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Hallo, ich bin Chris!

Hallo,

mein Name ist Christoph Benjamin und bin seit November 2015 für das Produktmanagement der fotocommunity verantwortlich.

christophbenjamin

Ich habe in den letzten Monaten intensiv am Start der neuen fotocommunity gearbeitet. Nun stehen wir kurz vor dem Start und ich möchte den Zeitpunkt nutzen, um mich Dir vorzustellen. Außerdem möchte ich Dir einen Einblick geben, warum und wie ich bei der fotocommunity gestartet bin, was ich gerade mache und was ich Zukunft erreichen möchte.

Meine Wurzeln liegen in der Informatik, weshalb ich zunächst als Entwickler tätig war. Nach und nach habe ich mich immer stärker in die Richtung Usability und Design digitaler Medien weiterentwickelt. Dabei konnte ich bei verschiedenen führenden Agenturen meine Erfahrungen weiter vertiefen und ausbauen. Seit November letzten Jahres bin ich nun Teil des Teams und leite seitdem das Produktmanagement.

Der Job bei der fotocommunity hat mich in vielerlei Hinsichten gereizt. Ich bin ein Mensch, der auf sein Bauchgefühl hört. Mein Bauchgefühl hat mir nach der ersten Begegnung mit Daniel Schaffeld und anderen Kollegen zu verstehen gegeben, dass mich in der Brügelmannstraße 5 ein familiäres Umfeld erwarten wird. Während den Gesprächen haben wir schnell festgestellt, dass beide Seiten die gleichen Ziele verfolgen: Und zwar das Web so mitzugestalten, dass viele Menschen die Möglichkeit bekommen, mit Freude ihre Leidenschaft auszuleben und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Also wirklich etwas zu bewirken. Mir wurde bewusst, dass ich mit meinem Wissen und meinen Zielen die fotocommunity unterstützen kann. Mit der Ehrlichkeit, die mir in den Gesprächen entgegengebracht worden ist, stieg meine Lust, Teil dieses vielschichtigen Projekts zu werden, das ein solch enorm großes Potenzial auf Wachstum hat. Ich habe mich mit der fotocommunity identifiziert. Und das ist das Ausschlaggebende für mich persönlich, um gute Arbeit leisten zu können.

In den letzten Monaten habe ich sehr viele Themen mit den Mitarbeitern der fotocommunity besprochen. Insbesondere mit Daniel über die Ziele des Unternehmens, mit Jochen Thiel über die technische Plattform, mit Javor Milev über Marketing und mit Lars Ihring über die Community und ihre Mitglieder mit allen Wünschen und Schwerpunkten. In der ersten Zeit habe ich meine Rolle eher als interner Berater und Projektmanager ausgeübt und weniger das bestehende Produktmanagement beeinflusst. Der wichtigste Grund hierfür ist selbstverständlich gewesen, nichts zu verändern, ohne das große Ganze verstanden zu haben. Mittlerweile habe ich auch durch die Kollegen und die Community Manager einen sehr guten Einblick in die Community erhalten und kenne Deine Bedürfnisse, Deine Wünsche und auch die Punkte, die Dich manchmal stören. Neben Statistiken, Auswertungen von Umfragen und Gesprächen mit den Kollegen hat mir auch die aktuelle Kommunikation zum Start der neuen fotocommunity sehr dabei geholfen.

Mein Ziel ist die Weiterentwicklung der fotocommunity zu einer Webseite, die mehr ist als eine optische Retusche und die Anlehnung an weitverbreitete Designs, die sich spätestens durch den Web 2.0-Trend etabliert und zahlreich verbreitet haben. Vielmehr werden wir die fotocommunity zur besten Plattform für tolle Fotos und spannende Diskussionen weiterentwickeln.

Ein Grundstein dafür ist die Entwicklung von Funktionalitäten, die das Zeigen und Diskutieren von Fotos und die Kommunikation zwischen den Fotografie-Liebhabern vereinfachen. Ein Beispiel dafür sind Gruppen, die seit Jahren immer wieder gewünscht wurden und bislang noch nicht entwickelt werden konnten. Ich habe dem Team und mir die Frage gestellt, warum wir solche Funktionen bislang nicht umsetzen konnten. Dazu musste ich die Hürden verstehe, mit denen die fotocommunity in den letzten Jahren konfrontiert war. Nachfolgend möchte ich Dir diese Hürden aufführen und zugleich erklären, warum diese in Zukunft kein Problem mehr darstellen.

