotografiere viel mit Stativ. Gegen kalte Finger habe ich dann einen Funkauslöser dabei. Dieser funktioniert auch wenn man die Hände in der Jackentasche hat ;-) Für meine Akkus habe ich mir eine kleine Tupperdose genommen und diese mit dünnem Styropor ausgeleidet. Darin den Akku verpackt. Funktioniert wie bei der Autobatterie ;-) Nach der Tour lasse ich die Kameraausrüstung über Nacht im Keller stehen. Dort kann sie sich dann aklimatisieren.
    Aber ein paar Profihandschuhe zum fotografieren fehlen mir auch noch und wären willkommen ;-)
    LG Uli

  48. Die meisten dieser Tipps kannte ich schon und richte mich auch danach.
    Ich habe meine 60D jetzt seit knapp 4 Wochen, da mag man kein Risiko eingehen.
    Ich habe aber in letzter Zeit vermehrt ein ganz anderes Problem festgestellt: beschlagenes Display und viel schlimmer: Sucher °-°
    Wir waren von ein paar Tagen (natürlich der kälteste Tag der Woche…) mit unserem Wauzi auf dem Hundesportplatz um Bilder zu machen und ich hatte am laufenden Band mit beschlagenem Sucher zu kämpfen :( Nun habe ich ehrlich gesagt Bammel dass das ständige Beschlagen dem Display bzw Sucher schadet :( Jemand nen Tipp wie man das verhindern kann? (Schal vorm Mund hilft nicht, getestet, macht Alles noch schlimmer…)

  49. Wenn ich im Moment unterwegs bin, ist die Kamera in der Fototasche, ich nehm sie nur bei Gebrauch heraus.
    Nach der Tour lasse ich Kamera samt geöffneter Tasche im Treppenhaus für ca. 1 Stunde stehen, danach kommt alles erst in die Wohnung.
    Karin

  50. Am letzten Wochenende bin ich noch auf ein Problem gestossen, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Ich bin mit Stativ und Tele zum Padersee gefahren. Hier habe ich am Vortag gesehen dass sich Nebel wegen dem 10 Grad warmen Quellwasser. Der See ist nicht zugefroren, so dass hier eine vielzahl von Wasservögeln anzutreffen ist. Ideale Fotobedingungen. Meine Handschuhe hatten freie Fingerspitzen zur besseren Bedienung der Kamera. Trotzdem waren die Finger bei minus 10 Grad in kürzester Zeit eingefroren. Die Ausrüstung hatte keine Probleme mit der Kälte. Die Verschlusszeiten waren sehr kurz, ich hatte eigentlich nicht den Eindruck dass es sooo hell ist. Es gab jede Menge tolle Motive und so müsste die Ausbeute eigentlich prima sein. Zu Hause habe ich dann feststellen müssen, dass ich auf weite Strecken im Manuellen Modusch eine vollkommen falsche Belichtung eingestellt hatte, ich wollte eigentlich mit der Blendenautomatik arbeiten. Ausserdem habe ich alle Bilder mit ISO 3200 fotografiert. Solche Fehler sind mir schon lange nicht mehr passiert. Die Kälte hat nicht nur die Finger eingefroren, sie hat auch das Konzentrationsvermögen gewaltig beeinträchtigt. Fazit: Ausrüstung – kein Problem, Fotograf – eingefroren, Ausbeute – null

  51. Jack W. -

    Meine Pentax K-7, inkl. einem Weitwinkel- und einem Teleobjektiv, schleppe (geschätzt ca. 6kg*) ich IMMER mit mir in einem speziellen Fotorucksack herum – warm oder kalt, nass oder trocken, egal. Durch die dicke Polsterung des Rucksackes akklimatisiert die Kamera immer langsam, sowohl von kalt nach warm also auch andersherum. Der gleichzeitige Schutz vor Beschädigung ist super und war der eigentliche Kaufgrund.
    Mit schwächelnden Akku’s habe ich noch keine Probleme gehabt obwohl der Akku immer in der Kamera bleibt.
    Wenn es nass draußen ist, gibt mir der Wasser- und Staubschutz der Pentax ein gutes Gefühl und ich zögere nicht sie bei Regen, auch starkem, einzusetzen. Die Kombination von Kälte und Nässe ist da schon was anderes.
    Um meine Technik mache ich mir also meist keine grossen Sorgen, eher um meine Hände, weil ich bisher keine Handschuhe habe die soviel Feingefühl “transportieren” wie manchmal von Nöten. Spezialhandschuhe sind da bestimmt sinnvoll und herzlich willkommen ~(-:
    *) inkl. flexi-Stativ, Filtern, Remote, Anleitungen, Schnick-Schnack und Rucksack selbst (Tamron Evolution 8)

