Auf’s Auge: Skandinavische Träume Traumhafte Winterlandschaften, atemberaubende Naturphänomene und vielseitige Kultur!

Titelbild: „Nächtliches Feuerwerk“ von Mäsi Volken

Auf’s Auge: Skandinavische Träume

Wenn man an Skandinavien denkt, schießen einem ganz verschiedene Dinge in den Kopf: Astrid Lindgren, verschneite Winterlandschaften, schwedische Holzhäuschen auf dem Land, und vieles mehr. Ein Blogbeitrag kann wohl niemals all die Facetten Skandinaviens aufgreifen, daher fokussieren wir uns heute auf die Highlights Dänemarks, Schwedens und Norwegens. Vielleicht denkst Du bei diesem Blogbeitrag zurück an eine eigene Skandinavienreise, auf der Du viele Momente mit Deiner Kamera festgehalten hast. Aber vielleicht inspirieren wir Dich auch, bald eine Reise in diese Gegend anzutreten und die vielen kleinen und großen Wunder zu entdecken, die Skandinavien für Dich bereithält!

Was auch immer Dir dabei durch den Kopf geht, wir hoffen, dass die Fotos und Eindrücke eine gemütliche, winterliche Stimmung auslösen und so die Faszination Skandinavien mit der schönen Weihnachtszeit verbinden.

 

Ein Highlight Skandinaviens: Seine Nordlichter!

Eines der wohl bekanntesten Naturphänomene, das Du bei einer Skandinavienreise bewundern kannst, sind die Nordlichter.

„Nächtliches Feuerwerk“ von Mäsi Volken

 

„[ … solar wind ]“ von D-P Photography

Wie entsteht eigentlich dieses beeindruckende Naturphänomen? Die leuchtenden, wellenartigen Erscheinungen zeigen sich in verschiedensten Farben am Nachthimmel. Die Entstehung dieses Naturwunders ist gar nicht so unkompliziert. Das Magnetfeld der Erde spielt dabei eine wichtige Rolle. Es umgibt den Erdball wie eine für uns unsichtbare Kraft. Wenn Sonnenstürme unseres Nachbarsterns, der für Wärme und Licht bei uns sorgt, auf das Magnetfeld treffen, so wird dieses beeinflusst und verändert. Durch diesen Prozess entsteht eine große elektrische Spannung, die die Erde umgibt.

 

„Aurora Borealis #2“ von Kai-Uwe Klauß

 

Wenn die Elektronen des Sonnenwindes auf die Moleküle der Atmosphäre stoßen, kommt es zu einer energetischen und elektrischen Aufladung dieser Moleküle, was sie letztendlich zum Leuchten bringt und die beeindruckenden Polarlichter auslöst. Grün, Rot und Blau sind die üblichen Farben, in denen die Lichter aufglühen, doch auch weiße, gelbe und violette Lichter können entstehen.

 

„Hraunfossar“ von Norman Preißler

 

Man nennt die Lichter nicht umsonst Nordlichter, Südlichter oder generell Polarlichter, da sie eben in diesen Gebieten des Erdballs auftreten. Direkt an den Polgebieten sind die Lichter beinahe in jeder klaren Nacht zu sehen. Zwischen September und April ist die beste Zeit, sie zu beobachten. Je weiter man sich von diesen Regionen entfernt, desto unwahrscheinlicher ist es, das Spektakel zu Gesicht zu bekommen. Da Skandinavien recht nördlich liegt, gibt es das Phänomen dort öfters zu begutachten.

Dennoch: Sogar in Deutschland dürfen wir diese Lichter ab und zu bewundern! Bei Sonnenstürmen, die auf eine hohe Aktivität der Sonne verweisen, kann man die Lichter ein paar Mal im Jahr auch hier sehen.

 

Skandinavien und seine vielfältige Tierwelt

In Skandinavien gibt es eine sehr lange Liste verschiedener Tierarten. In Schweden gibt es beispielsweise Polarfüchse, die bekannten Elche, Luchse, Braunbären und Rentiere. Diese Tierwelt ist also wahrlich abenteuerlich. Als Menschen haben wir die Verantwortung, vorsichtig mit der Natur und seiner Tierwelt umzugehen. Wenn man diese Tiere also auf seiner eigenen Skandinavienreise zu Gesicht bekommen will, sollte man sich am besten vorher informieren, was der für Dich sicherste, und gegenüber der Natur respektvollste Weg ist, die Tierwelt zu entdecken.

„Polarfuchs“ von Jamie Fox

 

„new year jump“ von Jamie Fox

 

„Braunbär“ von Hans Rentsch

 

„Elch am Tysfjord Norwegen mit Nordlicht“ von rolffischer

 

„Auf leisen Tatzen durch den Wald…“ von Bobanac Andreas

 

Schwedische Architektur: Gemütlichkeit und Charme

Vor allem in Schweden findet man viele hübsche Holzhäuschen, die typisch sind fürs Land und die Kultur. Das typische schwedische Häuschen kennen wir mit rotem Holz und manchmal einer kleinen Veranda, sowie weiß umrahmten Sprossenfenstern, die verteilt sind über die ganze Fassade des Hauses. Die Häuser präsentieren eine Kombination aus gemütlichem Charme, traditioneller Architektur und einer besonderen Verbindung zur Natur, da sie oft in Wäldern zwischen Bäumen zu finden sind.

„…Vorfreude…“ von Schlotterhexe

 

„Sommer in Skatan“ von Dagmar Richardt

 

Es gibt diese besonderen Häuser auch in vielen anderen Farben, auch, wenn man sie meistens im typischen Dunkelrot, auch genannt „Falunrot“, sieht. Die typischen Schwedenhäuschen sind jedoch nicht nur schön anzusehen: Sie sind auch robust gebaut und bieten viele Vorteile für die Umwelt! Erstens sind sie effizient, wenn es um Energie geht. Der Energieverbrauch bleibt niedrig, dennoch ist die Umsetzung moderner Energiestandards möglich. Sie sind oft aus nachhaltigem Holz gebaut, das zeitgleich eine wohlige Atmosphäre im Haus schafft. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wirken die Schwedenhäuser besonders magisch und gemütlich.

 

„Fischerhäuser in Smögen_II“ von cazue_photo

 

„Erwartung…“ von Schlotterhexe

 

Wir hoffen, dass dieser Aufs-Auge-Beitrag Dir die schönsten Seiten Skandinaviens gezeigt hat, auch, wenn es vermutlich noch viele weitere Eindrücke und Details zu entdecken gibt. Vielleicht haben wir Dich ja sogar dazu inspiriert, einmal dorthin zu reisen, um Fotos zu schießen und die verschiedenen Natur- und Kulturwunder dieser Gegend für Dich einzufangen!