Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Vorgestellt: Lotta van Droom

Lotta van Droom
„Vorgestellt“ gewährt Euch jeden Sonntag Einblicke in das Portfolio und die Gedankenwelt einzelner Mitglieder der fotocommunity. Die bisherigen Vorstellungen findet Ihr hier. Heute zeigen wir Euch das Portfolio von fotocommunity-Mitglied Lotta van Droom. Ihr kennt eine Userin / einen User, der in dieser Serie nicht fehlen darf? Dann schreibt uns Euren Vorschlag über dieses Formular. Betreff: „Vorgestellt“.

heartthrobs von Lotta van Droom

heartthrobs von Lotta van Droom

fotocommunity.de: Stell Dich doch bitte kurz vor. Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Lotta van Droom: Mein Name ist Lotta van Droom. Ich wurde in Sachsen geboren und bin auch dort aufgewachsen. Zurzeit lebe ich in Irland in der Nähe von Galway.

Die Fotografie ist mein Lebensinhalt, weshalb ich neben ihr nichts Anderes mehr arbeite.

deep ocean von Lotta van Droom

deep ocean von Lotta van Droom

fotocommunity.de: Kannst Du Dich noch an Deine erste Kamera erinnern? Welche Kamera/s benutzt Du aktuell? Hast Du ein eigenes Fotostudio oder wo finden Deine Shootings statt?

Lotta van Droom: Meine erste Kamera bekam ich mit ca. 15 Jahren von meinem Großvater. Es war seine alte Praktika. Ich begann damit Blumen, Landschaften, Ruinen u.Ä. zu fotografieren. Schnell entdeckte ich meine Leidenschaft. Ich war fasziniert davon, kurze Augenblicke von Licht und Schatten und deren Wirkungen festzuhalten. Kurze Zeit später fing ich an mein Geld zu sparen und kaufte mir damit mein eigenes kleines Entwicklungslabor, welches ich mir daheim im Bad einrichtete. Vor ca. 6 Jahren kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Es war eine Sony. Bei der Marke bin ich bis heute geblieben. Heute arbeite ich mit einer Sony Alpha 57 und einer Sony Alpha 7R.

In meinem Haus in Irland habe ich ein Zimmer zum Fotostudio umfunktioniert. Die Mehrzahl meiner Shootings finden in diesem Raum statt. Ab und zu wage ich mich aber auch nach draußen und fotografiere mein Models in der Natur.

gone to the stars von Lotta van Droom

gone to the stars von Lotta van Droom

fotocommunity.de: Wie hast Du die Fotografie „erlernt”? Bist Du Autodidakt oder hast Du eine Ausbildung gemacht?

Lotta van Droom: Alles was ich über das Fotografieren weiß, habe ich mir selbst beigebracht oder angelesen. Ich begann damit einfache Dinge, wie Blumen oder Ruinen, zu fotografieren. Dann beschäftigte ich mich mit Nahaufnahmen von zum Beispiel Tropfen, die auf eine Wasseroberfläche trafen oder von fallenden Gegenständen. Dadurch lernte ich, wie es sich mit Bewegungen und der Lichtsetzung verhielt.

Danach erstellte ich Selbstportraits. Das hat mir gezeigt, wie sich bestimmte Mimiken und Gestiken am besten darstellen lassen. Und zu guter Letzt fragte ich Freunde, ob sie mir Model stehen könnten. Durch all die vorher gemachten Erfahrungen war es einfacher, meine Ideen umzusetzen und meinen Models zu vermitteln, was ich in meinen Bilder darstellen wollte. Ich lerne nach wie vor dazu und ich gehe davon aus, dass dieser Lernprozess ein Leben lang andauern wird.

comedy duo  von Lotta van Droom

comedy duo von Lotta van Droom

fotocommunity.de: Dein Portfolio besteht zu einem sehr großen Teil aus Portraits. Woher nimmst Du deine Ideen und was fasziniert Dich am Menschen als Fotomotiv?

Lotta van Droom: Die Ideen für meine Bilder nehme ich mir aus meiner eigenen Gedankenwelt, eine Traumwelt sozusagen. Darin entwickeln sich Geschichten. Meine Bilder sind ein kurzer Auszug aus dieser Traumwelt. Häufig sind Personen die Hauptprotagonisten in diesen Geschichten. Daher ist es für mich notwendig die Szenerien mit Menschen nachzubilden.