  52. Ergänzung:Die “betreibe” ich übrigens auch mit den eneloops, wunderbare Sache, hält stundenlang.

  53. Eigentlich ist ja alles gesagt.
    Aber ich lese immer wieder, man solle die Kamera zum Aklimatisieren im Auto lassen.
    Dann hängt aber bitte einen Zettel dran, dass der Dieb sie dann nicht zu schnell mit in SEIN Haus nimmt, dann geht sie ihm womöglich kaputt!
    Gute Fototasche ist eine gute Empfehlung,dann eine Weile in den Keller damit-der hoffentlich trocken ist bei Euch.
    Und:vergesst Euch selbst nicht- ich habe inzwischen beheizbare Fußsohlen, genial bei längerer Fotopirsch!!

  54. > 1 Am besten immer zwei Akkus mitnehmen, da diese bei Kälte weniger Leistung bringen.
    Ich habe IMMER 1-2 Ersatzakkus in der Hosentasche, egal bei welchen Temperaturen.
    > 2 Akkus körpernah (Hosentasche) transportieren und immer nur bei Bedarf einsetzen
    Ständiges “rein und raus” würde ich vermeiden.
    Ich setze den ersten Akku in die Kamera sobald es losgeht (damit die Kälte auf dem evtl. langen Weg wohin auch immer nicht den Akku schon vorher schwächt).
    Gewechselt wird erst, wenn ich eine deutliche Leistungsschwäche feststellen kann.
    Und selbst den “schwachen” Akku kann man später meist wieder benutzen, denn wenn er durch Kälte schwächelt, regeneriert er sich meist durch die Körperwärme wieder.
    > 5 Ist die Kamera so richtig kalt geworden, NICHT sofort mit ins Haus nehmen, sondern erst einmal im Auto oder in der Garage zwischenlagern, damit sie sich langsam temperiert.
    > 6 Tritt Kondenswasser/-reif auf, Kamera grob abtrocknen und an einen zugigen, nicht zu warmen Ort legen.
    Im Forum wird es immer wieder empfohlen, und ich habe bisher auch gute Erfahrungen damit gemacht:
    Kamera zu akklimatisieren in eine Plastiktüte packen und an einem kühlen bis mäßig warmen Ort erstmal min. 2h liegen lassen.
    Kondenswasser kann sich so an der Plastiktüte absetzen.
    Danach kann man die Kamera, bei Bedarf, immernoch mit einem Handtuch verwöhnen oder eine Weile in Heizkörpernähe aufwärmen.
    Gruß Achim

  55. Ich lasse meine Kamera so lange wie möglich in einer feuchtigkeitsabweisenden und gefütterten Tasche (oder in einem Rucksack), so dass ich sie jeweils nur kurz auspacke.
    Meine Hände sind da schon eher ein Problem. Mit Lederhandschuhen lässt sich zwar die Kälte gut umgehen, doch mir fehlt dabei die Feinfühligkeit. Deswegen greife ich meistens auf gefütterte Innentaschen zurück und lasse die Handschuhe aus. Bei längeren Ausflügen sind warme Getränke in Isoflaschen empfehlenswert.

  56. Kann Ralf da nur zustimmen, ich halte das ganze auch für etwas überbewertet. Ich bin mit meiner Cam auch schon stundenlang durch die Kälte gerannt ohne dass irgendwelche Schäden entstanden sind. Vorsichtig wäre ich dann doch eher bei Feuchtigkeit, weshalb ich die Kamera wohl eher nicht direkt unter meiner Kleidung tragen würde ;-)

  57. Heymi -

    Nehme bei kühleren Tagen immer meine Lauf(Running)-Handschuhe, die halten die Kälte und den Wind recht gut ab und man kann die Kamera dennoch gut bedienen da sie sehr dünn sind.
    In den letzten Tagen mussten dann aber noch ein dickes paar Handschuhe drüber, das war dann doch zu kalt..aber der Zwiebellook hat meine Hände fast 2h warm gehalten und fürs fotografieren konnte man immer noch die dünnen Handschuh anbehalten… Folge: volle Kontrolle über meine Finger und auch den kleinsten Knopf sicher bedienen können.

  58. am besten man lässt die Kamera gut geschützt in der Tasche und holt diese nur bei Bedarf raus. Hatte bisher keine Probleme.

  59. Die Kamera, wenn man von draussen kommt, in der Fototasche lassen und in einem nicht zu warmem Raun akklimatisieren. Und noch draussen die Speicherkarte rausnehmen, damit man nicht warten muß.
    lg Bernd

  60. hpf61 -

    Meine Kamera hat die letzten Tage Problemlos überstanden, nur ich nicht :(

  61. Dan-LA -

    Kamera nur bei Bedarf aus dem Rucksack holen. Und das reinigen des Objektives aufs Mikrofasertuch beschränken, anhauchen vermeiden – ist mir selbst schon passiert dass sich direkt eine dünne Eisschicht gebildet hat ;-)

  62. die angst um den AF kann ich nachvollziehen…aber….:
    schlimmer ist es wenn der spiegel und dessen mechanik sich durch den kälteausgleich verzieht…:-(
    hatte ich bei meiner damaligen sony alpha 350 im winter vor 3 jahren.