Das größte Hemmnis für Weiterentwicklung war die technische Grundlage. Die Codebasis der Plattform, die großen Mengen an Daten und die Wartbarkeit waren dafür ausschlaggebend. Alter Programmcode in Kombination mit komplexer Hardware-Infrastruktur (Server, Performance, Datenauslieferung, etc.) haben eine schnelle Weiterentwicklung immer mehr erschwert. Ein Beispiel ist die mobile Erreichbarkeit der fotocommunity, die bislang aus eben diesen Gründen nicht umgesetzt werden konnte. Und das, obwohl bereits über 35% der Nutzer die fotocommunity mit mobilen Geräten besuchen.

Der alte Code und die in die Jahre gekommene Infrastruktur waren somit der wesentliche Grund, warum wir als Team der fotocommunity nicht mehr so schnell die Funktionen entwickeln konnten, wie Du es Dir gewünscht hast. Aus diesem Grund haben wir in den letzten knapp drei Jahren viel Zeit und Energie in den Umbau und in die Erneuerung dieser Infrastruktur investiert. Diese Modernisierungen sind für Dich allerdings nicht sichtbar geworden – außer in einer schnelleren und stabileren Seite. Denn auch schon jetzt basieren die meisten Bereiche der fotocommunity auf dem aktualisierten Unterbau, der weiterhin noch die alte Fassade trägt. Konkretes Beispiel ist unser Bildersystem: Das alte System ist durch veraltete Technologie zunehmend an seine Grenzen gestoßen. Mehr Mitglieder und noch mehr Bilder haben das System immer stärker belastet. Aber auch die dynamische Auslieferung von Bildern in unterschiedlichen Größen und Qualitätsstufen waren mit dem vorigen System nicht möglich und hätten den Weg zur mobilen Nutzung nicht ebnen können. Wie im Blog vor wenigen Wochen bereits berichtet, haben wir das alte System gegen ein komplett neu entwickeltes, modernen Ansprüchen entsprechendes Bildersystem ausgetauscht.

Der Start der neuen fotocommunity gegen Ende diesen Monats wird die Basis für die Entwicklung einer neuen, zeitgemäßen Community für Dich und alle anderen Foto-Enthusiasten. Das bedeutet auch für unser gesamtes Team ein großes Umdenken, für das ich einstehe und dem ich meine gesamte Aufmerksamkeit schenken werde. Denn in Zukunft sind wir in der Lage, die fotocommunity schneller und effizienter, aber auch moderner und nutzerfreundlicher weiterzuentwickeln.

Wir haben im Produktmanagement sämtliches Feedback der letzten Monate, aber auch der letzten Jahre in uns aufgesogen und werden das in der weiteren Entwicklung berücksichtigen. Was nicht heißen soll, dass wir jede Funktion einbauen werden, die technisch möglich wäre. Vielmehr leiten wir aus Deinem Feedback die Bedürfnisse ab, die bei den Mitgliedern und Besuchern der fotocommunity existieren. Unser Ziel ist die Befriedigung von Bedürfnissen – nicht das Sammeln von Funktionen. Die Funktionen unterstützen Dich beim Erreichen Deiner Ziele. Konkretes Beispiel: Du möchtest Dich mit kleineren Gruppen von Freunden zu bestimmten Themen unterhalten. Eine mögliche Lösung für das Erreichen dieses Ziels ist eine Gruppenfunktion. Wie diese gestaltet wird und ob es nicht auch noch andere Wege zum Ziel gibt, wird dann nachgelagert analysiert und entschieden. Wichtig ist für uns nur, dass Du Dein Ziel erreichst – in diesem Fall den Austausch mit deinem Freundeskreis.

Was wir nicht mehr machen werden: Die aktuelle fotocommunity und deren Funktionen “aufhübschen”. Was wir stattdessen machen werden: Eine von Grund auf durchdachte, durchkonzipierte fotocommunity entwickeln, die Dir viel Raum für Individualität bietet, aber gleichzeitig auch durch Konsistenz und Klarheit glänzt und somit auch von neuen Besuchern und Mitgliedern leicht verstanden werden kann. Aber ich möchte an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten. Was ich aber schon jetzt sagen kann: ich verstehe Dein Feedback und teile Deine Meinung, dass wir uns noch deutlich weiter entwickeln können.

Ich freue mich auf diesen Weg und wünsche mir, dabei von Dir begleitet und unterstützt zu werden. Ideen, Entwicklungen und Herausforderungen werden von mir künftig mal mehr und mal weniger regelmäßig im Blog veröffentlicht. Bitte seht mir nach, wenn ich im Forum nicht so stark präsent bin, aber ich bekomme alles mit und freue mich immer über konstruktives Feedback.

Es würde mich freuen, wenn ich durch meine Stellungnahme etwas Klarheit schaffen konnte. Mein Bestreben ist es, Dir in Zukunft mit Ehrlichkeit und Offenheit zu begegnen und ich hoffe, dass sich das nicht nur auf das Virtuelle beschränkt. Ich freue mich aufs Kennenlernen.

Auf ein gutes Miteinander!

Chris