Der zweite Punkt für die Fotografie von Menschen ist die Faszination von einzelnen Gesichtern und Emotionen. Jedes Gesicht ist vollkommen anders und ein Gesicht kann in zwei verschiedenen Szenerien vollkommen unterschiedlich wirken. Ich mag es, eine Person völlig anders aussehen zulassen, als sie normalerweise aussieht.

key topic von Lotta van Droom

key topic von Lotta van Droom

fotocommunity.de: Du zeigst die Menschen, die Du abbildest, oft in ganz unterschiedlichen Umgebungen. Sind die Motive vorher genau durchgeplant oder entstehen die Ideen erst spontan beim Shooting?

Lotta van Droom: Für die Mehrzahl meiner Bilder ist alles vorher genau geplant und vorbereitet. Ich stelle die Kulisse also schon vorher auf, um zu sehen, wie es wirkt, was verbessert werden kann oder ob meine Ideen überhaupt umsetzbar sind.
Wenn ich Bilder außerhalb meines Studios gestalte, suche ich auch die Umgebung in der Natur vorher genau aus und erstelle gegebenenfalls vorher eine paar Bilder ohne das Model.

Es gibt natürlich auch einen Teil meiner Bilder, die spontan entstehen. Das sind in der Regel Bilder mit Kindern oder Tieren. Einen groben Plan habe ich auch da im Kopf, aber ich habe schnell gelernt, dass man manchmal den Dingen einfach seinen Lauf lassen muss. Gerade bei Kindern und Tieren.

linkage von Lotta van Droom

linkage von Lotta van Droom

fotocommunity.de: Worin liegen Deine fotografischen Stärken? Was kannst Du besonders gut?

Lotta van Droom: Ich schätze meine Stärke liegt in meiner Fantasie und Vorstellungskraft. Ich war schon immer irgendwie ein Tagträumer. Fotografisch wirkt sich dies durch die Liebe zum Details aus, denke ich. Außerdem fällt es mir relativ einfach gewisse Stimmungen durch Licht zu erzeugen. Auch denke ich, dass ich durch meine Genauigkeit in der Nachbearbeitung relativ stark bin.

Die Frage ist für mich dennoch schwer zu beantworten :-)

pan von Lotta van Droom

pan von Lotta van Droom

fotocommunity.de: Hast Du Tipps oder Ratschläge, die Du Anfängern in der Fotografie mit auf den Weggeben würdest?

Lotta van Droom: Ich würde jedem Anfänger raten, es nicht überhetzt, sondern gewissenhaft anzugehen. Man sollte mit einfachen Motiven und Situationen anfangen. Unbewegliche Dinge eignen sich dafür immer besonders gut.

Häufig beginnen Menschen zu fotografieren oder anderweitig künstlerisch tätig zu sein und haben dabei bestimmte Vorstellungen im Kopf, aber noch nicht das Wissen, wie es umzusetzen ist. Was folgt ist häufig die Enttäuschung über die eigene Arbeit und über den ausgebliebenen Erfolg. Besser ist es sich Erfolgserlebnisse durch realistische kleinere Ziele zu verschaffen. Dadurch lernt man mehr, wird sicherer und selbstbewusster.

Auch würde ich jedem raten, sich sich nicht von Geschmack der Betrachter abhängig zu machen. Man kann und sollte sich natürlich Kritik über technische Umsetzungen o.Ä. anhören und sich gegebenenfalls auch zu Herzen nehmen. Aber Kritik daran, was in dem Bild zu sehen ist oder welche Farbe es hat oder welche Emotion es ausstrahlt, bleibt in der Regel subjektiv.

fotocommunity.de: Vielen Dank für die Einblicke in Deine Arbeit!

star collector von Lotta van Droom

star collector von Lotta van Droom

bloomer von Lotta van Droom

bloomer von Lotta van Droom

half-done von Lotta van Droom

half-done von Lotta van Droom

worlds eater von Lotta van Droom

worlds eater von Lotta van Droom

rose red  Editors' Choice von Lotta van Droom

rose red Editors‘ Choice von Lotta van Droom