  63. Hi, hatte mal meine D90 im Skiurlaub mal während einer Rodeltour abends mit draussen, mehrere Stunden und habe sie ganz langsam wieder versucht zu temperieren. Trotzdem hat Tagelang der Autofokus nicht mehr funktioniert, erst nach ein paar Tagen ging wieder alles fehlerfrei. Interessantes Phänomen.

  64. das einzige wovor ich angst habe ist das beschlagen bei zoomobjektiven die sich ausfahren, also luft tauschen und sich somit ein objektivpilz manifestiert.
    kalte feuchte luft wird angesaugt, das objektiv kann von innen beschlagen und wenn es danach icht ordentlich auf der fensterbank, über der heizung getrocknet wird besteht die gefahrt von pilzen auf der linse :-(
    ich besitze ein canon 70-200 2.8L IS II, welches ein geschlossenes system ist, da kann sich weder staub, noch ein pilz ausbreiten innerhalb des objektives.
    bei meinem “ausfahrenden” 15-85 IS ist die gefahr grösser, wenn es beschlägt trockne ich es danach, auf keinen fall nach der kälte im rucksack oder köcher lassen….den tip mit den feuchtigkeit bindenden päckchen aus verpackungen finde ich super, ich habe immer 5 stück in meiner kameratasche verteilt. sie sind der erste indikator für feuchtigkeit:-)
    lg daniel

  65. Bei -23° C hatte ihc noch keine Probleme mit meiner Kamera. Sie liegt bei eigentlich immer im Auto und wird so immer an die gerade herschenden Temperatur gewöhnt.
    Viele Grüße

  66. Ich lasse meine Kamera nach einem Ausflug ins Kalte immer einige Stunden im Rucksack verpackt im Flur, da dieser recht isolierend ist und die Kamera langsam an die Wärme “gewöhnt”.
    Außerdem sollte man es vermeiden, die Linse draußen zwecks Reinigung anzuhauchen, denn die friert sofort zu und das wars dann :)
    lg Richard

  67. Bei Minustemperaturen bis 29° habe ich auch
    schon Aufnahmen gemacht ! Bis jetzt ohne Pro-
    bleme ! Allerdings rate auch ich, die Kamera nach
    dem Fotografieren sich erst einmal langsam wieder
    temperieren zu lassen !Also nicht sofort im kalten
    Zustand in der warmen Wohnung oder dem erhitzten
    Auto aus der Tasche nehmen ! Falls jemandem beim
    Hochladen der Bilddaten von der Chipkarte auf den
    Rechner die Bilder am Monitor beschlagen sollten,
    so würde ich genauer prüfen, ob event. die Brille vor
    den Augen beschlagen ist ! Sollten alle Bilder auch
    zu dunkel sein, so könnte es durchaus als Grund
    auch hier eine noch getragene dunkle Sonnenbrille
    sein, die besser dann abgesetzt werden sollte, dies
    selbst bei Aufnahmen im RAW-Format ! Nix für un-
    gut und weiter viel Erfolg ! Viele Grüße vom Rolf ;-)

  68. Komisch, ich hatte mehr dazu geschrieben, irgendwie fehlt die Hälfte.
    Mmmh

  69. >>> 5:
    Ist die Kamera so richtig kalt geworden, NICHT sofort mit ins Haus nehmen, sondern erst einmal im Auto oder in der Garage zwischenlagern, damit sie sich langsam temperiert.<<<
    Dabei sollte man die Kamera in einer Fototasche, bzw. Rucksack lassen. Denn bestimmt hat man die Klimaanlage, bzw. Heizung angehabt, ist auch ungünstig für die Kamera
    LG, Ulli

  70. Nach meiner persönlichen Erfahrung, wird dieses “Problem” etwas überbewertet.
    Selbst habe ich schon bei -25° C mit einer Canon 400D und einer 7D ohne Probleme fotografiert.
    Zwei Regeln habe ich dabei aber immer befolgt:
    Ersatzakkus immer in der Hosentasche und
    Kamera nach der Tour langsam auf Raumtemperatur bringen.
    Zu der Frage von Thomas Madel, die ich für “überaus” berechtigt halte, hier meine Vorgehensweise:
    Die Speicherkarte wird sofort nach der letzten Aufnahme aus der Kamera genommen und auf einem auf exakt 75,57° C erwärmten Kirschkernkissen gelagert.
    Die hierbei entstehende “Beschlagsfeuchtigkeit” wird anschließend mittels eines Heißluftgebläses entfernt.
    Für den Fall, dass Restfeuchtigkeit verbleiben sollte (eher unvorstellbar), empfehle ich den Einsatz eines Monitors mit internem Interwallscheibenwischer.
    Habe ich nach dem Einsatz des Heißluftbebläses aber noch nicht gebraucht.
    LG vom Ralf, der wieder eine rosa Pille vergessen hat ;-)

  71. Houstn -

    Vor allem auf dem Sportplatz ist es momentan echt kalt, auf der großen Fläche weht des öfteren eine Brise. Hier muss man die Angst um die kalten Hände manchmal einfach abschalten und drauf halten, wenn man gute Actionbilder von Fußballern haben will. Da frieren einem die Hände schon öfters ein.

  72. Hallo,
    es war natürlich hier in unserem Land auch schon mal kälter. Trotzdem sollte man beim fotografieren bei der Kälte so einige Sachen beachten. Ich zum Beispiel, lasse nach dem fotografieren in der Kälte meine Kamera Objektive im verschlossenen Rucksack erst einmal ein paar Stunden stehen. Der Rucksack isoliert ein wenig, und die Kamera kann so langsam warm werden, so kann sich auch kaum Kondenswasser bilden.
    Es soll ja schon vorgekommen sein, dass Leute, die zu geizig waren ihre Wohnung zu heizen, schließlich Kondenswasser ihren Objektiven hatten. Als sie dann die Objektive bei der Kälte zum fotografieren mit nach draußen genommen haben, sind die Blenden-Lamellen eingefroren und waren so nicht mehr brauchbar. Das Objektiv hat natürlich auch Schaden genommen.
    Ich denke daher, man sollte sie schon vorher Gedanken machen, dass die Objektive und die Ausrüstung auch wirklich richtig trocken ist, bevor man sie bei der Kälte draußen benutzt. Die Kälte selbst ist wohl nicht so schlimm, aber Feuchtigkeit die dann in der Kamera gefriert, das kann dann gefährlich werden.
    LG Falko

  73. In Berlin herrscht derzeit tagsüber eine Temperatur um -8 bis -11°C, trotzdem bin ich gerade viel draußen am Fotografieren, weil Eis und Schnee eine Fülle an Motiven bieten. Um meine Kamera in Fotopausen vor der Kälte zu schützen, habe ich einen besonders langen und breiten dicken Wollschal um – dessen vorderes Ende, das herunterhängt, fixiere ich mit dem Taillengurt meines Mantels und schiebe meine Bridge-Kamera (die ich am Gurt um den Hals trage) dann in die entstehende “Höhle” zwischen Mantel und Schal. So ist sie vor Wind und Kälte geschützt und ich habe sie dennoch griffbereit.

  74. Kamera in die Fototasche packen, nicht an den Körper. Die Fototasche ist meist gefüttert und wärmer als die Außentemperatur, aber längst nicht so feucht wie unter dem Mantel. Und der Temperatursturz beim Einsatz ist nicht so groß.
    Liebe Grüße Klaus

  75. acinos -

    Da ich meine DSLR erst seit ca. 6 Wochen habe-habe ich mich Vorfeld über mein Fachbuch,was es speziell dazu gibt ,informiert-> mögliche Schäden bei extremer Kälte oder auch Hitze.
    Das Teil ist mir zu kostbar-als es direkt zu schrotten :-)
    ErsatzAkku oder Objektive trage ich i.d.R. in einer Bauchtasche unter der Jacke.
    Meine Fototouren beschränken sich eher bei diesen Minusgraden auf max 2 Stunden-da ich i.d.R. weiß,was ich fotografieren möchte und die Plätze inzwischen kenne,wo ich meine Motive finde.
    Die Camera selbst schütze ich,damit ich sie nicht immer unter der Jacke hervor kramen muss,meistens mit meinen Händen,die warm verpackt in Handschuhen stecken,wenn ich weiß gleich kommt das nächste Motiv,welches mich interessiert.
    Und Fotohandschuhe ?
    im Augenblick tüftle ich mit meinen Stricknadeln daran,
    obwohl—- Profi Fotohandschuhe kämen mir nicht ungelegen :-)
    LG
    acinos

  76. Ich nehme meine Elfenfiguren und eine Sprühflasche mit Wasser und begebe mich in die eisige Natur. Durch das ansprühen der Pflanzen z.B., bekomme ich schöne Defekte. Wenn dann auch noch die Sonne etwas scheint und die Elfen am richtigen Ort platziert sind, sind meiner Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt und ich muss aufpassen daran zu denken dass es draußen kalt ist und ich nicht erfriere.